Kochen mit Starlin

Ein sehr treffendes Artikelbild, finde ich.

Keine Ahnung, ob meine Leser dieses Thema interessieren wird. Mich interessiert es jedenfalls. Ich befinde mich momentan in dem Lebensabschnitt, wo ich langsam ausziehe und anfange, mich selbst zu versorgen. Dafür ist es natürlich unheimlich wichtig, dass ich in der Lage bin, mich nicht selbst zu vergiften. Kochen Können wurde notwendig. Allerdings hatte ich weder Hauswirtschaftslehre in der Schule, noch sind meine Eltern (und sonstigen Bekannten) sonderliche Koch-Enthusiasten. Ihr erfahrt die Geschichte einer Yandere, die sich das Kochen quasi von null ab selbst beibringen muss.

Angefangen habe ich natürlich damit, meinen Eltern beim Kochen zuzusehen. Nur haben die es wie gesagt auch nicht sonderlich mit Kochen und somit beschränkten sich mein dadurch gewonnener Erfahrungsschatz auf sowas wie Spaghetti und ein paar weitere Gerichte. In meinen ersten Jahren habe ich mich also damit versorgt, dass ich einfache Gerichte gezaubert und die Anweisungen auf den Rückseiten von Tütchen befolgt habe – oder ich aß eben auswärts.

Allerdings sehnt man sich ja doch nach Abwechslung und so überlegte ich mir, was man sich denn sonst so kochen könnte. Damals war ich auch noch zu blöd so naiv und unschuldig, dass ich nicht auf die Idee zu gekommen bin, dass man doch einfach im Internet nach Rezepten suchen kann. Jedenfalls machte ich mir meine eigenen Gedanken und kam dann auf die GRANDIOSE Idee, dass man doch einfach Zutaten, die ich mag, in eine Pfanne hauen kann und am Ende wird schon irgendwas essbares dabei rauskommen. Und so wurde das legendäre, ultimative Gericht geboren: Pampe.

In dieser Zeit entwickelte ich auch meine Spezialfähigkeit, die dafür sorgt, dass Essen was ich mache öfters mal so radioaktiv grün leuchtet, und das obwohl keine einzige der Zutaten auch nur annähernd grün war. Ich hoffe, das findet ihr auch so mysteriös wie ich. Essbar war es trotzdem und schmeckte auch ganz gut. Im Prinzip ist es ja einfach gebratener Reis mit Zwiebeln, Hühnerfleisch und als Geheimzutat Apfel, der macht die Konsistenz des Reis etwas weniger trocken. Und nein der Apfel war nicht grün.

Wenn man sich selbst ernährt, dann fallen einem auch ganz neue Dinge auf. Es tut ja immer jeder so, egal ob im Radio oder in Frauenzeitschriften oder sonstwo, als würde jeder dauerhaft nur frische Zutaten verwenden und so Maggi fix und Knorr nur mal im Notfall wenn nichts anderes da ist. Das halte ich ja mal für so fett gelogen. Ganz ehrlich, wenn ich in den Supermarkt gehe und mir vornehme, ich nehme nur frisches Zeug mit, dann finde ich so gut wie nichts und dieses Fertigzeugs nimmt dagegen 20 Regale ein. Das wird sicherlich nicht daran liegen, dass das niemand kauft. Selbst wenn man das versucht hat man einfach nicht die Auswahl dazu.

Aber natürlich will man auch noch andere Sachen kochen können als Pampe, Tomatensuppe oder Käsespätzle aus der Tüte. Durch einen Wink des Schicksals kam ich in den Besitz von Kräutersamen und dachte mir, hey man könnte sich sowas doch frisch auf der Fensterbank ziehen. Seitdem wächst bei mir Basilikum, Oregano und je nach Verfügbarkeit auch manchmal Kresse oder Zitronenmelisse auf der Fensterbank. Wird leider nicht jedes mal gleich gut, aber das ist voll interessant und kostet eigentlich auch fast nichts. Schmeckt man leider aber auch so gut wie nicht in normalem Essen.

Ich überlegte mir, was man noch so machen könnte, was es in unserem Haushalt so gut wie nie gab und weil meine Kocherfahrung immer noch nicht allzu ausgeprägt war und weil ich schon Kräuter auf dem Balkon habe, fiel die Wahl auf Salat. Ihr denkt vielleicht, für Salat haut man einfach verschiedenes Gemüse in eine Schüssel und das kann man zwar auch machen, schmeckt dann aber auch dementsprechend nach Nichts. Wenn man Salat richtig essen will, muss man schon ein anständiges Dressing dazu machen und das dauert dann schon seine Zeit, bis man das angerührt und alle Zutaten kleingeschnitten hat.

Bei so was erweisen sich Frauenzeitschriften sogar mal als unerwartet nützlich, auch wenn man da sonst maximal die Kreuzworträtsel ernst nehmen kann. Aber die Rezeptideen kann man schon manchmal gebrauchen. Gerade beim Salat hat es mir geholfen, die richtigen Mengen fürs Dressing zu bekommen und hat auch einige interessante Ideen für besondere Zutaten geliefert. Das tolle am Salat ist nämlich, dass man praktisch ALLES zusammentun kann und es schmeckt trotzdem. Mango und Kräuter? Schmeckt. Schinken und Brombeeren? Schmeckt. Melone und Thunfisch? Ja, das schmeckt auch, so unglaublich es klingt.

Bei mir besteht ein Salat jetzt standardmäßig aus irgendeiner Sorte Grünzeug (am liebsten mag ich da Lollo Rosso oder die grüne Variante, das Problem mit denen ist aber, dass man dann so viel davon hat und es ewig dauert, ihn alle zu machen und das Zeug hält sich auch nicht ewig) zusammen mit Zwiebeln und Tomaten. Meistens kommt dann noch eine besondere Zutat hinzu wie eben eine Frucht, Fleisch oder Thunfisch. Ich sagte zwar, dass das alles zusammen auch schmeckt, aber zu sehr muss man es auch nicht übertreiben und so konzentriere ich mich meistens darauf, den Salat entweder fruchtig oder herzhaft zu machen und richte auch das Dressing dann darauf aus.

Für dieses mische ich immer die gleiche Menge Essig und Öl (wie viel hängt von der Größe des Salats ab, bei uns sind 3 Esslöffel für eine Schüssel optimal) und vermenge das mit den Kräutern und Gewürzen und meistens 1-2 Zehen Knoblauch. Gerade für Öl und Essig gibt es im Supermarkt so viele verschiedene Sorten und ich muss sagen, das macht mir am Kochen auch am meisten Spaß, dieses herumexperimentieren und testen: Wenn ich davon jetzt einen Löffel mehr nehme, wie verändert das dann den Geschmack? Und wenn ich stattdessen nun dieses Öl oder dieses Essig nehme? Man merkt einfach jede Änderung total und wenn etwas dadurch dann besser wird, ist das ein wirklich tolles Gefühl.

Aber natürlich reicht Pampe und Salat nicht, dass man wirklich vom Kochen sprechen kann. Deswegen habe ich mich nach weiteren Rezepten umgesehen und die durch Salatvitaminen gestärkte Starlin kam sogar auf die Idee, einmal im Internet nach Rezepten zu suchen. So kam Starlin auf Lasagne und Omelett, zwei Gerichte die meine Eltern nie gemacht haben. Ich fange mal beim Omelett an, auch wenn ich glaube, dass es das spätere von beiden war.

Wie ihr bestimmt wisst, ist Reisomelett ein totales Standardgericht in Japan, was die sogar für sich zum Frühstück machen. Und das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen! Weil wisst ihr, ein Omelett machen dauert ziemlich lang und erfordert auch einiges an Skill. Im Prinzip geht das Kochen ja genau wie Pampe, nur dass man danach noch diese Eiertasche machen muss. Das heißt erstmal muss man Reis kochen und alleine das dauert schon 15-20 Minuten. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass man in dieser Zeit schon alle anderen Zutaten vorbereitet und das ist schon stressig, weil man dann praktisch ein Zeitlimit fürs Gemüseschneiden hat und während man das andünstet, muss man aufpassen dass das nicht anbrennt, der Reis nicht überkocht und nebenbei schon die nächste Zutat zusammenschneiden. Multitasking pur!

Außerdem braucht man dafür die halbe Küche, denn der Reis braucht einen Topf, das Gemüse eine Pfanne und dann braucht man noch eine zweite Pfanne wo das Ei dann reinkommt, denn die erste Pfanne muss ja die Füllung solange warm halten und für Omelett braucht man eh eine die sauber ist. Das schlimmste sind aber die Eier. Wisst ihr, Eier aufschlagen ist schon eine Wissenschaft an sich. Denn jedes Ei hat eine andere Schale und selbst wenn ich jedes mal exakt dieselbe Kraft aufwende, dann gibt es Eier die haben irgendwie die Versteckte Fähigkeit von Dragoran und wieder andere haben scheinbar Sprengminen da drin und zerplatzen schon wenn ich nur zu laut rede in hundert Einzelteile. Dafür zu sorgen, dass wirklich kein Stückchen Schale in den Messbecher gerät, ist ein wahrer Akt.

Außerdem ist mir unverständlich, wie anfällig für Salz so ein Ei ist. Wenn ich den Reis salzen will, muss ich da einen vollen Messlöffel reinhauen um überhaupt einen Unterschied zu merken, aber beim Ei reicht eine Messerspitze und das Ding ist total versalzen. Und das war es dann noch nicht mal, denn wenn das Ei in der Pfanne ist, geht erst der wahre Akt los. Denn man muss das reingießen, dann auf den richtigen Zeitpunkt warten, die Füllung reintun und danach etwas unter das Ei schieben und es umdrehen. Aber ja nicht zu früh, denn mit flüssigem Ei geht das logischerweise nicht und wenn es einmal gedreht ist, dann stockt es auch nicht mehr groß weiter, weil es die Pfanne ja nicht mehr direkt berührt. Aber auch nicht zu spät, denn wenn das Ei ganz fest ist, dann kann man es nicht mehr auf der offenen Seite schließen, oder es verbrennt derweile an der Unterseite. Und dann muss man noch die richtige Menge Ei wählen, damit es nicht zu dünn ist, aber auch nicht zu dick, weil beides dazu führen wird, dass es reißt. Und Eier sind ja nie gleich groß. Was ist an so einem Lunatic+ Gericht bitte Standard?

Dazu im Vergleich ist Lasagne einfacher, allerdings auch nicht weniger Arbeit. Auch hier muss man seine Zutaten vorbereiten, was in den meisten Fällen heißt, dass man es auch erstmal braten muss, gerade bei der Standard-Hackfleisch-Lasagne. Rohes Fleisch ist übrigens unfassbar iiih. Dazu muss man die Soße anrühren und nach manchen Rezepten braucht man sogar zwei (einmal die Tomatensoße fürs Hackfleisch und einmal die Bechamelsoße). Und dann geht es ja eigentlich erst los und man muss die Soße in eine Auflaufform schlichten mit den Lasagneplatten und das braucht dann nochmal vierzig Minuten im Backofen.

An dieser Stelle möchte ich nochmal ansprechen, wie unangenehm Kochen nach Rezept oftmals ist. Rezepte dienen ja eigentlich dem Zweck, dass andere, wahrscheinlich weniger erfahrene Köche dies nachkochen können. Allerdings sind die meisten Rezepte sehr kurz geschrieben und setzen oftmals auch sehr viel Wissen als gegeben voraus. Wissen, dass man als Koch-Noob natürlich nicht hat. In einem Rezept für Omelett wird z.B. meistens nicht erklärt, wie man das Teil bitteschön wendet oder wie man Eier aufschlägt und das sind Dinge, bei denen man wirklich ganz viel falsch machen kann.

Auch verwenden Kochrezepte immer ihren eigenen Jargon. Da soll man seine Zwiebeln anschwitzen. Warum verwendet man bitte ein so ekliges Wort wie schwitzen in Verbindung mit Essen? Wenn ich das lese, denke ich daran mit den Zwiebeln in der Hand eine Runde joggen zu gehen. Oder man soll das Gemüse glasig dünsten. Ich kann da noch so lange draufstarren, aber wie Glas sieht das Gemüse beim besten Willen nicht aus. Auch beim Schneiden oder Anrichten vieler Zutaten gibt es meistens irgendwelche Kniffe, die einem Rezepte oft nicht verraten, da steht dann einfach da man soll das Würfeln und muss selbst irgendwie damit klarkommen. Deswegen mochte ich auch Amaama to Inuzuma damals, die erklären einem wenigstens, wie man Zwiebeln schneidet…

Also ihr seht schon, als Hobby-Köchin hat man es nicht leicht, aber als Yandere möchte man halt schon wissen, wie man mit Messern umgeht. Ich hoffe, ich hab euch mit Erfahrungen aus meinem Leben nicht gelangweilt und vielleicht habt ihr ja selbst schonmal Pampe oder etwas ähnliches zubereitet, habt interessante Kochideen für mich oder könnt mir erklären, warum man seine Zwiebeln ausgerechnet anschwitzen sollte. Und nicht einfach nur mal kurz in der Pfanne anbraten wie normales Essen. Oder ihr habt selbst spannende Abenteuer mit Töpfen und Pfannen erlebt und wollt euch selbst über nichtssagende Rezepte aufregen.

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17 Kommentare zu “Kochen mit Starlin

  1. SGT Weber sagt:

    „In dieser Zeit entwickelte ich auch meine Spezialfähigkeit, die dafür sorgt, dass Essen was ich mache öfters mal so radioaktiv grün leuchtet, und das obwohl keine einzige der Zutaten auch nur annähernd grün war. Ich hoffe, das findet ihr auch so mysteriös wie ich“
    ja… ich finde das vermutlich so Mysteriös wie du….. vermutlich sogar noch mehr da ich selbst gern koche und so Vermutungen anstelle woran es liegen könnte. und mir fällt nichts ein…..hättest du nicht gesagt das es Reis sein sollte hätte ich nicht mal DAS erkannt.. ich weiß nicht ob ich beindruckt, belustig oder verängstig davon sein soll.

    Das einzige was EVENTUELL zu einer LEICHTEN Grünfärbung(nciht in diesem ausmaße) des Gerichts hätte führen können wären die Zwiebel gewesen.. je nachdem wie reif und wie sehr sie gedünstet oder angeschwitzt werden sind sie etwas grün… oder Kräuter…. Kräuter hätten es machen können.. aber auch nciht in diesem Ausmaße….

    Lasagne ist übrigendes damals das erste Gericht gewesen was ich machen konnte….(also komplett ohne Fertigtütchen)

    und bei Fertigtütchen ist das lustig ja… es macht das kochen nciht wirklich einfacher….. du brachts trotz allem 4-5 Frische Zutaten(Gemüse, Fleisch Nudeln etc) um diese Tüte mit 4-5 GEwürzen und GEschmacksverstäker und Farbstoffe zu benutzen…. da kann man genauso gut die Frischen ZUtaten kaufen plus die 4-5 Gewürze… man sparrt vieleich 30-40 Sekunden mit den Tütchen und am ende bist du deutlich billiger Weg wenn du die Mengen umrechnest(und du kannst Spontan kaufen ohne Tüten Horten zu müssen wie das So manch einer Tut)

    Omelet…. irgenwie verstehe ich da den Reiz nicht…. im endeffekt ist das nur ein nicht kapputes Rührei…… und aus irgeneinen Grund essen das Leute in Animes mit FUCKING KETCHUP!!!! Man kann vieles Mit Ketchup essen… aber Ei? oder noch schlimmer Ei mit Reis?(also dazu Ketchup zu essen ist das schlimme)
    was ich ja absolut liebe ist Rührei mit Tomaten… ich schneide Kleine Cherry tomaten klein (viertel oder achtel je nach größe)und werfe sie kurz vorm ende in die Pfanne.. so das sie warm und etwas weich werden aber noch nicht labberig sind.. das schmeckt ausgezeichnet

    „Da soll man seine Zwiebeln anschwitzen. Warum verwendet man bitte ein so ekliges Wort wie schwitzen in Verbindung mit Essen? “
    das mach durchaus sinn da beim „Anschwitzen“ die Zwiebelsäfte austreten und die Zwiebel quasi „schwitzt“ das wichtigste dabei ist aber das man das ganze bei Kleiner Hitze und der zugabe von ein wenig Fett macht und dabei keine Röstaromen entstehen was die Zwiebel bitter schmecken lassen würden. was man nicht will.

    beim Glassig Dunsten hab ich auch noch keine Antwort gefunden.. ausser das früher Glas eher selten wirklich durchsichtig war sondern eher Milchig, wie eine Glasig gedünstete Zwiebel

    „In einem Rezept für Omelett wird z.B. meistens nicht erklärt, wie man das Teil bitteschön wendet oder wie man Eier aufschlägt und das sind Dinge, bei denen man wirklich ganz viel falsch machen kann.“

    well beim Wenden kann ich auch nciht helfen… macht mein Omelte genau so dünn das es ohne wenden gart und dabei nicht verbrennt(wenn ich mal eins mache) beim Eier aufschlagen… das ist Erfahrungssache leider…. und die einzigen Kochbücher die sowas erklären(also die Grundschritte) sind Kinderkochbücher

    was ich beim Kochen mag ist das herumexperimentieren… was passiert wenn ich jetzt hier anstelle von weißen Pfeffer Schwarzen nehme? Kräuter Salz oder Meersalz? weniger oder mehr wasser? einen Schuß orangensaft in die Soße? wie viele Zwiebel soll ich nehmen? Lieber Küchenzwiebel oder Schalotten für das Rezept?Welchen Käse nehme ich für den Auflauf? welchen für die Soße?
    einmal ist mir beim Experimentieren ausversehen Zucker in eine Soße gekommen(hab das erst hinterher bemerkt) jedoch ergänzte die leiche süße der Soße den Herzhaften Braten recht gut(da es nciht so viel zucker war)

    und an alle die Fertiggerichte essen… ich werfe das keinen Vor… nur bitte.. ein Versprechen MÜSST ihr mir geben…. est NIEMALS einen Mikrowellenburger…. ihr wollt das euren Körper(und euren Geschmacksknospen) NICHT Antun.. fahrt lieber zu McDonnalds…. sogar DAS ist Gesünder (und schmeckt wenigstens nach etwas) als Mikrowellenburger das Zeug ist quasi Krebs in Lebensmittelform

    • SGT Weber sagt:

      ein Gutes „Gericht“ sind ja Herzhafte Pfannkuchen….. standard Pfannkuchenteig aber anstelle von Zucker nimmt man Salz und pfeffer(wie viel muss man ausprobieren) und dazu gibts dann entweder eine Hackfleischsoße oder in einer Pfanne angebratenen Pilze als „füllung“ (Aka man legt sie rein und klappt den FErtigen PFannkuchen zu) einzige unterschied abseits von Salz und Pfeffer in der Zubereitung ist das ich dafür lieber ne Größere Pfanne nehme und anstelle von 2 Kleine pro Pfannen einen Großen mache.

      • ClearSky sagt:

        Rührei ist eine gute Alternative zum Omlet, ich brate dann meist etwas Paprika (die zuerst reingeben), Zwiebeln und Speck an und kippe danach das Ei drauf und würze es, dann etwas braten und fertig.

        Pfannkuchen sind tatsächlich das erste „richtige“ Gericht das ich selbst Kochen konnte. Ich mache meist diese Variante:
        – Teig mit Mehl, Eiern, Milch und Salz machen (also z.B. 250ml Mehl, 4-5 Eier und so viel Milch das der Teig recht Flüssig wird)
        – den Teig in die Pfanne geben und direkt auf den weichen Teig den Belag legen (z.B. Schinken, Paprika, Salami)
        – dann etwas braten lassen und drehen
        – die Seite mit den Zutaten kurz anbraten (sodass halt nichts schwarz wird)
        – wieder drehen und geraspelten Käse auf die Seite mit dem Belag tun und zuklappen – fertig
        Als Beilage dazu empfehle ich übrigens Apfelmuß! nein wirklich das ist echt lecker^^

        • StarlinM00N sagt:

          Wie es alle mit den herzhaften Pfannkuchen haben.

          Dazu eine Frage, und zwar, die Dinger muss man ja auch wenden. Also Omelett lässt sich ja nicht so einfach wenden, geht das mit Pfannkuchenteig leichter oder reißt der ganz leicht bzw ist der dann noch sehr flüssig oben? Ich habe bisher nur Apfelküchle probiert, das ist auch sowas wie ein Pfannkuchen nur macht man da kleine und dickere Dinger draus. Die gehen dann sehr leicht zu wenden mit einem Pfannenwender. Aber richtige Pfannkuchen nehmen ja wie Omelett die ganze Pfanne ein, also kann da viel schiefgehen? Und welches Werkzeug nimmt man da, auch einfach ein Pfannenwender? Seht ihr, das sind alles Dinge die in einem Rezept NIE erklärt werden.

        • SGT Weber sagt:

          Pfannkuchen sind tatsächlich einfacher zu wenden in meinen Augen einfach die sie wirklich etwas dünner sind sind sie wenn man sie wenden muss oben schon trocken… und ja man nimmt im regelfall einen Pfannenwender dafür… AUSSER man ist ein Überpro(und hat die richtige Pfanne) dann kann man die tatsächlich duchs „werfen“ wenden(aka über den Rand der Pfanne in die luft gleiten lassen und auffangen) was ich aber selber noch nie gemacht habe

    • ClearSky sagt:

      „und bei Fertigtütchen ist das lustig ja… es macht das kochen nciht wirklich einfacher….. du brachts trotz allem 4-5 Frische Zutaten(Gemüse, Fleisch Nudeln etc) um diese Tüte mit 4-5 GEwürzen und GEschmacksverstäker und Farbstoffe zu benutzen….“
      Also ich habe für die Nudelfertigtüten in meiner Ausbildungszeit immer nur Wasser gebraucht xD
      Aber stimmt, inzwischen ist es mit Paprika oder so dazu schon besser.

    • StarlinM00N sagt:

      „Lasagne ist übrigendes damals das erste Gericht gewesen was ich machen konnte….(also komplett ohne Fertigtütchen)“
      Das ist ein ganz schön krasses erstes Gericht, wie ich finde.

      „und bei Fertigtütchen ist das lustig ja… es macht das kochen nciht wirklich einfacher….. du brachts trotz allem 4-5 Frische Zutaten(Gemüse, Fleisch Nudeln etc) um diese Tüte mit 4-5 GEwürzen und GEschmacksverstäker und Farbstoffe zu benutzen…. da kann man genauso gut die Frischen ZUtaten kaufen plus die 4-5 Gewürze… man sparrt vieleich 30-40 Sekunden mit den Tütchen und am ende bist du deutlich billiger Weg wenn du die Mengen umrechnest(und du kannst Spontan kaufen ohne Tüten Horten zu müssen wie das So manch einer Tut)“
      Das kommt darauf an. Es gibt ja auch fertiggerichte wo mehr als nur eine Gewürzpackung drin ist, bei Käsespätzle oder Chinesischen Nudeln muss zum Beispiel nur Wasser drauf und es ist fertig.
      Davon abgesehen möchte ich fragen wie machst du es mit Gewürzen? Denn wenn man diese Streuer benutzt ist das ja auch dann nicht wirklich „frisch“. Dafür müsste man Basilikum, Petersilie immer als Pflanze von der Gemüsetheke holen und sowas habe ich eigentlich noch niemanden tun gesehen.
      Das Problem, das man mit den Gewürzstreuern hat, ist leider dass man dann immer beschränkt ist auf das, was man da hat…bei uns vorrätig sind immer nur Pfeffer, Salz, Paprika (edelsüß+ rosen scharf), Majoran, Rosmarin und Kümmel und wenn ich mich selbst darum kümmere dann auch Chili und Curry. Wenn ich jetzt, sagen wir, Bratreis mache, passen Rosmarin und Kümmel ja gar nicht dazu und so verwende ich immer die gleichen Gewürze und dann schmeckt auch irgendwie alles ähnlich. Mit ner Tüte kommt wenigstens ein wenig Variation ins Haus.

      „Omelet…. irgenwie verstehe ich da den Reiz nicht…. im endeffekt ist das nur ein nicht kapputes Rührei……“
      Ist es in der Tat. Nur hat man damit dann auch etwas mehr Möglichkeiten, Reis würde ich in Rührei zum beispiel genauso wenig reinmachen wie Hackfleisch, was meine zwei Standardvarianten für Omelett sind (der Reis wird einfach exakt genauso wie Bratreis gemacht und das Hackfleisch in Tomatensoße praktisch genauso wie für Lasagne. Merkt ihr mein Problem, dass sich häufig alles wiederholt?). Rührei heißt dagegen für mich eher Kartoffeln und Spinat.

      „und aus irgeneinen Grund essen das Leute in Animes mit FUCKING KETCHUP!!!!“
      Ich habe Ei auch schon mit Ketschup gegessen und im Omelett mit Hackfleisch ist wie gesagt auch Tomatensoße dabei. Schmeckt gut.

      „was ich ja absolut liebe ist Rührei mit Tomaten… ich schneide Kleine Cherry tomaten klein (viertel oder achtel je nach größe)und werfe sie kurz vorm ende in die Pfanne.. so das sie warm und etwas weich werden aber noch nicht labberig sind.. das schmeckt ausgezeichnet“
      Ohja diese kleinen Tomaten liebe ich auch und tue sie andauernd in den Salat und auch gerne in den Bratreis dazu.
      Bei dem Reis hat man ja 15 Minuten Zeit während der kocht, da mache ich es immer so: Zuerst macht man mit dem Apfel los, denn bei dem ist es nicht so schlimm wenn der sehr zerkocht, weil er dann für eine schöne Konsistenz beim Reis sorgt. Nach 5 Minuten kommt das Fleisch hinzu und nach 10 Minuten die Zwiebel. Die bleibt dann schön knackig und schmeckt intensiv. Und sonstige Zutaten tut man je nachdem wie fest sie sein sollen zusammen mit dem Apfel, dem Fleisch oder die Zwiebeln hinein. Tomaten kämen dann in der Mitte (wenn es große sind) oder am Ende mit den Zwiebeln wenn es kleine sind hinzu. Das hat eine Weile gedauert bis ich die idealen Zeiten für alles gefunden hatte.

      „das wichtigste dabei ist aber das man das ganze bei Kleiner Hitze und der zugabe von ein wenig Fett macht und dabei keine Röstaromen entstehen was die Zwiebel bitter schmecken lassen würden. was man nicht will.“
      In meiner Anfangszeit ist es mir oft passiert dass die Zwiebel schwarz wurde und dann so geschmeckt hat. Überhaupt nicht schön. Beim Apfel ist das weniger tragisch, da der dann nur zerläuft und eh aufgesaugt wird vom Reis. Übrigens geht auch Banane dabei, aber nur wenn man Banane sehr mag, denn der Reis schmeckt dann total danach.
      Achja, ich schneide die Zwiebel beim Bratreis auch so gut wie gar nicht klein. Die Zwiebel zerfällt sowieso in ihre Schichten und da kann man sie auch nur in Scheiben oder sogar einfach in zwei Hälften schneiden. Gewürfelt merkt man sonst fast gar nichts mehr von der Zwiebel.

      „was ich beim Kochen mag ist das herumexperimentieren…“
      Dann sind wir ja schon zwei.

      „fahrt lieber zu McDonnalds…. sogar DAS ist Gesünder (und schmeckt wenigstens nach etwas) als Mikrowellenburger“
      Ganz ehrlich, ich kann bei McDonalds keine Burger essen außer McRib und Chickenburger, weil die überall, wirklich ÜBERALL diese unglaublich eklige Mayonnaise drauftun…von dem Zeug wird mir wirklich übel. McD existiert für mich eh nur für Chicken McNuggets und Gitterkartoffeln die es manchmal gibt. Wenn ich auswärts esse, dann meistens lieber zu Subway, Nordsee (in letzter Zeit aber weniger weil sie diese leckere Chilisoße nicht mehr haben) oder dem Dönerladen und Chinesen meines Vertrauens.

      „ein Gutes „Gericht“ sind ja Herzhafte Pfannkuchen….. standard Pfannkuchenteig aber anstelle von Zucker nimmt man Salz und pfeffer(wie viel muss man ausprobieren) und dazu gibts dann entweder eine Hackfleischsoße oder in einer Pfanne angebratenen Pilze als „füllung“ (Aka man legt sie rein und klappt den FErtigen PFannkuchen zu) “
      Das klingt ganz ehrlich nach einem Omelett nur mit Mehl und Milch dazu.

  2. TheRealWinston sagt:

    Finde Lasagne eigentlich nicht so schwierig, höchstens die Bechamelsauce.
    Selbiges gilt für Eier aufschlagen (höchstens wenn es darum geht, Eiweiß und -gelb zu trennen, das ist schon eine Kunst für sich).
    Sowas wie Pampe habe ich aber noch nicht zubereitet, zumindest nicht, dass ich mich daran erinnern kann.
    Ich hatte es aber sowieso etwas „leichter“ bezüglich kochen, da ich immer wieder meiner Oma oder Mama mithalf.

    • TheRealWinston sagt:

      ach ja, bist du eigentlich auf den Kochenartikel wegen Breath of the Wild gekommen?

    • StarlinM00N sagt:

      Was ich an der Lasagne so schwer finde, ist die richtige Menge an Zutaten zu finden. Einfach an ein Rezept halten geht nämlich nicht, da man mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Auflaufform in anderer Größe hat als im Rezept benutzt. Und dann gießt man etwas Soße rein und merkt dann, dass es schon für die zweite Schicht knapp wird. Und die Platten möchte man auch richtig anordnen, wenn man keine Form hat, die exakt die richtige Größe dafür hat.

      „ach ja, bist du eigentlich auf den Kochenartikel wegen Breath of the Wild gekommen?“
      Den Artikel hatte ich sogar schon längst vor BotW geplant, einfach weil ich Kochen interessant finde und etwas dazu zu schreiben hatte.

  3. KlausKinski sagt:

    Ich finde es echt gut, dass du mal etwas neues ausprobierst. Weiter so!

  4. StarlinM00N sagt:

    Jetzt habt ihr alle so sehr Pfannkuchen gehyped, dass ich mich einfach mal an einem versucht habe. Ergebnis in vier Bildern:




    Ich nenne es „Pacman-Pfannkuchen“. Habe allerdings eine süße Variante gemacht, weil Zutatenmangel herrschte. Innen drin sind Apfelstückchen. War essbar, auch weil man es ohnehin nachher mit Zucker, Nutella oder Apfelmus bestreut bzw. bestreicht, allerdings ist er ziemlich dick geworden und das Ding selbst war eigentlich ziemlich geschmacksfrei. War sicherlich entweder zu viel Mehl oder viel zu wenig Milch, für einen ersten Versuch war es ganz okay. Wenden war bei dieser Stärke übrigens kein Problem, nur an Zuklappen war nicht zu Denken.
    Nächstes Mal versuche ich die herzhafte Variante mit Paprika, Tomaten, Zwiebel, Schinken und Salami. Könnte man eigentlich gleich Pizza nennen.

    • KazumaKantoku sagt:

      Toll, jetzt muss ich mir auch etwas in die Richtung zubereiten.
      Danke StarlinM00N, du hast es mal wieder geschafft mich zu überzeugen!

  5. StarlinM00N sagt:

    Möchte noch einmal einen weiteren Nachtrag liefern. Zunächst noch einmal was zu Lasagne, da das im Artikel meiner Meinung nach noch nicht richtig rüberkommt. Habe heute nämlich wieder eine gemacht und da fiel es mir immer noch schwer.

    Der Grund dafür ist, dass man nie dieselbe Auflaufform hat wie diejenigen, die das Rezept geschrieben haben, und deswegen hauen die Mengenangaben einfach nie hin. Da steht 8 Lasagneplatten, aber in meiner Form passen drei pro Schicht. Wie soll man da 8 Platten unterbekommen?
    Das ist aber noch nicht das eigentliche Problem. Neun würden ja auch gehen. Die Sache ist, wenn ich von einer kleineren Auflaufform ausgehe, die 2 Platten pro Schicht benutzt, müssten es ja 4 Schichten sein. Das kann ich bei den Mengen an Soße einfach nicht glauben, also ist es wenn dann eine größere Form mit 4 Platten pro Schicht? Und da ging meine ja schon kaum in den Ofen.
    Egal, was auch immer es ist, man hat immer so total Stress, die richtigen Mengenangaben für die eigene Form herauszubekommen. Wenn ich mich an die Mengen in den Rezepten halte, die ja wie gesagt auf eine andere Formgröße zugeschnitten sind, dann ende ich damit, dass ich entweder schon nach einer Schicht Soßenknappheit habe, oder das Ding fließt mir weg. Man muss also schon vor dem Anrühren genau wissen, wie viel von jeder Zutat genau die richtige Menge an Soße ergibt, und das kann man einfach nicht wissen, da auch das Hackfleisch oder was immer man benutzt einiges an Flüssigkeit verliert und dann wiederum beim Kochen auch wieder einiges verdunstet. Deswegen finde ich Lasagne schwierig.

    Auch gerne eine Frage an euch: Hat jemand eine Ahnung, wofür Bechamelsoße ist? Hat die einen Zweck der nicht mit dem Geschmack zusammenhängt? Soll die die Platten zusammenhalten oder irgendwie sowas?
    – – –
    Eine Zweite Sache die ich noch im Bezug auf Fertiggerichte ansprechen möchte, ich hatte letztens aus dem Tiefkühlfach ein Indisches Curry-Hähnchen mit Reis von Frosta und fand das sogar echt lecker. Was ich aber eigentlich sagen will, da waren so exotische Gewürze und Zutaten drin, die bekommt man hierzulande gar nicht. Und selbst wenn, würde man die ja mehrmals benutzen müssen (Gewürze werden ja nicht sofort alle) und dann sitzt man auf diesen Zutaten und muss dann fünfmal Indisch kochen was dann auch wieder alles sehr ähnlich schmeckt. Genau deswegen meine ich, man kann sich eigentlich gar nicht nur frisch Essen zubereiten und das wäre auch gar nicht gut. Mit solchen Fertiggerichten kann man sich in jeder Woche einmal etwas anderes gönnen, das für Abwechslung sorgt ohne dass man es alle drei Tage wieder essen muss.

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