Horror: Ein mangelbehaftetes Videospielgenre

Heute behandle ich ein Thema, über das ich schon sehr lange etwas schreiben wollte. Aktuell habe ich mir eine große Menge an Horrorspielen reingezogen, was ich mir nun als Anlass nehme, mir dieses Thema einmal vorzuknöpfen. In einem separaten Artikel möchte ich darauf eingehen, was „Horror“ überhaupt ist, wie man ihn effektiv erzeugen kann und welche Arten von „Horror“ es überhaupt gibt; in diesem Artikel geht es mir aber erstmal um etwas anderes: Nämlich darum, meine Erfahrungen mit dem Genre in Videospielen zu schildern. Kleiner Spoiler vorneweg: Sie waren größtenteils nicht gerade positiv.

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Die Grenzen von VideoGameLogic™

VGL1

Wenn irgendein magisches Heilgesöff innerhalb eines Nanobruchteils Wunden jeglicher Art heilen kann, für die eigentlich eine komplexe Operation nötig wäre, wenn man nach unten gucken kann, ohne seine Füße zu sehen, wenn man unsäglich viele riesige Gegenstände in seine winzige Tasche packen kann, wenn man man sich nur mal kurz hinter einer Wand verstecken muss, um seine Schusswunden auszukurieren und wenn man bis an die Zähne mit Granaten und Raketenwerfern bewaffnet immer noch für die olle drei Pixel dicke Holztür einen Schlüssel benötigt, dann ist da die berüchtigte VideoGameLogic im Spiel.

Videospiele sind nicht realistisch, das sollen sie auch gar nicht sein. Und doch befinden wir uns in einem Zeitalter, in dem die Grafik immer besser und Spiele – zumindest optisch – immer „realistischer“ werden. Die ihnen zugrunde liegende Technik entwickelt sich immer weiter, die Möglichkeiten für Entwickler werden immer größer, aber VideoGameLogic existiert noch wie eh und je. Ist das denn heute noch zeitgemäß?

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