Horror: Ein mangelbehaftetes Videospielgenre

Heute behandle ich ein Thema, über das ich schon sehr lange etwas schreiben wollte. Aktuell habe ich mir eine große Menge an Horrorspielen reingezogen, was ich mir nun als Anlass nehme, mir dieses Thema einmal vorzuknöpfen. In einem separaten Artikel möchte ich darauf eingehen, was „Horror“ überhaupt ist, wie man ihn effektiv erzeugen kann und welche Arten von „Horror“ es überhaupt gibt; in diesem Artikel geht es mir aber erstmal um etwas anderes: Nämlich darum, meine Erfahrungen mit dem Genre in Videospielen zu schildern. Kleiner Spoiler vorneweg: Sie waren größtenteils nicht gerade positiv.

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Wie schreibt man einen guten Plottwist?

Den wollte ich schon ewig mal bringen.

Als Frage könnte oben genauso gut stehen: Was macht denn eine gute Geschichte (Story) aus? Doch scheint mir diese Frage nicht so einfach zu beantworten, weshalb ich mich erst mal einem einzelnen Aspekt widme. Denn wenn ich so überlege, von welchen Geschichten ich immer am meisten gehyped war, dann fallen mir zuallererst solche mit richtig krassen Plottwists ein. Aber wie macht man einen Plottwist so, dass man mit diesem erhabenen Gefühl dasitzt, an nichts anderes mehr denken kann als wie geil das soeben war und am liebsten sofort jedem, den man begegnet, damit zulabern möchte?

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Phoenix Wright erklärt euch, wie man eine Diskussion führt

Schon wieder ein Phoenix Wright-Bild, aber diesmal völlig legit, weil Inhalt.

Streiten kann jeder, Diskutieren können viele, aber ein wahrlich nutzbringendes Streitgespräch bekommen nur sehr wenige zustande. Leider habe ich selbst bisher nur sehr wenige solche zu meiner Zufriedenheit beenden können. Aber ist Diskutieren denn wirklich so schwer? Ein unscheinbares Videospiel macht es eigentlich ganz gut vor.

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Die Grenzen von VideoGameLogic™

VGL1

Wenn irgendein magisches Heilgesöff innerhalb eines Nanobruchteils Wunden jeglicher Art heilen kann, für die eigentlich eine komplexe Operation nötig wäre, wenn man nach unten gucken kann, ohne seine Füße zu sehen, wenn man unsäglich viele riesige Gegenstände in seine winzige Tasche packen kann, wenn man man sich nur mal kurz hinter einer Wand verstecken muss, um seine Schusswunden auszukurieren und wenn man bis an die Zähne mit Granaten und Raketenwerfern bewaffnet immer noch für die olle drei Pixel dicke Holztür einen Schlüssel benötigt, dann ist da die berüchtigte VideoGameLogic im Spiel.

Videospiele sind nicht realistisch, das sollen sie auch gar nicht sein. Und doch befinden wir uns in einem Zeitalter, in dem die Grafik immer besser und Spiele – zumindest optisch – immer „realistischer“ werden. Die ihnen zugrunde liegende Technik entwickelt sich immer weiter, die Möglichkeiten für Entwickler werden immer größer, aber VideoGameLogic existiert noch wie eh und je. Ist das denn heute noch zeitgemäß?

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