Xenoblade Chronicles X – die endgültige Meinung

Celica mit lolmund

Langsam gehen mir echt die Bilder zu dem Titel aus. Gut, dass das hier der letzte Artikel dazu wird. Also: Nach insgesamt mehr als 550 Stunden Spielzeit hat Starlin endlich 100% Mira erreicht und ist bereit, ihre endgültige Meinung zu dem Spiel zu äußern. Da ich nicht umsonst bis zu diesem Punkt gewartet habe, wird dieser Artikel sich auch nicht mit Spoilern zurückhalten. Wenn ihr ein spoilerfreies Review des Spiels lesen wollt, greift lieber hierzu.

Dann wollen wir mal. Ich teile den Post mal wieder in mehrere Teile, die ich als relevant ersehe. Diesmal sind das: Story, Charaktere, Umfang, Gameplay, Soundtrack und Technik. Fangen wir direkt mit der Story an.

Story

Die Story ist ja praktisch das Kernstück eines jeden RPGs. Nicht allerdings in diesem Falle. Ich will ehrlich sein: Ich fand die Hauptstory von XenoChronX auch am Ende auf dem Papier nicht so überragend. Sie zog am Ende zwar schon stark an, ist aber trotzdem kein Vergleich zum Vorgänger. Nehmen wir mal an, man dürfte alle Hauptmissionen hintereinander machen, dann wäre man sicher innerhalb von wenigen Stunden mit dem Spiel durch, so dünn ist die Hauptstory eigentlich.

Ebenso lässt die Erzählstruktur echt zu wünschen übrig: Kaum trifft man einen neuen Gegenspieler, darf man ihn in der nächsten Mission schon bekämpfen und sieht ihn daraufhin nie wieder. Davon abgesehen passiert bis zur vorletzten Hauptmission ja praktisch gar nichts und dann direkt alles auf einmal. Man könnte an der Hauptstory echt eine Menge kritisieren.

Während die Hauptstory also eigentlich eher meh war, so hat sie diese meh Story auf eine ganz ansprechende Weise inszeniert und es damit doch ziemlich erfolgreich geschafft, sich gar nicht so meh anzufühlen, wie sie eigentlich ist. Insbesondere durch die musikalische Untermalung und der Tatsache, dass es sonst praktisch im ganzen Game keine Cutscenes gab, fühlten sich die Storyszenen trotzdem irgendwie wie etwas Besonderes an und haben einen doch irgendwie mitgerissen.

Well that is some nice scener-- HOLY COW WHAT IS THAT

Die Hauptstory war weniger Gutes, was echt gut dargestellt wurde. Im Gesamtspiel ist die „Haupt“-Story aber gar nicht so hauptsächlich, da sie wie erwähnt nur einen sehr kleinen Teil der immensen Spielzeit ausmacht. Wie schafft es ein Spiel, einen mit so wenig Story zum Vielspielen zu motivieren? XenoChronX macht dies anhand von zahlrechen Neben-Stories in Form von Einzelschicksalen, die man durch Questreihen mitbekommt.

Während die Haupt-Story von mir den Stempel „eigentlich nichts besonderes“ bekommt, verdienen sich diese Nebenstories schon eher meine Anerkennung. Praktisch jeder NPC hat seine eigene, manchmal lustige, manchmal traurige, manchmal hasserfüllte Vergangenheit und liefert so viele einzigartige und oftmals düstere Geschichten, die sich nur wenige Spiele trauen. Oftmals wiegt einen das Spiel dabei auch mit eher spaßigen Auswahloptionen in Sicherheit, nur um einen dann plötzlich eine Entscheidung über Leben und Tod in die Hand zu drücken. Und dann ist man selbst Schuld am Tod des NPCs, den man eben gerade liebgewonnen hatte. Diese Sidequests haben mich mehr als nur ein paar Mal richtig beeindruckt.

Bei diesen Quests verhält es sich praktisch umgekehrt wie zur Hauptstory: Hier wird eine ziemlich gute Geschichte leider fast ausschließlich über Dialoge, in denen die Charaktere nur starr rumstehen, erzählt. Das mag ein wenig schade sein, ist bei der schieren Masse an Nebenquests aber auch irgendwie verständlich. Auch wiederholt sich das Thema des „ich hab meine Familie auf der Erde zurückgelassen“ ein wenig. Dennoch halte ich die Qualität der Quest-Stories für ziemlich gut und mindestens on par mit dem Vorgänger Xenoblade Chronicles.

Eindeutig Zanza und Meyneth, oder?

Eine wichtige Sache muss ich aber noch negativ ankreiden. Und dies ist die Tatsache, dass in vielen dieser Quests – einschließlich der Hauptquest, wohlgemerkt! – auf ein größeres Geheimnis hingedeutet wird, das Geheimnis um den Planeten selbst. Somit bietet das Spiel an jeder Stelle build up für eine letzte, finale Quest, die all diese Mysterien lösen wird und die man erst ganz am Ende des Spiels erfahren darf. Ein vom Spiel künstlich geschaffener Höhepunkt, auf den man das ganze Spiel über hinarbeitet und der letztlich gar nicht existiert, sondern den man sich durch eigene Überlegungen und Vorwissen aus anderen Spielen(!) zusammenreimen muss.

Das ist schon eine immense Unzulänglichkeit des Spiels, dass es so viel verspricht und letztlich nicht halten kann. Ich muss sagen, ich war schon enttäuscht, dass das Spiel nicht noch so etwas wie eine richtige letzte Belohnung bereithält, wie es sich für ein großartiges RPG eigentlich meiner Meinung nach gehört. Ich will aber auch zugeben, dass auf dieses nonexistente Ziel hinzuarbeiten jede einzelne dieser 550 Stunden Spaß gemacht hat. Das Spiel verfolgt sozusagen eine „Der Weg ist das Ziel“-Politik.

Um die Kategorie Story also zusammenfassen: Es gab eine eher nebensächliche Hauptstory, die so lala war, viele ausgezeichnete Nebenstories und viele unbeantwortete Fragen und uneingelöste Versprechen. Alles in allem treffen sich diese drei Punkte so ziemlich in der Mitte: 3/5.

Umfang

Das erinnert mich an Mechonis vs. Bionis.

Die Antwort auf diesen Punkt mag angesichts meiner Spielzeit recht offensichtlich erscheinen: Es gibt wenige Spiele, die sich wohl bei mir mit einer Spielzeit von über 550 rühmen können (ich glaube es sind…drei? Drei bis fünf). Die Frage ist jetzt nur noch: Wie viel von dieser Spielzeit reflektiert auch effektiv den Umfang des Spiels? Von den anderen drei habe ich eines zum Beispiel durch ein halbes Dutzend mal durchgespielt und bei einem anderen durch immer wieder dieselben Monster farmen erreicht.

Nun, auch XenoChronX hat einen Weg gefunden, sich ein wenig zusätzliche Spielzeit zu „ertricksen“. Das macht es zum einen durch das Intervall-artige nachfüllen von Geld und Miranium, und zum anderen durch die stündlich erscheinenden Truppmissionen für Tickets. Diese zwei Dinge laden einen dazu ein, das Spiel einfach laufen zu lassen, wenn man gerade was anderes macht und immer nur zu gucken, ob nicht gerade eine Mission online ist, an der man teilnehmen möchte. Man bekommt ja etwas alleine schon dafür, das Spiel einfach nur laufen zu haben. Ich kann nicht mehr genau sagen, wie viel der 550 Stunden ich einfach nur rumgestanden habe, ich schätze aber mal es waren so ungefähr ~100.

Davon aber einmal abgesehen ist der effektive Umfang des Spiels (also das, was übrig bleibt, würde es alles, was es in dem Spiel gibt, nur ein einziges Mal geben) jedoch enorm hoch. Selbst nach über 400 Stunden entdeckte ich immer noch eine neue Gegnerart oder eine Höhle mit einzigartigem, spannenden Design. Ich glaube, kein anderes Open World Game kann einem auch nur annähernd so eine Erfahrung bieten. The Witcher 3 hat zum Beispiel ein deutlich weniger abwechslungsreiches Gegneraufgebot. Und der effektive Umfang von Assassin’s Creed ist zum Beispiel…naja, reden wir nicht drüber.

Xenoblade spielen können sind wahrhaft schöne Aussichten.

Das müsst ihr euch mal vorstellen: Die Welt von XenoChronX ist größer als die des aktuell zweitgrößten, drittgrößten und viertgrößten Open World RPG zusammen. Und diese Größe erreicht XenoChronX, ohne seine Assets mehr als ein paar mal zu re-usen! Es gibt zum Beispiel Pflanzen in Noctilum, die es wirklich nur ein einziges Mal im ganzen Spiel gibt und ich behaupte, ich darf das sagen, denn ich habe Mira zu 100% erkundet.

Und diese Assets sind auch in ihrer Anordnung so gut gesetzt, dass man selbst in den letzten Spielstunden noch das Gefühl hat, etwas wirklich „neues“ zu entdecken. Nach der Hauptstory überrascht einen z.B. das Spiel nochmal mit den echt coolen Superwaffen und neuen Skells. Wenn man nicht gerade am Item bzw. Tickets farmen ist (was zugegebenermaßen im Endgame schon ein wenig häufiger passert), macht man wirklich selten etwas in diesem Spiel mehr als einmal. Diese Erfahrung kann meines Erachtens kein anderes Spiel über einen so langen Zeitraum hinweg bieten.

Wenn man dann über den effektiven Umfang noch hinausgeht und vorhat, wirklich alles zu sammeln, alle Forschungsobjekte zu entwickeln, alle Trophäen und Figuren zu ergattern und alle Tyrannen zu erledigen, dann kann man echt ein ganzes Jahr mit diesem Spiel zubringen. Dazu die unterschiedlichen Kampfstile und Erweiterungen sowie Online-Modus…ich würde mir nicht blöd vorkommen, dem Spiel in dieser Kategorie einfach 6/5 zu geben. Ein richtig cooler Abschluss bei 100% hätte das Ergebnis echt abgerundet. Aber auch wenn sowas fehlt, ist weniger als 5/5 einfach nicht gerecht.

Charaktere

Jus' chillin with muh' homies.

Noch eine Stelle, an der das Spiel in seinem Umfang nicht geizt, ist die Anzahl der Charaktere. Fast 20 Stück bietet das Spiel und hat somit die größte RPG-Party, die mir bekannt ist (fernab von Strategie-RPGs wie Fire-Emblem). Dies lässt die Vermutung aufkommen, dass man hier Quantität über Qualität gesetzt hat und naja… ich würde sagen im Vergleich mit Tales of-Charakteren haben die XenoChronX-Charaktere schon weniger Facetten.

Positiv ist mir die Art der Charaktere aufgefallen. Es handelt sich nicht um eine Gruppe typischer Anime-Dussel, sondern um Erwachsene, die auch mal fies oder ein Arschloch sein dürfen und auch alle ihre eigene Hintergrundgeschichte in Form von Harmoniemissionen haben. Meine Favoriten waren Mardres und Yelv, unter den Charakteren fand ich aber auch einige eher nervig oder blöd wie Alexa und H.B.

Gerade in Anbetracht des Settings hätte ich es auch schön gefunden, mehr Alienrassen spielen zu dürfen. Warum darf man zum Beispiel keinen Nopon, Orphen, Ma-non oder Wrothianer im Team haben? Im Vergleich dazu wirken die gegebenen Chars irgendwie sehr austauschbar und langweilig. Celica und L sind da ein regelrechter Lichtblick. Insgesamt finde ich die Charakterauswahl weder sonderlich gut noch schlecht, aber sie werden durch die vielen gut NPCs, die den Hauptcharakteren praktisch in nichts nachstehen, ergänzt. Im direkten Vergleich mit RPGs, die auf diesem Gebiet glänzen, hat das Spiel das Nachsehen. 4/5

Gameplay

Dieser Mond sieht aus, als würde er in drei Tagen auf die Stadt herniederfallen.

Beim Gameplay dieses Spiels weiß ich gar nicht, wo ich so recht anfangen soll. Über den verdammt guten Erkundungsaspekt habe ich ja schon einiges beim Umfang erzählt und über das Kampfsystem habe ich einen eigenen Artikel geschrieben. Die Komplexität des Spiels kennt keine Grenzen und man möchte fast schon daran kritisieren, dass es zu komplex ist und man es gar nicht mehr richtig begreifen kann. Das soll aber jemand anderes machen, denn ich hatte damit eigentlich keine Probleme.

Die ganzen einzelnen Funktion aufzuzählen und zu bewerten, würde zu lange dauern, deshalb äußere ich mich einfach zum Spielspaß als Ganzes. Und dieser spricht eigentlich Bände. Mit XenoChronX verbrachte ich seit Erscheinen Anfang Dezember drei Monate lang fast jeden freien Tag und hatte damit praktisch durchgehend Spaß. Das Spiel machte so dermaßen süchtig, dass mir andere Spiele, auf die ich mich eigentlich gefreut hatte, komplett egal wurden. Mit Shino witzelte ich noch, dass morgen das WiiU Zelda erscheinen könnte und es würde mich einen Kehricht interessieren. Zum Glück herrschte bei Nintendo während dieser Zeit auch Flaute…

Auch die Motivation für andere Aktivitäten, solange sie sich nicht nebenbei beim XenoChronX-Spielen durchführen ließen, sank erheblich. Kurzum, das Spiel hat praktisch meine gesamte Freizeit eingenommen und das ist mir schon lange nicht mehr bei einem Spiel passiert. XenoChronX ist ohne Zweifel das beste Spiel auf der WiiU, höchstwahrscheinlich auch das beste existierende Open World Game und sicherlich auch eins der besten RPGs überhaupt.

Noctilum ist von allen Gebieten mein Favorit.

Dem will ich trotz allem einige Kritikpunkte entgegensetzen. Solche gibt es trotz aller Bewunderung doch einige, die das Spiel von einer perfekten Performance abhalten. Einerseits gibt es da die vermaledeiten Sammelitems sowie einige Quests, deren Ziele man einfach nicht auffinden kann. Es wäre schön gewesen, wenn man sich durch einen Eintrag ins Kollektikon bzw. der Enzyklopädie den Fundort des jeweiligen Items oder Monsters auf der Karte markieren oder wenigstens anzeigen lassen könnte. So erfüllen diese zwei Dinge ihre Funktion im Spiel nur bedingt. Um ein bestimmtes Sammelitem zu finden, hat man aber praktisch keine andere Wahl als entweder wahllos alles abzugrasen und per Zufall draufzustoßen, oder sich einen Guide zu suchen.

Ein weiteres Problem sind die Stärkeverhältnisse im Endgame. Immer wieder trifft man auf einen Tyrann, der einen ohne Vorwarnung legt und hat nicht die geringste Ahnung, warum das überhaupt passiert ist. Weil die Enzyklopädie nicht hilft, hat man auch keine wirkliche Möglichkeit, das Problem herauszufinden, außer eben „Trial&Error“. Und irgendwann findet man einen Trick oder kauft sich den Ares und kann plötzlich 90% aller Gegner onehitten. Es gibt da keine Kontinuität und deshalb fühlt es sich auch nicht richtig an, wie etwas erreicht zu haben, wenn aus dem vorher unbesiegbaren Tyrann mit einem Schlag ein billiger Wicht wird.

Ein dritter Aspekt ist das etwas repetitive Farming im Endgame. Mit dem Ares hat man zwar gegen 90% aller Gegner kein Problem mehr, aber den muss man auch erstmal bekommen und wenn man ihn hat, was macht man dann gegen die anderen 10%? Dank der Tickets und Schatzsensor-Fähigkeit gestaltet sich farming in diesem Spiel schon viel bequemer als in praktisch sämtlichen anderen Spielen, was mich nur gestört hat, sind die Boss-Materialien, die man für viele Dinge im Endgame braucht. Und wenn man nicht seine wertvollen Tickets dafür aufgeben will, muss man dann dreißig mal dieselbe Zeitdruck-Mission wiederholen, sprich 30 Sekunden Ladebildschirm, 15 Sekunden zum Gegner rennen und ihn onehitten, und wieder 30 Sekunden Ladebildschirm, repeat. Und dann kriegt man meistens nicht mal das Item was man braucht.

Primordia ist für mich eins der schwächsten Gebiete, sieht aber trotzdem von oben aus ziemlich cool aus.

Diese drei sind für mich die einzigen größeren Kritikpunkte an dem Spiel und schon die halte ich eher für Nitpicks. Wie gesagt, farming nervt in jedem RPG und dieses Spiel greift einem schon mit den Belohnungstickets kräftig unter die Arme. Man sollte schon sagen das Farming ist in XenoChronX eigentlich ungewöhnlich gut. Nur RPGs in denen man gänzlich ohne Farming auskommt sind da besser. Auch die Balance hat das Spiel für ein Open World Game erstaunlich gut gehalten, was man vom Vorgänger z.B. nicht behaupten kann.

Insgesamt finde ich, kann man durchaus an diesem Spiel rummeckern, dass es nicht perfekt ist, aber das halt nur wieder, weil es eben fast perfekt ist. Auch wenn es insgesamt nicht wenige Kritikpunkte gibt, sind all diese Kritikpunkte ein Witz in Vergleich zu dem, was das Spiel geleistet hat. In diesen Punkten bleibt das Spiel nämlich außer Konkurrenz und selbst bereits ausgesprochen gute Spiele wie das Wii-Xenoblade oder The Witcher 3 reichen da nicht heran. In diesem Sinne gibt es keine gerechtere Bewertung als 5/5.

Soundtrack

In diesem Aspekt hat sich seit meines letzten Artikels eigentlich nicht viel geändert. Ich führe es eigentlich nur der Vollständigkeit wegen auf. Der Soundtrack macht sicherlich einen nicht erheblichen Teil des Spieleindrucks aus und lässt viele Momente des Spiels nochmal einen Tick epischer anfühlen – einschließlich der Hauptstory. Darunter gibt es zwar auch ein paar Stücke, die mir weniger zusagen (Rap-tracks), aber im Großen und Ganzen ist der XenoChronX-Soundtrack ein guter Anwärter auf den vielleicht besten Game-Soundtrack überhaupt, also 5/5. Wers nicht glaubt oder vergessen hat, den lasse ich gerne nochmal meine Lieblings-Songs in einer Playlist da:

XenoChronX PseudoPlayer

Click to play

Technik

Ach, ich bin eh keine HD-Hure, aber zur Abwechslung will ich doch mal auch einen Punkt über die Technik machen. Auch hier ließe sich nämlich eigentlich viel kritisieren. Ich schreibe das nur, weil ich u.a. sogar in Fachzeitschriften gelesen habe, dass die Technik von XenoChronX „nicht ganz zeitgemäß“ ist. Sicherlich wird sich damit bezogen auf die Tatsache, dass man durch die meisten Gegner einfach hindurchspringen kann, manche Animationen ulkig aussehen und es zweifellos schon realistischere Charaktermodelle gegeben hat.

Diese Tatsachen sind Fakt. Wie cool es wäre, könnte man einem Evello einfach auf den Rücken springen und sich durch die Gegend tragen lassen, oder einem Millesaurier über den Schwanz bis auf die Schultern klettern. Das hätte das Spiel nochmal echt bereichert, finde ich. Was aber nicht stimmt, ist zu sagen, dass das Spiel deshalb technisch „nicht ganz zeitgemäß“ ist. Denn dazu müsste erst einmal ein anderes Spiel in der Lage sein, eine vergleichbar große Welt so flüssig und fast ohne Ladezeiten darstellen zu können.

Grafisch kann ich auch nicht sagen, dass mir jemals etwas an XenoChronX gefehlt hätte. Immer wieder bin ich im Verlauf des Spiels auf einen Berg geklettert und war regelrecht erstaunt, wie schön die Welt aussah. Die Bilder in diesem Artikel sind auch alle meine eigenen Screenshots, im Miiverse aufgenommen und professionell vom Bildschirm abfotografiert. Mit einem zeitgemäßen Handy! Auch dem, der mir erzählen will, dass Elma, Yelv oder Celica nicht attraktiv wären, könnte ich das nicht ohne Weiteres glauben.

Oblivia sieht eigentlich viel schöner aus, als es auf meinem Handy aussieht....

Was will man von einer Grafik denn noch verlangen, außer dass alles echt hübsch aussieht? Wenn dafür ein paar Animationen simpel gehalten werden müssen, damit die Performance stimmt, finde ich das ein gelungener Einsatz der Ressourcen. Wobei es schon echt cool gewesen wäre, auf Millesaurier klettern zu dürfen… also ich schwanke zwischen 4/5 und 5/5. Naja, ich will mal nicht gar zu sehr wie ein Fanboy klingen und vergebe einfach 4/5.


Damit wären alle aus meiner Sicht relevanten Aspekte abgehakt. Im Endeffekt ergibt sich ein Bewertungsschema von:

Handlung: 3/5
Charaktere: 4/5
Umfang: 5/5
Gameplay: 5/5
Soundtrack: 5/5
Technik: 4/5

Das sind ein wenig andere Kriterien, als ich üblicherweise verwende. Ist das wirklich das erste Mal, dass ich ein Videospiel bewerte? Das ist schräg. Und ich kann schon verstehen, wenn mir Leute ankreiden, das Bewertungssystem unterscheidet nicht zwischen wesentlichen und unwesentlicheren Punkten, denn das sieht wirklich nicht so aus wie das Überflieger-Spiel, das es eigentlich ist. Stellt euch einfach vor, die Punkte „Umfang“ und „Gameplay“ würden zehn mal dort stehen. Dann wird ein Schuh draus.

Das war es aber zum wahrscheinlich letzten Mal mit XenoChronX auf meinem Blog und größtenteils verschwindet das Spiel wohl auch aus meiner Freizeit, auch wenn ich sicher noch den ein oder anderen Superboss versuchen kann und werde. Wer diesen Artikeln also langsam müßig wurde, darf jetzt „Hurra!“ schreien, die anderen dürfen bitte entsetzt weinen… Schnief… Wir mussten dieses tolle Game leider auf der Erde zurücklassen…

Und noch ein Bild von Cauldros, damit wir schön alle Gebiete abgehakt haben.

Achja, vorerst werde ich in Zukunft erst mal mit den Charakter-Rankings weitermachen, dazwischen werden wieder einige Saison-Artikel anstehen und wenn das vorbei ist, habe ich schon eine neue Reihe über… nein wartet, worüber, das ist momentan noch Miras ein Geheimnis.

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8 Kommentare zu “Xenoblade Chronicles X – die endgültige Meinung

  1. SGT Weber sagt:

    „die Bilder in diesem Artikel sind auch alle meine eigenen Screenshots, im Miiverse aufgenommen und professionell vom Bildschirm abfotografiert. Mit einem zeitgemäßen Handy!“

    Mann hätte das MiiVerse aber auch einfach am PC öffnen können und die Bilder da auf den PC runterladen können, aber das währe ja unter Starlins Niveau.
    Ausserdem wir Miraniun und Geld nur Generiert wenn man wirklich „Spielt“ sprich Läuft und das nicht nur gradeaus sondern mindestens wie ein besoffener in schlangenlinien

    ich geb auch mal meinen Senf dazu ab(hab ich zwar schonmal aber trotzdem) Wohlgemerkt ich habe KEINE 100% und werde sie wohl auch nie ereichen da XenoChronX seit ein paar Wochen zwar in der Wii U liegt aber nicht mehr gestartet wurde.

    Meine endgültige Spielzeit beträgt nun etwas über 220 Stunden auf meinem Hauptchar

    Story: Ja die Story eigentlich so gut, aber so schlecht umgesetzt triefend von Logikfehlern(Warum können die den Core nicht Triangulieren? Warum muss zum AKTIVIEREN des Notstroms ein Fingerabdruckscann durchgeführt werden zum erschaffen von Leben aber nicht?) und doch am ende so Fesselnd. Ich habe XenoChron nie gespielt und kenn die Story daher nicht(werd ich aber auf dem NN3DS Nachholen sobald das game Mittwoch ankommt) doch fand ich die Story aus X nicht schlecht, nur schlecht umgesetzt. Hab dazu mal nen guten Post in ner FB Gruppe abgegeben der im Kern ausagte „hätte man die Twists aus den letzten zwei Kapiteln über eine längere Zeit gesetzt wäre das ganze deutlich beeindruckender gewesen. So gut das Ende war ich würde mich nicht Stundenlang durch das Spiel „qualen“ um die Story nochmal zu erleben.

    Charaktere: Tatsächlich fehlt mir noch ein Charakter aber das tut hier nichts zur Sache. Die Charaktere in XCX sind… wie soll ich sagen… OK. Zu viele Charaktere ähneln sich beim Hintergrund, was Sinn macht aber nervte, zu wenige Chars konnte ich wirklich „Lieb“ gewinnen und wirklich „hassen“? kaum ein Char war so das ich wirklich etwas für ihn empfinden konnte, weder Positiv noch Negativ. Die Ausnahmen bildeten Mardress, Phog und…. ja tatsächlich Lao, die anderen waren mir mehr oder minder egal wobei ich zumindest H.B am ende etwas leiden konnte.

    Umfang: Xenoblade Chronicles X ist das Spiel mit der meisten Spielzeit bei mir(gefolgt von MH3U Und 4U mit jeweils 140 Stunden sowie ein FTP PC Shooter Namens Warframe mit 150 Stunden Währe Mass Effect 1-3 Ein Spiel wäre ihm diese Ehre zu teil mit 360 Stunden gesamt) wobei ich recht schnell gewesen zu sein schein mit knapp 80% Nach 220 Stunden rumgestanden hab ich teilweise um der Musik zu lauschen wobei ich das Game dann ohne speicher beendet habe. Der Umfang ist GIGANTISCH immer endeckt man auf vertrauten Pfaden neue Gegnee weil man zufällig abends vorbei kamm oder man endeckt einen kleinen Felspalt und gelangt zu einem Schier unbezwingbar scheinenden Gegner.

    Musik: Ja die Musik. Entweder man mag sie oder man hasst sie. wenige Stücke blieben mir im Kopf und vonn den Kampfliedern bekamm ich schnell durch Overdrive nichts mehr mit.(Übrigends zu deiner Theorie um das Enbossliede LaoTelethia(oder so) im Offizielen Soundtrack heist das Lied meines wissens „The Key where Lost“ und ich vermute das das Lied einfach beim Enboss und bei der Telethia das Jünsgte gericht spielt udn deswegen so getauft wurde)

    Gameplay: Ins Kampsystem verliebt, wurde es am ende einfach eine monotone abfolge der immer selben Befehle, hatte man ein funktionirendes Build gab es keinen Brund es zu ändern und Doppelgänger war häufig übermächtig und der Blosssom Dance zerstörte den Spass etwas(ein grund warum ich das Buld,neben dem farming, nich ganz ausgereitzt habe um zumindest ETWAS herausforderung zz behalten) Das farmen nervte mehr als es spass machte(2 Stunden für eine erweiterung) wohl auch weil ich nie Schatzsensor nutzte da ich das Wechseln der Rüstung schlicht verpeilen würde( Armor Kits wie bei MH wären nett gewesen) Das Erkunden macht spass kein zweifel und vorralem am anfang war es ein gutes gefühl einen Tyran mit 3 Hp zu bezwingen)

    Technik: Technisch ist das Spiel sehr sauber und hübsch geworden nur drei kleinere Mankos gab es. MIMIK, Mimik ist Monolith wohl ein Fremdwort, wobei ich es bei den Menschen noch akzeptieren kann wegen Mimmioden und so. Renderdistanz von Non Ground Texturen also alles was nicht Direckt Boden ist sonder auf dem Boden liegt, die Plopen direkt vor dem Spieler auf und zerstört die Atmosphäre etwas(oder ein LKW direkt ÜBER dem Spieler, schreckliche Erinnerung). Das Dritte hat mich nur am anfang genervt. Die Weltgrenze, am Anfang hab ich mir gewünscht das man einfach am anderen Weltrand rauskommt, inzwischen denke ich, wäre das so fänd ich das lächerlich da Mira dann SEHR klein wäre mit 400 km² als Planet das währe ein Bruchteil des Plutos und das ohne Horizontkrümmung.
    Das durch gegner Jumpen stört mich persöhnlich gar nicht

    Fazit: es ist ein ausnahmespiel keine frage aber es hätte besser sein können und müssen damit ich zum ersten mal die 100% anstreben würde, hoffen wir auf einen zweiten Teil der Miras Geheimnise lüftet. Bis dahin heist es weiterhin „Its the Planet. Its Something about this Planet“ Trotzallem war ich Stolz ein Mitglie der „Buiders of the Legacy after the Destruction of Earth“ Kurz Blade gewesen zu sein

    Zum Schluß Kommentare auf Sätze aus dem Artikel weil ichs kann
    „Auch dem, der mir erzählen will, dass Elma, Yelv oder Celica nicht attraktiv wären, könnte ich das nicht ohne Weiteres glauben.“
    Elma fand ich nicht wirklich Hübsch geschweige den Attraktiv einfach nicht mein Typ. Yelv, nun ich bin ein Kerl und Yelv naja ich würd so nicht ausehen wollen, Celica jedoch, ja die fand ich tatsächlich Attraktiv.

    „XenoChronX ist ohne Zweifel das beste Spiel auf der WiiU, höchstwahrscheinlich auch das beste existierende Open World Game und sicherlich auch eins der besten RPGs überhaupt.“

    Beste Wii U spiel. Agree. Bestes Open World Spiel, Agree. eins de Besten RPGs üperhaupt? Kommt drauf an was mit RPG gemeint ist, nur die Klassischen mit Skills und quasi Rundenbasiert bzw mit anklicken? ala Dragon Age, FF oder halt Xenoblade? Ja, auff jedenfall. Ode zählen auch so Sachen wie Mass Effect oder Dark Souls dazu? dann würde ich schon fast nein sagen da es dann zu viele Gute bzw bessere RPGs gibt Allein ME1-3(auch wenn Action RPG Shooter) wischt mit XenoChronX den Boden was Inzenierung, Story und Chracaktere angeht(wobei der vergleich Hinkt da ME eine Trilogie ist und dreimal mehr platz für entwicklung hatte) Mit ME hab ich letztes Jahr diese Scheiß Hitzewelle verbracht OBWOHL mein PC mein Zimmer dadurch in eine Sauna verwandelt hat und ich das 5 Fache Trank wie normal(gesamtspielzeit am Ende waren 200 Stunden. Und das obwohl ich kaum 5 Stunden am Stück am PC sitzen konnte). Mit Xenoblade X würde ich das nicht machen da fehlt mir die Motivation und die Wii U wird nicht mal so warm das mein hakles Gesicht schmilzt

    Sorry für den langen Kommentar mit meiner Meinung die eh niemanden juckt.

    • SGT Weber sagt:

      PS. ist euch Aufgefallen das die Story inerhalb von knapp 5 Monaten Spielt? Vorausgesetzt der Lifeholdcore war voll geladen. Das erste mal sieht man den Timer nach zwei Monaten bei 60 Prozent und enden tut die Story bei 0,001% oder so. 40% gleich zwei Monate 80% Gleich vier 100% gleich 5 schon ei Arg kleiner Zeitraum zur erkundgung einer unbekannten welt.

      • TheRealWinston sagt:

        Naja, wenn man bedenkt was für technische Mittel die Menschen haben (Hubschrauber und die Skells nicht zu vergessen) finde ich das schon möglich, innerhalb dieser Zeit die welt zu erkunden.

        • SGT Weber sagt:

          möglich ja, jedoch muss man noch die zeit bedenken die es dauerte die Tore freizulegen(die waren ja nach dem Absturz von dem Gel bedeckt das den Absturz dämpfte), die berechnungen der FrontierNav Knotenpunkte und der Tatsache das die Skells am anfang nicht mal fliegen konnten(zumindest hab ich das so verstanden, obwohl sie bei der Schlacht umd NLA dann doch flogen, obwohl die Harmoniemission um die entwicklung des FlightPacks(das danach spielte(zumindest hab ich es danach gespielt)) sagte das dies der erste TESTFLUG des Flugmoduls ist(also dato davor nicht geflogen wurde, wieder diese non Konsistenz im Story Telling/World Building). Jedenfalls, möglich ja aber doch arg knapp. Ich nehm einfach an die haben sich über die Ladezustände keine großen Gedanken gemacht was die Zeitliche Konsistenz der Angaben angeht.

          Naja XenoChronX ist so ein Spiel, das Spielst du und darfst nicht zu sehr drüber nachdenken, und wenn dus doch tust kannst du alles mit „Its Something about this Planet“ erklären.

    • StarlinM00N sagt:

      „Mann hätte das MiiVerse aber auch einfach am PC öffnen können und die Bilder da auf den PC runterladen können“
      W-warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

      „Ausserdem wir Miraniun und Geld nur Generiert wenn man wirklich “Spielt” sprich Läuft und das nicht nur gradeaus sondern mindestens wie ein besoffener in schlangenlinien“
      Sowas ähnliches ist mir auch aufgefallen. Stimmt aber nicht ganz. Ich glaube das Auffüllen dauert nur einfach viel länger, wenn man nicht aktiv ist.
      Genauso scheint es übrigens auch bei TIckets zu sein. wer afk ist, der kann auch keine Tickets leechen. Deshalb habe ich auch immer wenn der Bildschirm dunkler wurde ganz kurz den Analogstick angetippt. Das grenzt zwar an cheaten, aber was soll’s. Ich war auch oft genug richtig aktiv gewesen und habe andere meine Tickets leechen lassen.

      "Warum können die den Core nicht Triangulieren"
      Machen die doch am Ende, sie brauchten nur die Daten dafür die Lao geklaut hat.

      "Warum muss zum AKTIVIEREN des Notstroms ein Fingerabdruckscann durchgeführt werden zum erschaffen von Leben aber nicht?"
      Das ist dagegen eine echt gute Frage.

      "So gut das Ende war ich würde mich nicht Stundenlang durch das Spiel “qualen” um die Story nochmal zu erleben."
      Ich bin mir ziemlich sicher, XenoChronX ist ein Spiel, das spielt man einmal eine ganz lange Zeit lang und danach nie wieder.
      Das will ich dem Spiel aber zugute halten: Das Spiel hat einen zweiten Durchlauf auch in keinster Weise nötig.

      "Die Charaktere in XCX sind… wie soll ich sagen… OK."
      Kurz, knackig, auf den Punkt.

      "Der Umfang ist GIGANTISCH immer endeckt man auf vertrauten Pfaden neue Gegnee weil man zufällig abends vorbei kamm oder man endeckt einen kleinen Felspalt und gelangt zu einem Schier unbezwingbar scheinenden Gegner."
      Wohl wahr. Ist mir wirklich oft genug passiert.

      "(Übrigends zu deiner Theorie um das Enbossliede LaoTelethia(oder so) im Offizielen Soundtrack heist das Lied meines wissens “The Key where Lost” und ich vermute das das Lied einfach beim Enboss und bei der Telethia das Jünsgte gericht spielt udn deswegen so getauft wurde)"
      Der von dir genannte Name kommt mir bekannt vor…ich bin mir aber ziemlich sicher, dass der Name den ich hatte offiziell war. Ich vermute mal der eine Name stammt aus der japanischen Fassung und der andere aus der Englischen.
      Auf alle Fälle spielt während der Telethia nicht dieses Lied, das kann es also schonmal nicht sein.

      „Das farmen nervte mehr als es spass machte“
      Kommt drauf an was man farmt. Viele Erweiterungen sind viel billiger als andere und haben fast den gleichen Effekt. Ich bin jedenfalls bis zum Schluss mit den billigen Erweiterungen ausgekommen (d.h. die mit 5x Items für Level XX).

      „Armor Kits wie bei MH wären nett gewesen“
      Das ist jedenfalls ein verdammt guter Punkt. Generell fehlen dem Spiel jede Menge solcher Komfort-Funktionen.

      „vorralem am anfang war es ein gutes gefühl einen Tyran mit 3 Hp zu bezwingen“
      Ich erinnere mich noch an Hephaistos von Fersengeld…der fight war der Hammer.

      „die Plopen direkt vor dem Spieler auf und zerstört die Atmosphäre etwas“
      Ist eins der Dinge die ich zugunsten eines kurzen Ladebildschirms in Kauf nehme. Bei so einem Spiel würde 3 Minuten warten pro Schnellreise viel schlimmer nerven.

      „Elma fand ich nicht wirklich Hübsch geschweige den Attraktiv einfach nicht mein Typ“
      Auch nicht als….du weißt schon….Spoiler-Version?

      „Ode zählen auch so Sachen wie Mass Effect oder Dark Souls dazu?“
      Ich würde sagen Action-RPGs, zu denen XenoChronX sicher auch gehören dürfte, sollten schon mit zählen.
      Wobei der einzige Vergleichspunkt mit Dark Souls wäre, welches Game mehr cheap bullshit hat.

      „Sorry für den langen Kommentar mit meiner Meinung die eh niemanden juckt.“
      Wäre ja auch Scheiße, wenn mir jedes Mal die Haut jucken würde, wenn mir jemand von seiner Meinung erzählt.

      Was die Zeit angeht, hab ich mir darüber in dem Spiel nie groß Gedanken gemacht. Wenn mans allzu genau nimmt steht die Zeit ja eh die meiste Zeit still in dem Spiel, bis man eine Hauptmission absolviert hat. An sich habe ich aber kein Problem mit den fünf Monaten.

  2. -Toast- sagt:

    Gerade deinen Ersteindruck sowie diesen Artikel gelesen und jetzt hab‘ ich fast Lust auf das Game bekommen. Erkunden und Sammeln machen mir immer am meisten Spaß, davon scheint’s ja genug zu geben.

    „Die Welt von XenoChronX ist größer als die des aktuell zweitgrößten, drittgrößten und viertgrößten Open World RPG zusammen.“

    Krass. Das musste ich glatt mal googlen und tatsächlich: Größer als Skyrim, Fallout 4 und Witcher 3 zusammen. Habe zwar keines von denen gespielt, aber beeindruckend klingt das schon erstmal.
    Damit ich mir das vorstellen kann: Wie groß würdest du die Welt im Vergleich zu XenoChronWii einschätzen? Also wie oft passt dieses in XenoChronX rein? Nur so ungefähr.

    Die schiere Größe macht mich allerdings auch skeptisch, was die Qualität des „Leveldesigns“ anbelangt. Könnte mir vorstellen, dass die Landschaften von weitem ziemlich bombastisch aussehen in ihrer Komposition, aber dann die meisten Orte keinen großen Wiedererkennungswert haben, wenn man unten rumläuft.

    Ist abgesehen davon der Abwechslungs- und Ideenreichtum in der kosmetischen Gestaltung der Landschaften ähnlich? Fand im Vorgänger so Sachen wie die leuchtenden Sumpfbäume oder Kristallstrahlen bei Nacht ziemlich cool.
    Nach deiner Anmerkung mit dem effektiven Umfang denke ich mal ja.

    • StarlinM00N sagt:

      „Erkunden und Sammeln machen mir immer am meisten Spaß, davon scheint’s ja genug zu geben.“
      Davon gibt es bestimmt sogar mehr, als dir lieb ist.

      „Krass. Das musste ich glatt mal googlen und tatsächlich: Größer als Skyrim, Fallout 4 und Witcher 3 zusammen. Habe zwar keines von denen gespielt, aber beeindruckend klingt das schon erstmal.“
      Ich kenne selbst nur Witcher 3, welches aber schon eine echt ansprechende Welt gehabt hatte, auch mit vielen Geheimnissen die oft ihre eigene Hintergrundgeschichte haben. Man konnte da in eine verlassene Ruine gehen und sich fragen: „Was zum Teufel ist hier nur passiert?“ und hat dann meistens sogar echt beim durchsuchen einen Zettel gefunden, durch den man das dann sogar echt erfahren hat.
      In dem Aspekt kann sich Witcher 3 schon echt mit XenoChronX messen. Auch was die Quests angeht. Allerdings ist in Witcher 3 alles sehr auf Mittelalter getrimmt ist und bietet daher weniger Abwechslung als XenoChronX.

      „Damit ich mir das vorstellen kann: Wie groß würdest du die Welt im Vergleich zu XenoChronWii einschätzen? Also wie oft passt dieses in XenoChronX rein? Nur so ungefähr.“
      Dazu hab ich auch mal ein offizielles Statement gelesen. Nagel mich nicht darauf fest, aber ich glaube es hieß das Wii-Xenoblade passt 10x oder 12x in die XenoChronX-Welt rein.

      „Könnte mir vorstellen, dass die Landschaften von weitem ziemlich bombastisch aussehen in ihrer Komposition, aber dann die meisten Orte keinen großen Wiedererkennungswert haben, wenn man unten rumläuft.“
      Also, der erste Kontinent sieht schon ziemlich eintönig aus, muss ich sagen, und es hat für mich sogar einige zeit gebraucht, bis ich unterscheiden konnte, ob ich jetzt in der nördlichen Steppe war oder in der westlichen Steppe, oder ob das jetzt diese Bergkette war oder eine andere.
      Sylvalum ist auch ein wenig so aber bei den anderen drei Gebieten sieht echt keine Ecke so wie die andere aus und es gibt auch jede Menge einzigartige Orte wie einen Vulkan, in den man rein kann, ein Ort mit einer riesigen bedrohlich aussehenden Pflanze oder eben Höhlen wo spezielle leuchtende Kristalle wachsen die man nirgendwo sonst sieht. Die Orte haben auch alle ihre Markenzeichen, Sylvalum hat zum Beispiel in der Nacht leuchtende Kugeln und Oblivia riesige Ruinentrümmer einer vergangenen Zivilisation. Also ich würde schon sagen, dass in der Welt jede Menge Liebe zum Detail steckt und vlt. auch deswegen andere Aspekte ein wenig der Feinschliff fehlt.

  3. KetchupSenf sagt:

    Tolles Review! Sehr schön geschrieben.
    Da bald XenoChron2 erscheinen wird, habe ich mich an X zurück erinnert und mir ist dabei eingefallen, dass ich das Spiel nach ca. 50 Stunden aus unerklärlichen Gründen einfach nicht mehr gespielt habe. Ich kann es mir wirklich nicht erklären. Denn eigentlich war ich von diesem Spiel mehr als nur begeistert. Ich bin damals sehr viel einfach nur in der Welt herum gelaufen und habe die atemberaubende Landschaft und die unglaublich gute Musik genossen. Selbst das Lied in New LA, welches von vielen kritisiert wurde, hat mir gefallen. Auch das Kampfsystem hat mir gefallen. Ich habe mich auch oft mit Absicht mit irgendwelchen Gegnern angelegt, einfach nur um eine Reihe von Angriffen zu sehen.

    Persönlich hätte ich dem Spiel noch zwei kleine Kritikpunkte gegeben:
    1. Bei den Cutscenes war die Musik meiner Meinung nach zu laut. Man konnte teils die Stimmen der Charakter nicht verstehen.
    2. War die Schrift für mich etwas zu klein. Ich habe mich des öfteren dabei erwischt, wie ich näher zum Fernseher gerückt bin um die Schrift lesen können. Wenn man jedoch am Gamepad gespielt hat, war es wiederum nicht so schlimm.

    Während ich dieses Review gelesen habe, wurde mir klar, dass ich zumindest die Story des Spiels beenden möchte, damit es nicht auf meiner Liste der nicht vollendeten Spiele landet. Also habe ich mir aus deinem Artikel bewusst den Teil Story nicht durchgelesen damit ich nicht gespoilert werde^^.

    Danke dafür, dass ich wieder Lust an dem wunderschönen Spiel bekommen habe. Ich freue mich schon sehr auf Xeno2. X wird mir die Zeit ein wenig verkürzen bis es erscheint 🙂

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