Romance done right?

Vor einer Weile hatte ich mich mit dem Horror-Genre in Videospielen beschäftigt, ein Genre, das ziemlich schwer richtig umzusetzen ist, weil es keine klaren Vorgaben gibt, was Horror wirklich „gut“ macht. Passend zur aktuellen Situation, da es momentan erstaunlich viele Serien aus dem Genre gibt, befasse ich mich heute mit einem ähnlich schwierigen Thema: Dem Romance-Genre in Anime. Ein Genre, das ich eigentlich sehr gerne sehe, das allerdings nur sehr selten richtig gut gemacht ist. Was machen die meisten Romance-Serien also falsch, wie müsste es richtig aussehen und welche Serien betrachte ich als die Top-Vertreter in diesem Genre?

Fangen wir mal damit an, was Romance überhaupt ist, denn das ist wirklich gar nicht so schwer zu definieren. Romance haben wir in einer Serie dann vorliegen, wenn es um (mindestens) zwei Charaktere geht, die Gefühle für einander empfinden. Wenn diese Gefühle eine ausreichende Relevanz in der Geschichte haben, kann man sagen, dass die Geschichte dem Genre „Romance“ angehört.

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiß sicher schon, wie meine Auffassung von Genres aussieht. Ich sehe Genres nicht als eine Kategorie, in die man Serien stecken kann oder sollte, sondern als ein Vorhandensein von Elementen, die im Zuschauer bestimmte Gefühle auslösen sollen. Diese Gefühle sind zum Teil etwas schwierig in Worte zu fassen, aber ihr solltet ja wissen, was ich meine, wenn ihr euch erinnert, wie ihr euch selbst fühlt, wenn ihr eure Lieblingsserien schaut. Comedy is something that makes me laugh, Drama is something that makes me cry, and Action is something that excites me – etc. 

Für Romance heißt das ganz einfach: Shipping! Romance ist etwas, das dieses Awww-Gefühl in mir auslöst. Nun ist es nicht so einfach, jetzt wiederum zu sagen, was Shipping ist, denn davon gibt es so viele verschiedene Arten, wie es Möglichkeiten gibt, Liebe auszudrücken. Man kann dies jedoch ziemlich leicht im Einzelfall an einer Serie feststellen, da man nur überprüfen muss, ob man dieses Awww-Gefühl empfindet und wie stark dieses ausgeprägt ist. Ich denke aber, dafür existieren keine festen Kriterien und dieses Empfinden unterscheidet sich sicher auch von Mensch zu Mensch, je nachdem, was man halt für Auffassung darüber hat, was Liebe ist bzw. wie sie sein sollte.

Allerdings glaube ich, zwei Dinge sind in jedem Falle von Bedeutung. Einerseits sind das gute Charaktere. Bei Shipping geht es um die Emotionslage der Charaktere und wie sie diese äußern, und wenn das nicht glaubhaft rübergebracht wird, kann es auch noch so viel Shipping geben, es berührt einen dann einfach nicht. Es geht aber auch darum, eine Bindung mit den Charakteren einzugehen, und das im besten Falle mit beiden. Nur wenn man die Charaktere mag, fiebert man auch mit ihnen mit und wünscht sich, dass sie zusammenkommen. Mitgefühl spielt eine große Rolle. Im Idealfall empfindet der Zuschauer die Gefühle des Charakters, als wären es seine eigenen.

Die zweite Sache ist eine gute Inszenierung. Wie gesagt geht es darum, wie Charaktere ihre Gefühle äußern und das erfordert eine lebhafte Mimik und Gestik. Damit ich dieses Awww-Gefühl bekomme, muss die Szene auch gut aussehen, mit Talking Heads ist es da einfach nicht getan. Und damit haben wir schon zwei Gründe, warum gute Romance-Serien so rar sind, denn das sind zwei Aspekte, in denen Anime sehr häufig Defizite aufweisen. Dadurch haben wir aber noch nicht viel geschafft, denn alles, was wir bisher gesagt haben, ist quasi: „Eine Romance-Serie ist dann schlecht, wenn die Serie schlecht ist.“

Kommen wir deshalb zu den eigentlichen Problemen, die viele Romance-Serien haben. Die erste davon ist ziemlich straightforward, nämlich schlichtweg „not enough Awww“. Das ist es zum Beispiel, was mich an den aktuell laufenden Romance-Serien stört, denn nur weil eine Serie von Liebe handelt, muss das nicht heißen, dass es auch Shipping oder Awww-Momente gibt. Bei Wotakoi liegt es daran, dass die Serie in erster Linie Comedy sein will und es Romance praktisch nur nebenbei gibt, bei Tada-kun frage ich mich jedoch öfters, was mir die Serie überhaupt liefern will. Ich denke, Tada-kun will primär eine Romance-Serie sein, schafft es allerdings nicht so richtig, das umzusetzen.

Eine Serie, die dieses Problem definitiv nicht hat, ist Tsurezure Children, denn diese Serie besteht quasi aus nichts anderem. In Tsurezure Children gibt es nonstop nur Shipping-Momente und das gibt der Serie einen sehr großen Aww-Faktor und macht sie ziemlich unterhaltsam. Allerdings hat die Serie dann wiederum ein anderes Problem, nämlich… zu viel Shipping quasi. Besser gesagt aber, zu wenig von allem anderen. Nachdem man die Serie beendet hat, lässt die Serie einen mit einem Gefühl der Unzufriedenheit zurück und man fragt sich irgendwie, was sollte das Ganze überhaupt? Einfach nur Shipping-Momente aneinanderzureihen, ist eben noch keine Handlung.

Und das bringt Romance-Serien in eine vertrackte Lage, denn wie macht man Romance mit Handlung? Serien, die ich kenne, haben dafür zwei verschiedene Antworten gefunden. Ist die Romance selbst die Handlung, geht es in der Serie darum, wie sich die Beziehung der Charaktere langsam vertieft und ob sie am Ende zusammenkommen. Und naja, damit das als Handlung auch interessant ist, muss die Charaktere ja irgendetwas daran hindern. Und genau das sorgt für zahlreiche andere Probleme.

Was außerdem in keiner Romance-Serie fehlen darf, sind fabulöse Hintergründe. Ernsthaft. Wenn es keine fabulösen Hintergründe gibt, dann schaut ihr keine Romance-Serie.

Interessant finde ich dabei, dass sich dafür in Japan ganz andere Lösungsansätze herausgebildet haben als hierzulande. Für uns im von Shakespeare gepeinigten Westen heißt das für gewöhnlich die Romeo-und-Julia-Taktik: Die Liebenden stammen aus verschiedenen Welten und die Familie oder weltlichen Lebensumstände trennen sie voneinander. Auch interessant ist, dass die westlichen Lovestories, die ich kenne, meistens eher von erwachsenen Charakteren handeln und ich bin lustigerweise von denen auch eher eine tsunderemäßige Hassliebe gewohnt als in Serien aus dem Land der aufgehenden Tsundere.

Für die Japaner ist Romeo & Julia natürlich auch ein Begriff, aber für die war das Stück einfach nicht so prägend wie bei uns. Stattdessen scheint ein anderes Werk als quasi die Liebesgeschichte schlechthin dazustehen, nämlich die Mondprinzessin Kaguya. Mir ist nämlich aufgefallen, wie häufig Romance-Anime auf dieselbe Weise enden, nämlich damit, dass die Liebenden getrennt werden und sich Jahre später wiedertreffen, und ich denke, dass dies ein Vermächtnis der Mondprinzessin Kaguya ist, welche am Ende der Geschichte auch zum Mond zurückgekehrt ist.

Romance-Anime spielen außerdem typischerweise an der Schule, wo die Charaktere eigentlich gar keine großen Probleme haben außer ihre eigene Dummheit, weshalb der Romance-Plot vieler Anime auch einfach daraus besteht, ob die Charaktere jemals ihre eigene Dummheit überwinden können. Ihr wisst schon, Schüchternheit, Selbstzweifel und Missverständnisse. Sowas muss nicht mal zwingend ein einziges Cringe-fest sein, ist es aber meistens, weil es einfach schlecht umgesetzt wird und das hat auch einen Grund: Denn für den Zuschauer müssen die Gefühle der Charaktere ja offengelegt werden, schließlich will der ja seine Awww-Momente haben und deshalb weiß man als Zuschauer in der Regel ganz genau, wer wen liebt und zusammenkommen soll, und deshalb möchte man am liebsten den Bildschirm anschreien, wenn sich die Charaktere dabei dumm anstellen.

Ebenfalls sehr beliebtes Hindernis in beiden Regionen ist die berüchtigte Love Triangle, die eigentlich jeder hasst, aber es gibt sie trotzdem immer wieder. Auch die kann man eigentlich nur falsch machen, denn es ist nunmal so, dass die Serie zeigen muss, welche zwei Charaktere füreinander bestimmt sind und dadurch wird der Rival in Love einfach nur als ein Ärgernis empfunden. Selbst wenn man dem Rivalen seinen eigenen Hintergrund und Berechtigung gibt, relativiert das wieder nur die Szenen des Main Ships, weil man dann auch mit dem Rivalen mitfühlt.

Das größte Problem ist nämlich, egal was man sich für Hindernis ausdenkt, um es den Liebenden zu erschweren, jede Art von Problem hat denselben Effekt: Nämlich, dass es weniger von dem gibt, was man sehen will, nämlich Shipping! Zu sehen, wie eine Confession schiefläuft, ist überhaupt nicht toll, es ist einfach frustrierend! Es ist, als wären Romance-Serien einfach verflucht, schlecht zu sein. Aber auch dafür haben manche Serien schon eine Lösung gefunden. Was manche Serien zum Beispiel tun, ist neben dem Haupt-Pairing einfach noch weitere Ships einzubauen. Das senkt zum einen den Anteil an Problemen, den die Serie insgesamt bieten muss, denn glaubt mir, niemand will zwölf Folgen voller Missverständnisdrama sehen. Und zum anderen kann man mit denen die Momente ein wenig auf-fluffen, bei denen es im Main Ship gerade nicht so rund läuft, denn da die nicht Teil der Haupthandlung sind, muss es bei denen auch nicht so viele Probleme geben.

Die andere Möglichkeit, die einige Serien erfolgreich anwenden, ist die Romance einfach nicht zur Haupthandlung zu machen. Stattdessen geht es in der Handlung der Serie um etwas ganz anderes, einen Krieg zum Beispiel, und die Romance existiert sozusagen einfach nebenbei. Dadurch kann man problemlos hier und da ein paar Shipping-Momente einstreuen und die Beziehung stagniert dann einfach für eine Weile, während die Haupthandlung im Gange ist, ohne dass es wirklich „Probleme“ in der Beziehung gibt. Unnötig zu erwähnen, dass dies dann wieder zu dem Problem vom Anfang führen kann, denn die Romance gerät dadurch schnell in den Hintergrund und führt oftmals nirgendwohin.

Ihr seht also, Romance ist ein einziges Minenfeld an möglichen Problemen. Und deswegen sind gute Romance-Serien auch so verdammt selten. Ich würde wirklich sehr gerne öfters Romance-Serien schauen, aber entweder bieten sie meistens zu wenig oder sind gleich regelrecht unangenehm zu schauen. Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, hatte ich Inu x Boku SS als eine der besten Romance-Serien gehyped, die ich kannte, obwohl die Serie auch einige bedeutende Schwächen aufwies und rückblickend vielleicht doch nicht viel besser als Durchschnitt war.

Und wisst ihr was? Ich hatte damit nicht mal unbedingt Unrecht. Ich habe vor einiger Zeit mal nach Romance-Serien recherchiert, mir dafür über 50 Seiten an mit Romance getagten MAL-Einträgen angesehen, bis schon nur noch Serien mit Titeln wie „Futa Boy“ kamen und habe mir alles notiert, was mir auch nur annähernd sehenswert erschien, und es war leider nicht sonderlich ergiebig. Was schonmal damit anfängt, dass ein Großteil dieser Serien den Romance-Tag gar nicht verdient. Wenn ihr also eine Romance-Serie kennen solltet, die ihr gut findet und die ich nicht auf dem Radar habe, dann nur her damit! (Und nein, Bapho, Love Hina ist keine gute Serie.)

Die Sache ist nämlich, die Serien, welche ich als die Crème de la Crème des Romance-Genres betrachte, was also Serien sind, die es durch das Minenfeld geschafft haben, ohne hochzugehen, liefen tatsächlich alle in der jüngsten Zeit und also nach Inu x Boku SS. Natürlich kann auch meiner Recherche was entgangen sein, aber von meinem Standpunkt aus scheint es wirklich so, als habe sich das Romance-Genre mit der Zeit weiterentwickelt, sodass die Fehler der Vergangenheit heute viel seltener begangen werden. Was sind also meine Lieblings-Romance-Anime (+Movies), für die alle übrigens meine uneingeschränkte Empfehlung gilt und was macht sie in meinen Augen so gut?

Tsuki ga Kirei

Die absolute Spitze in Sachen Romance führt für mich Tsuki ga Kirei an, eine Serie, die im Frühling 2017 lief und die ich erstmal komplett ignoriert hatte, weil ich es halt auch einfach nicht gewohnt bin, dass eine Schulromanze auch mal gut sein kann. Nachgeholt habe ich die Serie dann vor kurzem, weil ich von dem Charakterdesign von loundraw in diesem Video fasziniert war und mich geärgert hatte, warum dürfen wir nicht mal eine Serie in dem Stil haben? Nur um dann herauszufinden, dass es bereits eine Serie in dem Stil gibt…

Umso überraschter war ich dann, als sich herausstellte, dass die Serie quasi alles ist, was ich mir an einem Romance-Anime wünsche. In der Serie gibt es zwar auch ein wenig Eifersuchtsdrama und Love Triangle-Ärgernis, allerdings verschwendet die Serie wirklich kaum Zeit damit und die restliche Zeit gibt es einfach so viele Awww-Momente wie in keinem anderen Anime. Sie stellen sich halt auch nicht wie die letzten Deppen an, was ganz besonders erstaunlich ist, da die Charaktere eigentlich sogar jünger sind, als es bei solchen Anime üblich ist. Was die Serie außerdem besonders macht, ist dass es nach dem Ending ähnlich wie in Tsurezure Children immer kurze Shipping-Skits mit den anderen Charakteren gibt, die immer fast noch besser als das Main Ship waren. Nur hat Tsuki ga Kirei eben auch eine richtige Handlung, die so gut umgesetzt wurde, wie in keinem anderen Romance-Anime. Das und das viel zu gute Shipping macht Tsuki ga Kirei für mich zu dem besten Romance-Anime, den ich kenne.

Kimi no na wa.

Ja, ihr habt es vielleicht erwartet, aber natürlich darf auch der weltweit anerkannt™ beste Movie überhaupt nicht fehlen. Ich denke mal, dass ich zu dem Film nicht sonderlich viel sagen muss, da ihn schon jeder und sein Hund geschaut hat, aber falls nicht: Schaut ihn! Das tolle an Kimi no na wa ist halt, dass es wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle war und man den einen Moment noch freut, dass alles gut wird, im nächsten aber verzweifelt am Boden liegt. Also jedenfalls, wenn man den Film noch unvoreingenommen schauen kann, da ihn halt jeder als den weltweit anerkannt™ besten Movie überhaupt hyped. Aber ich konnte das, da ich ihn als eine der ersten geschaut habe…als es ihn nur in erbarmungswürdiger Qualität gab. Ich werde mir den Film auch kaufen und nochmal mit der Familie auf dem großen Fernseher ansehen, wenn er denn endlich mal bei uns erscheint.

Das Beste an Kimi no na wa war für mich aber eher die (Romance-)Handlung und ich erinnere mich an vergleichsweise weniger Shipping in dem Film, weswegen er hier bei mir auch nur auf Platz zwei landet. Außerdem war der Film halt auch einfach bombastisch inszeniert.

Shuumatsu nani shitemasu ka? Isogashii desu ka? Sukutte Moratte Ii desu ka?

Auf Platz 3 landet für mich das berüchtigte Schuhmatsch. Die Serie lief ebenfalls im Frühling 2017 und habe ich damals schon extrem gehyped, also solltet ihr eigentlich schon von dieser Serie wissen. Schuhmatsch ist eine dieser Serien, wo die Handlung eher um etwas anderes geht als Romance, nämlich um eine Art Krieg im Fantasy-Setting, allerdings nimmt die Romance hier einen so starken Anteil ein, dass sie die eigentliche Handlung sogar stark überwiegt. Als Ergebnis hat diese Serie einen der größten Awww-Faktor, den ich kenne und die Kriegs-Szenen machen es eigentlich nur besser für mich.

Außerdem sind die Charaktere in der Serie einfach verdammt liebenswert und verhalten sich halt nicht wie verklemmte Mittelschüler. Das macht diese Awww-Momente auch so extrem besonders und originell. Man gönnt ihnen ihre Liebe richtig und ist dann immer wegen des Kriegs besorgt, der sie auseinanderzureißen droht. Zementiert hat sich die Serie bei mir aber vor allem durch das unfassbar gute Ende, das für mich vielleicht sogar zu den besten Anime-Finale überhaupt zählt. Die Serie kann eben beides, Romance und Story. Auch wenn sie das Drama vielleicht manchmal überzieht, aber dann jedenfalls auf eine unterhaltsame Weise.

Koi wa ameagari no you ni

Also wer diese Serie jetzt zum ersten Mal sieht, der hat sicher noch nie meinen Blog besucht. Die Serie lief erst letzte Saison und ich habe praktisch jede Folge aufs Neue gehyped. Love After the Rain beeindruckte mich immer wieder mit seiner überragenden Inszenierung, vielleicht eine der besten, die Anime je gehabt haben, und besticht zudem mit ebenfalls sehr überzeugenden Charakteren, die man einfach mögen muss. Die Serie benutzt außerdem einen Altersunterschied als Hindernis zwischen den Charakteren und geht auch ziemlich gekonnt damit um.

Die Serie ist bei mir nur auf dem vierten Platz, weil die Romance in der zweiten Hälfte ein wenig in den Hintergrund gerät und es dann mehr um die individuellen Schicksale der Charaktere geht. Ich fand diese Folgen dann zwar nach wie vor richtig gut, weil die Charaktere einfach so viel hergaben, allerdings bedeutet das halt, dass es mit der Zeit weniger Shipping gab, weswegen es halt trotzdem eine erstklassige Serie blieb, als Romance-Serie aber dann halt den anderen Vertretern etwas nachsteht.

Zutto mae kara suki deshita

Kommen euch diese Charaktere vielleicht irgendwie bekannt vor? Ja, mir auch! Auf diesen Film bin ich gestoßen, als ich MAL nach Romance-Serien durchforstet habe. Im Herbst 2017 lief eine Serie namens Itsudatte Bokura no Koi wa 10cm datta, welche nur sechs Folgen umfasste, von denen die ersten beiden wirklich gut waren, doch dann hat die Serie es mit drei Folgen unterirdischem Drama ruiniert und nach der sechsten Folge beschwerte ich mich, dass die Handlung der Nebencharaktere viel interessanter erschienen und ich hätte lieber die Geschichte von dem Best Girl gesehen.

Und siehe da! In diesem Film von 2016 geht es genau darum! Deswegen habe ich mir den Film vor Kurzem angesehen und ich bekam auch genau das, was ich wollte. Zwar kommt auch dieser Film nicht ohne Highschool-Cringe aus, allerdings fand ich den überhaupt nicht störend und der Movie hat in Sachen Shipping wirklich geliefert. Ich glaube zwar, dass ich die Awww-Momente in der Serie am Ende noch mehr mochte, allerdings war die Handlung hier eben viel weniger urgh und der Film hat es gekonnt mit den Nebenships aufgelockert.

Es gibt übrigens noch einen zweiten Film, den ich auch noch geschaut habe und das Franchise beruht auf einer ganzen Reihe an HoneyWorks-Songs, von denen ich auch gar nicht mehr loskomme. Deswegen gibt es hier auch so viele Insert Songs. Ich fand den zweiten Film deutlich weniger unterhaltsam, er hat zwar einen interessanten Handlungsverlauf, allerdings gab es dort bei Weitem weniger Shipping und ich finde auch, der Film funktioniert nur so richtig, wenn er noch eine Fortsetzung bekommt. Da es erst vor kurzem eine neue Serie dazu gab, ist das zumindest nicht unwahrscheinlich. Ich würde auf jeden Fall unbedingt noch mehr von dem Franchise sehen wollen, aufgrund der Songs gibt es halt eine Unmenge an Lore und man will einfach mehr von den Charakteren wissen – vor allem einen Film oder Serie zu dem dritten Main Ship müssen sie doch unbedingt noch bringen!

Plastic Memories

Die letzte Serie, die von mir eine besondere Nennung bekommt, ist Plastic Memories. Diese lief im Frühling 2015 und habe ich damals auch ziemlich positiv bewertet. Die Serie hat zwar auch ein paar Macken, aber Romance konnte die Serie wirklich gut! Ich habe die Serie sogar mal vor kurzem gerewatched und finde meinen damaligen Eindruck immer noch gerechtfertigt, ich mochte sie jetzt vielleicht sogar ein wenig mehr als damals. Auch, weil ich jetzt genau weiß, es gibt wirklich kaum bessere Romance-Serien als diese hier, denn alles andere in der Liste lief ja erst danach.

Aber auch die Comedy hatte ich nicht so unterhaltsam in Erinnerung und auch die Charaktere sind wirklich sehr originell und sympathisch gewesen. Zwischendrin gab es zwar auch ein paar schwächere Folgen, aber das Shipping ist es finde ich Wert und wirklich schlecht ist der Rest auch nicht gewesen. Aber ich verstehe schon, damals war es halt noch cool, nach Fehlern in Serien zu suchen, die ein wenig Drama haben. Aber wie gesagt, ein paar Schwächen hat die Serie und deshalb steht sie in dieser Liste auch an unterster Stelle.


Und damit schließe ich meine Top-Liste bei der recht ungewöhnlichen Zahl von sechs Einträgen. Warum? Ganz einfach, weil ich keine weitere Romance-Serie habe, hinter der ich auch vollstens dahinterstehe und für die ich wirklich eine Empfehlung aussprechen würde, wenn jemand nach einer guten Romance-Serie sucht. Ich will aber noch ein paar Ehrennennungen an Serien vergeben, die ich zwar gut finde, aber aus dem ein oder anderen Grund nicht in die Liste mit reinnehmen wollte.

Akagami no Shirayukihime – Von allen Serien hätte ich dieser am ehesten den siebten Platz gegeben. Warum ich es letztlich nicht getan habe, liegt daran, dass ich die Romance zwar sehr gut finde, aber die (Nicht-Romance-)Handlung doch einen relativ großen Anteil ausmacht, weswegen der Awww-Faktor doch insgesamt etwas gering ausfällt.

Spice & Wolf – aus praktisch denselben Gründen. Die Serie ist gut – aber ist sie das wegen der Romance? Die Wirtschafts-Anteile sind doch recht tragend in der Serie.

Working – Eine Serie mit wirklich viel und wirklich gutem Shipping, das eigentlich eine Überlegung Wert wäre, ob es nicht doch einen Platz in der Liste verdient hat. Comedy ist aber auch sehr präsent in der Serie.

Tsurezure Children – hat wie schon erwähnt keine Handlung.

Yahari ore no seishun Love Come wa Machigatteiru – würde ich sehr gerne mit aufführen, aber in den bisherigen Staffeln hat die Romance noch nirgends hingeführt. Und ich finde, das ist schon das absolute Minimum, das eine Romance-Serie bringen muss, weil einen nichts mehr enttäuscht, wenn es einfach mittendrin endet. Wenn sie das mal tut, nehme ich die Serie gerne in die Liste auf. Ich will ja auch mal wenigstens eine Top10 haben.

Just Because – ebenfalls eine überdurchschnittliche Romance-Serie. Hat auch alles, was eine Romance-Serie haben sollte, nur finde ich nicht ganz auf dem Niveau von Tsuki ga Kirei oder Zutto mae kara.

Toradora – Vor langer Zeit mal geschaut, damals gemocht, aber heute nicht mehr sicher, wie sich die Serie noch gegen die heutigen Serien schlägt. Müsste ich erst mal rewatchen und nach meinen heutigen Standards betrachten.

Ookami-san to shichinin no nakamatachi – Toradora 2.0. Ich mochte das Shipping damals total, die Serie hat aber auch eine eigene Handlung, die nicht immer mit der Romance zu tun hat. Könnte dadurch wohl nicht mit dem Rest mithalten.

Oreimo – Dazu brauche ich denke ich gar nichts erst zu sagen.

Ano natsu de matteiru – Schaute ich vor kurzem auf Empfehlung von jemanden hin auf der Suche nach Romance Anime. War für mich nicht viel mehr als eine mittelmäßige Harem(-artige) Serie, hatte allerdings zugegeben einige überraschend gute Shipping-Momente und die Serie ist konsequenter, als es sich eine Harem-Serie je trauen würde, weshalb ich es mal hier mit erwähne.

Sakurasou no pet na Kanojo – Hatte ebenfalls seine überraschenden Momente, aber auch seine Schlechten. So ziemlich die untere Grenze, die ich noch einer Randbemerkung Wert finde.

Und das war es dann endlich mit diesem unerwartet umfangreichen Artikel. Wie immer gab es einfach viel zu viele unnötige Exkurse und viel zu wenig Shipping. Aber ich konnte euch zumindest erklären, worum es aus meiner Sicht im Romance-Genre geht, was die meisten Romance-Serien falsch machen und habe euch einige Serien genannt, die es richtig machen. Jetzt wo ihr wisst, worauf es mir bei Romance-Serien ankommt und was ich eher nicht so gerne darin sehe, könnt ihr mir vielleicht auch ein paar Serien nennen, die ich verpasst habe und vielleicht habe ich sogar dem ein oder anderen Lust auf eine der genannten Serien gemacht. Oder vielleicht habt ihr auch eure ganz eigenen Gedanken zu dem Thema. Ich würde mich jedenfalls über euer Feedback freuen und.. Thank you for wa– nein halt, falsches Medium.

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3 Kommentare zu “Romance done right?

  1. Eisigerhauch sagt:

    Für mich liegt die Liebe im Detail. Wenn es kleine Bewegungen gibt, kleine Eingeständnisse.

    Aber man möchte auch irgendeine Form von Spannung oder Konflikt erleben. Nicht alle Dreiecksbeziehungen sind schlecht.

    „Koi Kaze“ ist halsabschnürrend schmerzvoll und immer eine Empfehlung wert. Ansonsten suche ich wohl eher andere Dinge in solchen Serien. „Shipping“ empfand ich in der Regel immer sehr uninteressant – intime Charaktermomente hingegen als sehr wichtig.
    Ai Monogatari: 9 Love Stories, Aoi Hana, Cross Game, Hourou Musuko, Touch, Hyouka, Kaze Tachinu, Kimi ga Nozomu Eien um einfach ein paar Namen fallen zulassen.
    Das Problem ist, dass das was ich eigentlich anstrebe kaum in stringenter Form (abgesehen vielleicht von Akai Ito) umgesetzt werden kann. Ai (1963) und 1001 Nights (1999) assoziiere ich eindeutig mit der Thematik, ich glaube aber kaum das sie auf Deinen „Romance“ Begriff passen. Für mich gehören zu den Momenten der Anziehung wohl auch die des Abstoßens und noch soviel mehr.
    Hibike! Euphonium und Ballroom e Youkoso sind voll mit Momenten der Anziehung und trotzdem würden sie kaum unter diesen Schirm geraten.
    Gefühle der Liebe, der Wärme des Schwärmens und allem was damit verbunden ist benötigt zwar zwischenwesenliche Beziehungen aber nicht unbedingt solche, welche sich in klassischen Beziehungen ausdrückt.
    Wie groß das Thema ist und wie unterschiedlich es assoziiert wird sieht man ja eindeutig an der Art wie das Genre Schildchen auf den Plattformen verwendet wird.

    • StarlinM00N sagt:

      „Für mich liegt die Liebe im Detail. Wenn es kleine Bewegungen gibt, kleine Eingeständnisse.“
      Sofern ich das richtig deute, ist das eine Sache, die ich auch noch irgendwie ansprechen wollte, aber einfach nirgendwo unterbringen konnte. Und zwar finde ich auch nicht, dass das intensivste Shipping auch gleich unbedingt das Beste ist, also sprich: Ein Kuss muss nicht unbedingt mehr Awww sein als eine Umarmung oder einfach nur Händchen Halten, es hängt am meisten davon ab, wie es gemacht ist. Selbst interessierte Blicke aus der Ferne können bereits den maximalen Effekt erzielen, das ist mir zum Beispiel bei Zutto mae kara aufgefallen, wo meine Lieblingsszenen zwischen zwei Charakteren stattfanden, die noch kaum miteinander gesprochen hatten und sich eigentlich kaum kannten. Was meiner Idealvorstellung eigentlich widerspricht.
      Ein anderes Beispiel was mir einfällt ist diese Szene aus der ersten Folge Vollmetallpanik, zu der es auch ein Bild im Artikel gibt, welche ich mehr Awww fand als zum Beispiel Kuzu no Honkai, wo sie schon in der zweiten Folge oder so glaube ich Sex hatten. Ebenfalls passend dazu ist Citrus, wo es auch schon immer wieder während der ganzen Serie Yurisex gab, aber für das Ende ließen sie die Mädchen Händchen halten und haben die Confession mit einem Kuss beendet, der uncharakteristisch pure war.
      Was halt heißen soll, dass es nicht zwingend eine Steigerung gibt von Handholding < Hugs < Kiss < Sex, auch wenn viele Serien und Fans den Kuss als das größte Highlight handhaben, der deshalb häufig auch benutzt wird, um der Lovestory ein gewisses Maß an closure zu geben. Auch wenn Liebe da eigentlich nicht endet.

      „Aber man möchte auch irgendeine Form von Spannung oder Konflikt erleben. Nicht alle Dreiecksbeziehungen sind schlecht.“
      Nicht alle, aber leider Gottes so gut wie. Die wichtigste Frage ist aber was unterscheidet die wenigen Guten von den Schlechten?

      „„Koi Kaze“ ist halsabschnürrend schmerzvoll und immer eine Empfehlung wert.“
      Sieht interessant aus, werde ich mir demnächst mal geben.

      „„Shipping“ empfand ich in der Regel immer sehr uninteressant – intime Charaktermomente hingegen als sehr wichtig.“
      …Aber intime Charaktermomente sind doch Shipping? Also zumindest in meinem Buch. Beziehungsweise genauer gesagt, Shipping ist das, was man als Zuschauer tut, wenn die Charaktere intime Momente miteinander haben. Hätte nicht gedacht, dass es darüber unterschiedliche Meinungen gibt.

      „Ai Monogatari: 9 Love Stories, Aoi Hana, Cross Game, Hourou Musuko, Touch, Hyouka, Kaze Tachinu, Kimi ga Nozomu Eien um einfach ein paar Namen fallen zulassen.“
      Viele von diesen sagen mir überhaupt nichts, Cross Game sieht mehr nach Sport aus, Hourou Musuko und Aoi Hana wecken mein Interesse und Kaze Tachinu muss ich mal probieren, auch weil es Ghibli ist. Was Hyouka angeht, ging es da nicht um etwas anderes? Gibt es da auch irgendwie closure oder ist das mehr nur so ein wenig Shipping am rande?
      Kimi ga Nozomu Eien fand ich dagegen einfach nur schrecklich. Wirklich, ich habe es mehrere Male probiert, die Serie zu schauen, musste es aber jedes Mal nach kurzer Zeit abbrechen.

      „Das Problem ist, dass das was ich eigentlich anstrebe kaum in stringenter Form (abgesehen vielleicht von Akai Ito) umgesetzt werden kann.“
      Und was wäre das, was du anstrebst?

      „Hibike! Euphonium und Ballroom e Youkoso sind voll mit Momenten der Anziehung und trotzdem würden sie kaum unter diesen Schirm geraten.“
      Was bei Hibike daran liegt, dass die Momente in der Serie bewusst nur angedeutet werden und die Romantik eigentlich nur im Kopf des Yuri-Fangirls existiert, weshalb es leider diesbezüglich auch keine Entwicklung oder Closure geben kann. Ballroom e Youkoso ist ein schwieriger Fall, weil für die Handlung zwischenmenschliche Beziehungen notwendig waren, diese aber nicht unbedingt romantischer Natur sein müssen (es aber durchaus könnten). Allerdings hatte Romantik viel zu geringe Relevanz neben den Hauptattributen der Serie wie Sportsgeist oder Siegeswille, als dass man die Serie als Romance bezeichnen könnte.
      Zuneigung und Liebe sind halt zwei verschiedene Sachen.

      • Eisigerhauch sagt:

        Hyouka ist eine Serie die zwar hauptsächlich um das Erwachsenwerden geht, aber eben auch um die Dinge die dazu gehören (sic). Gerade bei zwischenmenschlichen Momenten ist sie wirklich gut. Die Mysterien sind nicht schlecht, aber ich glaube für die wenigsten der eigentlich Grund. Wie zufrieden man dann am Ende damit ist – sei dahingestellt. Es gibt jedenfalls viele kleine Momente welche hingebungsvoll animiert sind und auf der „Romance“ Seite gibt es auch „closure.“

        „Shipping“ ist „hnnnnggh“ und ein Feuerwerk aus all den Möglichkeiten? „Was wäre Wenn? Wie wird es wohl? Wann wird es? Wird es?“ etc. Das impliziert für mich immer eine Vorstellung wie es weiter geht und einen Gedankengang in der Hinsicht – ein Unterstützen der Beziehung von Charakteren, aber vielleicht stellen wir uns auch einfach andere Dinge unter dem Begriff vor und was ich da als Faszination bezeichnen würde, wäre bei Dir schon Teil von „Shipping.“

        Cross Game ist das beste seitdem es 16mb/s Leitungen gibt und wurde dann erst von 200mb/s Leitungen wieder verdrängt, um es mal überspitzt zu schreiben. Es geht nicht um Sport sondern um zwischenmenschliche Beziehungen, dass sieht man vor allem an der Stelle an der Adachi die Serie enden lässt. „Sportserien“ eignen sich nur besonders gut um so eine Art von Geschichte zu erzählen.

        „Kimi ga Nozomu Eien fand ich dagegen einfach nur schrecklich.“ Das kann ich auch nachvollziehen. Mittlerweile zeigt die Serie auch ihr Alter und das was sie so besonders macht wird in anderen Serien stellenweise, aber immer noch nicht in der Gänze, besser umgesetzt. Handwerklich ist die Serie selten gut, eben nur an den Stellen in denen sie phänomenal ist, ansonsten maßt sie an sehr durchschnittlich zu sein.

        Was eine Dreiecksbeziehung gut macht:
        Sie schafft ein echtes Dilemma, eine Problemstellung unter gleichwertigen Charakteren. Die Auswahl hat echte Auswirkungen auf die Handlung und Charaktere, sie ist nicht von vorne rein offensichtlich. Das heißt auch das die Entstehung der Beziehung von Anfang an glaubhaft sein muss.

        „Und was wäre das, was du anstrebst?“
        Das ist schwierig in Worte zu fassen, intime Charakter Momente ist schon die deutlichste Art es auszudrücken, glaube ich. Mir ist noch ein anderes Beispiel eingefallen welches das in stringenter Form abliefert:

        Die Problematik sollte eindeutig sein. Ohne das Drumherum hat die Intimität kaum Bedeutung. Stringenz ist hier äußert schwierig und auch gar nicht wirklich wünschenswert.

        „Zuneigung und Liebe sind halt zwei verschiedene Sachen.“
        Ist das wirklich so? Gibt es da tatsächlich irgendwelche Qualitäten die dabei eindeutig zuordenbar sind?
        Ich persönlich sehe jedenfalls keinen echten Unterschied. Liebe ist eben ein unglaublich weiter Begriff der die familiären Bande, Freundschaft, intellektuelle Anziehung, sexuelle Anziehung und so vieles mehr umfasst.
        Der Unterschied scheint mir eher eine Illusion zu sein, welche im Sinne des sozialen Vertrags Ordnung bringt und anleitet wie mit welchem Wesen umzugehen ist.
        Mir fällt diese nervöse Frage von jungen Menschen ein: ob es sich denn jetzt eigentlich um eine „Beziehung“ handelt. Es wird Sicherheit gesucht wo keine zu finden ist.

        Hibike! Euphonium hat Momente der Anziehungen, auch der Erotik – was für Serien fast schon ein Novum ist. Daran kann man vielleicht auch auf den Unterschied zwischen Shipping und nicht Shipping eingehen. Man kann sich diese Szenen anschauen und fasziniert davon sein – wie sie inszeniert sind, wie gefühlvoll, ergreifend, manchmal sogar überwältigend. Diese Wirkung die man selbst mitfühlen kann, durch das Medium erlebt. Herzrasen, Sehnsucht, Einsamkeit, Freude, Euphorie, Schwermut um einige Gefühle zu nennen. Das Shipping fängt dann an, wenn aus diesem Gefühl was man oben auf dem Berg erlebt, während man dieses Feuerwerk und den Umgang zwischen den zwei jungen Frauen beobachtet einen weiteren Gedankengang entwirft:
        Was wäre wenn das der Anfang einer „Liebe“ ist? Die beiden passen so gut zueinander.
        Manche Leute bezeichnen solche Szenen dann als „Yuri bait“ dabei sind das Szenen die schlechtweg genial sind. Sie sind so unglaublich ausdrucksstark und eine echte Intimität zeigend. Der „Yuri bait“ entsteht dabei durch eine Erwartungshaltung, solche Intimität jedoch kann auch einfach (oder komplex?) freundschaftlicher Natur sein, ohne dabei echte Anziehungskraft zu mißen.

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