Monster Hunter 3 Ultimate vs. Monster Hunter 4 Ultimate

Eigentlich das ideale Startbild für diesen Artikel.

Nein ich vergleiche nicht zweimal dasselbe Spiel miteinander, schaut nochmal genauer hin! Ja es ist endlich soweit und schließe an meinen Monster Hunter Tri vs. Monster Hunter Tri Ultimate-Artikel an. Während der letzte Vergleich zugegebenermaßen schon ein wenig unfair war, da das eine Spiel praktisch nur nochmal genau dasselbe war, nur in groß und besser, geht es diesmal daran, zwei gleichwertige Titel verschiedener Generationen zu vergleichen. Welcher Titel ist wirklich das ultimative Monster Hunter?

Letztes Mal habe ich die Spiele systematisch in den Kategorien Umfang, Technik und Steuerung verglichen. Umfang habe ich dabei unterteilt in Monster, Quests, Waffen&Items und Sonstiges. Ich möchte diese Systematik einbehalten, ändere sie jedoch ein klein wenig ab. So zum Beispiel möchte ich mit dem damals letzten Punkt direkt beginnen.

Technik und Steuerung

Oh shit! Wäre es nicht cool, beim Reiten noch die Monster zähmen zu können und dann als Mount zu benutzen?

Ich fange gleich mit der Technik an, denn das dürfte dies sein, was einem an dem Spiel zuallererst auffallen wird, wahrscheinlich sogar vor dem Kauf: Wie ihr wisst, erschien MH3U für zwei Konsolen, einmal für 3DS und einmal als hochskalierte HD-Version auf WiiU. Ich habe nur die WiiU-Version gespielt und vergleiche demnach diese mit MH4U, welches diesmal nur auf 3DS erscheint.

Der auffälligste Unterschied ist da natürlich, dass man von kloreichen hochskalierten Matschtexturen in FULL HD jetzt auf die sagenhafte 3DS-Auflösung von 400×240 starren muss. Ich will hierbei anmerken, auch die WiiU-Version war letztlich nichts weiter als ein Port eines 3DS-Games und hat deshalb praktisch 1:1 dieselben Umgebungen und Charaktermodelle geboten, nur eben hochskaliert für mehr Pixel, sodass selbst das genuin für eine Heimkonsole entwickelte Tri konkurrieren konnte. 3U war daher auch alles andere als ein grafisches Meisterwerk und das Gefälle zum 3DS ist damit deutlich geringer, als man es sich auf den ersten Blick vorstellen mag.

Einzig bei den Monstern hatte man sichtbar nachbearbeitet und diese machen auch den größten Unterschied aus. Auch wenn 3U kein grafisches Meisterwerk ist, unterstreicht ein größerer Bildschirm und qualitativ bessere Lautsprecher die epicness der Monster einfach besser. Würde man nur die 3DS-Versionen vergleichen, wäre 4U auch sicher ganz klar das hübschere Spiel. Aber es gab diese HD-Version nun mal und hinter der hat das neuere Spiel einfach das Nachsehen. Was der 3DS der WiiU allerdings voraus hat, ist der (sofern mir da ein Urteil zusteht) gut umgesetzte 3D-Effekt, was je nach euren Präferenzen vielleicht ein kleiner bis großer Trost ist.

Okay ich hatte noch einen Platz extra für dieses Bild. Schön!

Nun aber zu einer zweiten Sache, die mit dem Konsolenwechsel einhergeht: Statt WiiU Controller spielt ihr jetzt mit einem Gerät, das mit viel weniger Tasten und vor allem: ohne rechten Analogstick auskommen muss, um die Kamera zu drehen. Ich kann euch verraten, dass der Steuerungsunterschied tatsächlich ziemlich gering ist – wer mit New 3DS spielt, hat sowieso dieses kleine Knubbel, das zwar nicht ganz so griffig wie ein Stick ist, andere haben eventuell das Circle Pad Pro und selbst wenn nicht, dann tut das Virtuelle Steuerkreuz auch seinen Dienst. Das ist zwar ungewohnt, funktioniert aber einwandfrei und wenn man sich erst mal damit eingespielt hat, ist man eigentlich nur um des Platzes auf eurem Touchscreen schade, den ihr dann nicht mehr für andere praktische Sachen wie Item-Shortcuts benutzen könnt.

Ansonsten funktioniert die Steuerung praktisch identisch. Der 3DS liegt zwar ein wenig ungemütlicher in der Hand als die Controller-Auswahl der WiiU, erfüllt seinen Zweck aber trotzdem tadellos und ihr müsst nicht fürchten, dass euer Jäger-Können unter der Konsole leidet. Einzig eine Sache ist mir allerdings aufgefallen: Es kommt manchmal vor, dass mein Jäger hin und wieder einen Angriff mehr macht, als ich tatsächlich gewollt hatte. Ich würde sowas ja als Fehler meinerseits verbuchen, aber in 3U ist mir sowas nie passiert und ich vermute daher, dass die Rechenleistung des 3DS manchmal nicht ganz mit dem Gameplay mithalten kann und deshalb eine Kombo nicht immer rechtzeitig ausgecancelt wird. Das passiert zwar äußerst selten, ist mir aber trotzdem negativ aufgefallen, schließlich kann ein Angriff mehr oder weniger in dieser Art Spiel echt den Unterschied machen.

Ein letzter technischer Unterschied, der mit dem Konsolenwechsel ist die Internetanbindung. Ein 3DS ist nunmal ein tragbares Gerät und das beeinflusst die Konnektivität – das kann positiv sein, aber auch negativ. Mit der WiiU könnt ihr nunmal nicht einfach näher an den Router rücken, wenn die Verbindung grade schwächelt. Andererseits glaube ich, dass solche Probleme auf der WiiU von Haus aus seltener sind (mir fehlt leider das technische Sachverständnis, um das richtig beurteilen zu können, vom Gefühl her erlebe ich mit 3DS aber häufiger Lags und Verbindungsabbrüche). Für mich persönlich fällt die Performance auf dem portablen Gerät aber insgesamt besser aus, hier kann ich einfach nur sagen, ihr müsst selbst ausprobieren, ob das Spiel mit eurer Technik besser oder schlechter läuft.

Zusammenfassend lässt sich zum Schwerpunkt Technik & Steuerung folgendes sagen: MH4U liegt zwischen der 3DS-Version und der WiiU-Version. Es ist eben ein neueres und frischeres 3DS-Spiel. Würde man eine HD-Version von 4U machen, würde es ganz sicher MH3U in jedem Aspekt schlagen, so liegt es allerdings technisch hinter der WiiU-Version zurück.

Gameplay

Boah wie ich dieses Monster hasse.

Als nächstes komme ich zu einem Punkt, der in meinem letzten Vs.-Artikel nicht existiert hat, denn dort war das Gameplay praktisch identisch. Hier finden sich nun aber zwischen den Generationen einige Unterschiede. Ich fange vielleicht mal bei den weniger eindrucksvollen Dingen an: So hat MH4U eine stärker ausgearbeitete Story zu bieten, in deren Verlauf ihr nicht nur ein, sondern gleich mehrere Dörfer besuchen und beschützen dürft und demnach auch auf mehr individuelle Charaktere trefft.

Mit der Story einher geht eine Reihe an cinematischen Render-Cutscenes, die wirklich hübsch aussehen. Und wo wir von Cutscenes sprechen, findet ihr auch während eurer Jagden die typischen Einführungscutscenes, in denen diesmal euer Jäger in seinem aktuellen Equipment mit auftritt. Diese Filmsequenzen sind wirklich toll gestaltet und verleihen der Geschichte noch ein wenig Dynamik, vor allem wenn ihr betrachten dürft, wie zwei Monster gegeneinander (in Spielegrafik!) kämpfen. Dafür gibt es diesmal leider keine gerenderten Ecology-Videos, was ich persönlich schade finde. Alles in allem bietet MH4U zwar mehr Story, sie ist aber auch weiterhin nicht die Welt und läuft sowieso fast immer auf „Jetzt wollen wir X tun, aber da ist uns Monster Y im Weg!“ hinaus. Ich wollte diesen kleinen Schritt aber dennoch mal erwähnt haben.

Das Kerngameplay bleibt also nach wie vor dasselbe: Ihr lasst euch in der Küche was servieren, flirtet mal kurz mit der Questdame und teleportiert euch mit einem Schritt durch das Questtor in die verschiedenen, in mehreren abgesteckten Arealen aufgetrennten Gebiete und geht dort auf Monsterhatz. Neben den zwei neuen Waffenklassen, die euch dabei zur Verfügung stehen, wurden die Movesets der meisten bekannten Waffen noch einmal überarbeitet und bieten neue Angriffe oder -kombinationen, so kann man z.B. mit SnS einen Sprung nach hinten, gefolgt von einem Ladeangriff ausführen oder kann nach einem Charge des GS einen wuchtigen Rundumhieb machen.

Lustigerweise ist das im Bild keim Jäger, sondern ein Kancolle-U-Boot.

Die wohl bekannteste Neuerung von MH4U ist allerdings die Einführung der dritten Achse, besser bekannt als das Klettern und Springen. Diese Neuerung fällt aber zu Lasten der anderen dritten Achse, nämlich des Schwimmen und Tauchens! Wer die Unterwasserkämpfe in MH3U liebgewonnen hat, der wird sie in MH4U schmerzlich vermissen, denn diese sind wie alle ins Wasser gehörigen Monster in der vierten Generation den Wänden und Kanten gewichen. Wem das feuchte Feature eher unbeholfen vorgekommen war, nun, dem wird die Änderung wohl genau Recht sein. Ich persönlich vermisse ja Lagiacrus & Co schon.

Während die Wasserkämpfe also gemischte Gefühle ausgelöst haben, wie sind die Hüpfpartien gelungen? Nun zum einen bilden sie im Gegensatz zu den Plansch-Duellen keine Alternative, sondern erweitern die Kämpfe im Ganzen – die Areas sind allesamt dreidimensional designt und bieten Hügel, Kanten, und Wände und wie das bei Wänden in Videospielen nun mal häufig so ist, kommt man gar nicht um sie herum. Diese sind dabei ein zweischneidiges Schwert und euch oft ebenso im Weg, wie sie euch helfen können. Während euch dank Kanten und Wänden eine Reihe neuer Aktionen wie kräftige Sprungangriffe zur Verfügung stehen, ist es nun auch viel einfacher, von einem Monster in eine Ecke gedrängt zu werden, wo man dann keine Chance mehr hat, die Angriffe auszuweichen.

Auch springt und klettert man in diesem Game ja ähnlich wie in Zelda nicht auf Knopfdruck, sondern automatisch und da kommt es hin und wieder auch mal vor, dass ihr damit einen rettenden Ausweichsprung vorzeitig abbrecht. Auch neu ist die Funktion, einem Monster auf den Rücken zu springen und es zu mounten. Das funktioniert zu meinem Leidwesen nicht ganz so flüssig wie z.B. ein Sprung auf einen Jhen Mohran, sondern wird kurz von einer Mini-Sequenz unterbrochen, in der ihr nach einem fällenden Sprungangriff mittels einer lustig aussehenden Animation praktisch wie von Geisterhand auf den Rücken des Monsters draufgesetzt werdet. Die Monster zu reiten ist zwar tierisch cool, kann aber gerade in einer Gruppe von vier Leuten ziemlich ausufern und immerhin dürfen die Spieler, die nicht grad im Rodeo-Sessel sitzen, die Zeit mit rumstehen und Waffen wetzen verbringen, bis der aktive Spieler fertig ist.

Was allerdings das Klettern angeht, ganz ehrlich, kein Schwein kommt auf die Idee, von der Wand aus Kämpfen zu wollen, die Wände nutzt man eigentlich auch nur, um von da aus runterspringen und Monster mounten zu können. Eigentlich ist man an der Wand eher im Arsch als dass es einem etwas nützt. Alles in allem glaube ich, ist die Frage nach Wasser vs. Sprungkämpfe Geschmackssache. Die Sprungattacken funktionieren besser, sind aber auch weniger besonders als die Unterwasserschlachten.

Umfang – Monster

Aww, so süß, das Teil.

Nun also zu den richtig interessanten Fragen: Welches ist das größere Monster Hunter? In meinem letzten Artikel habe ich mir die Arbeit gemacht, zu recherchieren und die totale Menge an Monstern und Quests zu zählen…die Sache ist…irgendwie funktioniert das mit dem neuesten Monster Hunter-Teil nicht mehr so richtig. Zur Erinnerung, MH3U besaß ein totales Aufgebot von 73 Monstern. Schaut man auf die Rückseite der Verpackung von MH4U, steht dort eine beeindruckende Menge:

„Stelle dich in furiosen Kämpfen über 120 Monstern

Konsultiert man dagegen das englische Wiki, findet man als Zahl die Angabe von 98 Monstern. Welche der Angaben stimmt nun? Nun…keine so richtig…die Sache ist die: In dem Spiel verschwimmt die Grenze, was als dasselbe Monster oder als Subspecies gelten darf, ein wenig. In MH3U mag euch hin und wieder ein etwas besonderer Dämonjho über den Weg gelaufen sein. Obwohl dieser über ganz eigene Moves und Design verfügte und sogar einen eigenen Drop hatte, galt er im Spiel trotzdem als ganz normaler Dämonjho. Monster wie er existieren in MH4U zuhauf – sie spielen sich ganz anders und besitzen sogar ihre eigenen Armor Sets, gelten für das Spiel aber trotzdem nicht als eigene Monster oder Subspecies.

Ich denke das liegt an – darf ich das überhaupt erzählen? – Nun, ich denke die Entwickler sind sich bewusst, dass die Spieler ihren neuen Titeln so entgegenfiebern, dass sie sich Monate zuvor über sie informieren und weil sie es nicht erwarten können, sich damit dann sämtliche Monster spoilern. Sie haben also damit versucht, zusätzliche Monster in dem Game zu verstecken, über die man nicht einfach so stolpert, damit man noch die ein oder andere Überraschung in dem Spiel erlebt. Und was soll ich sagen, ich habe tatsächlich von einigen der Monster noch nicht gewusst!

Jedenfalls hängt es dann davon ab, was man dann als eigenes Monster/Subspecies anerkennt, wie viele Monster man in dem Game feststellen möchte. Ich persönlich weigere mich ja, diese Dinger als dasselbe Monster anzuerkennen…dazu sind sie einfach viel zu verschieden. In jedem Falle dürft ihr auf 100+ Monster in dem Spiel setzen und damit schon fast anderthalb mal so viel, wie MH3U geboten hatte. Damit ist es was Monster angeht wirklich der umfangreichste Monster Hunter-Titel, der existiert!

So cool wie er hier aussieht ist Seregios eigentlich gar nicht.

Bevor ich nun zu den Quests komme, will ich aber noch etwas zu den Monstern anmerken. Und zwar sind es zwar insgesamt wirklich viele, der Anteil an wirklich neuen Monstern ist allerdings gar nicht mal so hoch. Wenn ihr nur 3rd Gen gespielt habt, wird euch dieser Kritikpunkt nicht stark ins Gewicht fallen, denn durch das Wegfallen des Unterwasser-Modus wurden nur sehr wenige Monster aus der dritten Generation in dieses Spiel übernommen. Somit sind 85% der Monster von MH4U Neuland für euch.

Wenn ihr allerdings Freedom Unite gespielt haben solltet, sieht die Quote schon ziemlich anders aus. Ein Großteil der Monster in MH4U besteht aus 2nd Gen Monstern, die in Freedom Unite präsent waren, es aber nicht in 3U geschafft haben. Weniger als ein Drittel der Monster sind mit der vierten Generation wirklich neu dazugekommen. Solltet ihr also Freedom Unite gespielt haben, werdet ihr auf viele, viele Bekannte treffen. Diese haben zwar im Rahmen der 3D-Landschaft ihr Moveset überarbeitet bekommen, im Kern werden diese Monster aber immer noch die gleichen bleiben, vermute ich mal.

Mit der Anzahl der Monster ist übrigens auch die Abwechslung gehörig gestiegen. Während das Lineup bis zur Dritten Generation mehr oder weniger so aussieht:

  • Drache
  • Drache
  • Bär
  • Raptor
  • Drache
  • Vogel
  • Drache mit Hörnern
  • Drache im Wasser
  • Wolf
  • T-Rex
  • Fisch
  • Drache

…hat man sich in MH4U deutlich um ungewöhnlichere Gegner bemüht. Neben den über 9000 Drachen, die es natürlich immer noch gibt, kämpft ihr jetzt auch gegen Kröten, Spinnen, Schlangen, Haie und seltsame Nasenbär-Eichhörnchen-Mutanten-Affen-Whatever. Die Abwechslung zeigt sich dabei weniger optisch, sondern mehr was die Fähigkeiten und Attacken der Monster angeht: jedes ist einfach individuell und einzigartig, während sich die meisten Flugwyvern oder Leviathane ein gewisses Basis-Grundmuster immer geteilt haben.

Zinogre ist und bleibt einfach eins der coolsten Monster.

Das ist übrigens ein weiterer Punkt, den ich zu den Monstern noch ansprechen wollte. Als 3rd Gen-Einsteiger merkt man wirklich deutlich, welches der einem noch unbekannten Monster aus der zweiten Generation stammt, oder erst in der vierten Generation neu dazugekommen ist. Das Gefälle im Design der Monster ist einfach krass – und damit meine ich nicht nur, dass die neuen Monster cooler aussehen. Auch das Moveset und die Fähigkeiten der neuen Monster sind viel variantenreicher, origineller und letztlich auch anspruchsvoller, während die 2nd Gen-Monster einen viel eher auf den Sack gehen, als dass sie zu bekämpfen wirklich Spaß macht.

Auf die Gefahr hin, dass mir 2nd Gen-Veteranen mit einem typischen „Git gud“ antworten, hier ein Vergleich: Man kann einen Brachydios, Dämonjho, Zinogre oder aus der vierten Generation Magala nehmen, es sind alles echt schnelle und fordernde Gegner, aber man kann ihnen mit Skill und Erfahrung ausweichen. Dagegen besteht ein Basarios nur aus zehn Minuten langweiligem Abprallen, bis das Vieh endlich tot ist und Teostra rempelt einen einfach nur andauernd um oder macht seinen Krallenangriff, gegen den man effektiv nichts tun kann. Viele Angriffe der 2nd Gen-Monster sind eher cheap als fordernd.

Das ist der Eindruck von den 2nd Gen-Monstern, den ich als Spieler seit der dritten Generation gewonnen habe. Man merkt einfach recht deutlich, wie die Entwickler beim Designen der Monster über die Generationen besser geworden sind und da ist ein Spiel, dass zu zwei Dritteln aus älteren Monstern besteht, fast schon so etwas wie ein Downgrade. Für 2nd Gen-Spieler fällt dieser Umstand übrigens noch negativer auf, denn wie erwähnt wurden die meisten alten Monster überarbeitet und es wird euch deshalb so vorkommen, als hätten sie diese Monster „einfacher“ gemacht. Aber „einfacher“ heißt in diesem Falle: Weniger bescheuerte Hitboxen, weniger frustrierender bullshit und dafür mehr „echte“ anspruchsvolle Moves. Ich meine, Instant Kill-Meteore, was soll der Mist?

Da hat sich also mit der Zeit einiges getan. Was sich leider nicht geändert hat, ist das Verhalten der Monster untereinander. Ich hätte es ja echt schön gefunden, wenn die Monster mal ein wenig mehr interagieren würden, in 98% der Fälle ignorieren sie sich leider. Wenn in der Questbeschreibung steht, das eine Monster würde grade auf das andere Jagd machen, sie aber gemütlich aneinander vorbei spazieren, wenn sie in derselben Area sind, ist das schon ein wenig peinlich. Ein Rhenoplos wird also auch weiterhin immer genau auf euch gehen und nicht etwa mal versuchen, sich gegen den Vernascher seiner Sippe zu wehren. Die Monster sind eben nur zum Kämpfen da und das merkt man leider auch.

Umfang – Quests

MH4U gewinnt auch in der Kategorie

Monster Hunter 3 Ultimate hat seinerseits mit unglaublichen 330 Quests + Event Quests + Arena aufgewartet. Leider lassen sich die Quests von MH4U genauso schwierig wie die Monster zählen und für einen Vergleich heranziehen. Das liegt diesmal nicht daran, dass es schwer zu entscheiden wäre, was als eigene Quest zählen darf und was nicht…die Sache ist, würde mich jemand fragen, wie viele Quests MH4U hätte, müsste ich antworten: unbegrenzt viele!

Es gibt in 4U ein neues Feature, die sogenannten „Gildenquests“. Spieler von 3U erinnern sich vielleicht noch an den Moga-Wald, in dem man zufällige Monster ohne Zeitbegrenzung für Rohstoffpunkte freehunten konnte. Es war eine nette Idee, die in Ermangelung einer Belohnung dafür schnell als Zeitverschwendung abgetan wurde. Dieses Feature wurde in 4U aufgegriffen und erweitert. Statt des Moga-Waldes steht hierfür nun eine eigene Area zur Verfügung, deren Areale bei jedem Betreten zufällig neu arrangiert werden. Somit bietet jede Erkundung andere Gebiete, Monster und Objekte zum farmen. Das klingt vielleicht wie der Himmel auf Erden, aber der Pool an Gebieten ist relativ klein und sie werden auch leider nur linear aneinandergereiht – hier wäre sicher noch ein Ausbau möglich.

Jedenfalls könnt ihr diese zufallsgenerierten Erkundungen erledigen und wenn ihr dabei Erfolg habt, ebenso zufallsgenerierte Quests bekommen: die Gildenquests. Der Zufallsfaktor ist hier meiner Meinung nach noch etwas zu groß, so könnt ihr zum Beispiel einen Käfer jagen und bekommt dafür eine Quest für Rajang… Vielleicht werdet ihr euch jetzt fragen, warum sollte man extra sich eine Gildenquest erfarmen und macht nicht einfach eine normale Quest mit dem Monster?

Für alle, die mir nicht glauben wollten, dass das GIldenliebchen aus MH4U das Beste ist.

Gildenquests funktionieren ein wenig anders als normale Quests. Der wohl spannendste Unterschied ist, dass eine Gildenquest euch gehört und ein bestimmtes Level hat. Absolviert ihr die Quest, steigt das Level der Quest an. Steigt das Level der Quest, dann erhöhen sich eure Chancen für seltene Rewards und…der Schwierigkeitsgrad! Ich war echt überrascht, wie gut dieses System funktioniert.

Es ist nämlich nicht einfach nur so, dass die Monster dann einfach mehr HP haben und mehr abziehen. Die Monster fangen dann tatsächlich an, aggressiver zu werden und dazuzulernen, werden schneller, gehen öfters in ragemode oder lernen sogar völlig neue Moves dazu! Es gibt auch noch weitere Faktoren, die sich ändern können, wie etwa dass das Monster infiziert ist (dazu später mehr) oder dass sich ein weiteres Monster in euer Gefecht einmischt…das vielleicht auch infiziert ist.

Nicht zuletzt bietet euch die Funktion die Möglichkeit, verschiedene Monster nach Belieben in einer Quest zusammenzustellen. Somit sind krasse Endgame-Quests wie Dämonjho + Rajang möglich…wenn ihr sie denn bekommt. In jedem Fall bieten euch Gildenquests eine echt individuelle Herausforderung, denn die Monster sind auf den höchsten Leveln bedeutend stärker, als ihr sie in den schwersten G-Rang Quests antreffen könnt. Und glaubt mir, ein Magala auf Level 140 ist schon fast auf dem Niveau von Monster Hunter Frontier

So toll die Gildenquests auch sind, haben sie leider auch ihre Kehrseite. Diese schlägt sich nämlich auf die normalen Quests nieder. Es gibt in MH4U Monster, die ihr nur über diese Gildenquests antreffen könnt, und das heißt für euch, farmt solange Erkundungen, bis ihr zufällig die richtige Quest bekommt…und dann farmt ihr sie und bekommt immer noch nicht die Materialien die ihr braucht, weil ihr die Droprate erst erhöhen müsst, und wenn ihr Pech habt ist eure Quest irgendwann so hoch gelevelt dass ihr plötzlich nur noch Highrank-Materialien bekommt, während ihr Lowrank Zeug brauchtet. Und dann dürft ihr zurück und euch erneut eine Quest erfarmen… Oder aber die Quest wird irgendwann so schwer, dass ihr sie einfach nicht mehr schafft.

In so einem Fall wäre es eben schön, normale Quests als Alternative zu haben. Leider lässt das gewöhnliche Questangebot an einigen Stellen zu wünschen übrig. Das heißt übrigens nicht, dass es weniger Quests gäbe, im Gegenteil, meine hoffentlich akkurate Zählung kommt auf mehr als 380 Quests und damit 50 mehr als MH3U. Wenn man aber bedenkt, dass 4U anderthalb mal so viele Monster aufwartet, erkennt man, dass die Relation hier nicht ganz aufrechterhalten wird. Während die Anzahl und das Angebot in 3U mit jeder Queststufe stetig steigt, sind manche Queststufen in MH4U überraschend kurz.

Gekürzt wurde hier an zwei Stellen: Einerseits eben anhand der reinen Quests mit einem einzelnen Monster. Nicht für jedes Monster findet ihr dabei auch eine Gildenquest, der Großjaggi existiert zum Beispiel im G Rang plötzlich gar nicht mehr. Das ist vielleicht noch kein großer Verlust, aber Mohran gibt es z.B. auch im High Rank nur Online und im G Rang nur Solo. Warum? Und was das Schlimmste ist: Es gibt eine nicht kleine Reihe an Monstern, die erst später in Event Quests verfügbar gemacht werden. So war es mit Alatreon in MH3U zwar auch, aber so etwas grundlegendes wie Silver Rathalos sollte schon von Werk mit dabei sein. Und das Spiel ist immerhin schon vier Monate verfügbar.

Das Zweite sind die sogenannten Ausdauer-Quests, also Quests mit drei oder mehr Monstern. MH4U hat wirklich ein sehr großes Aufgebot an Quests mit zwei Monstern, sogar im Lowrank werdet ihr damit schon einige Male konfrontiert, es geht aber nicht so oft darüber hinaus. Es gibt sie, aber eben nicht so häufig, wie es in MH3U der Fall war.

Can't handle all that GIldenliebchen

Dafür bietet 4U auch eine Reihe an Questarten, die es vorher noch nicht gegeben hat. So habt ihr die Gelegenheit, manche G Rank Monster auch offline als Quest zu bekommen, auch wenn die Auswahl hier sehr begrenzt ist. Desweiteren hat man in diesem Titel nicht die Fang-Quests auf einmal vergessen… und es gibt mehr Eier-Quests, die nun auch bedeutend aufregender gestaltet worden sind.

Daneben gibt es aber auch Questarten, die wirklich völlig neu sind. Ich greife hier gleich bis ins Endgame vor, also haltet euch lieber bis zum nächsten Bild die Augen zu, wenn ihre euch nicht Spoilern wollt. Es handelt sich dabei um besonders schwierige Quests, in denen die Monster mit einem Virus infiziert sind, der sie rasend macht. Rasende Monster machen mehr Schaden als gewöhnlich und sind aggressiver, haben dafür verringerte Abwehr. Und sie sind in der Lage, euch mit dem Virus anzustecken. Manche Virus-Monster verhalten sich auch völlig anders, in der Regel dürft ihr euch ein Virus-Monster wie ein normales Monster, das unentwegt im Ragemode ist, vorstellen. Nur, dass ein Virus-Monster extra noch in Ragemode gehen kann…eine Tigrex kann z.B. normalerweise bis zu drei mal voranstürmen, eine Virus-Tigrex im Ragemode hingegen fünfmal.

Neben den Virus-Monstern gibt es noch Apex-Monster, und die sind wirklich wahre Bestien! Ein Apex-Monster wird niemals müde, ist immun gegen Fallgruben und Schockfallen, eure Element- und Statusangriffe sind dagegen wirkungslos und ihr prallt selbst mit höchster Schärfe an 90% seines Körpers ab! Davon abgesehen besitzen Apex-Monster ein ganz eigenes Moveset mit besonderen Attacken und natürlich höhere Angriffs- und Verteidigungswerte, weswegen man sie eigentlich schon fast als eigene Subspecies zählen sollte. Apex Monster sind wirklich eine ganz eigene Liga und nur etwas für echte Profis, denn hier helfen euch eure Items nicht. Sie sind demnach auch bis ins höchste Endgame vorbehalten, weshalb ich das hier auch nur unter Spoiler-Warnung ausspreche. Jetzt stellt euch vor, wie ein Apex Dämonjho sein muss…und ja, dieses Monster gibt es wirklich.

Und noch mehr cute Gildenliebchen, weils so schön ist.

Alles in allem kann man, denke ich, MH4U trotz einiger Schwächen den Sieg in dieser Kategorie zusprechen. Es bietet zwar (noch) nicht alles, was man sich wünscht, aber alles in allem bietet es doch mehr als MH3U, und vor allem auch bis ins Endgame richtig fordernde Quests. Gerade sowas war ja bei 3U eher Mangelware. Und mal ehrlich, was sonst wünschen wir uns von Monster Hunter? Naja vielleicht…

Umfang – Ausrüstung & Items

Die kleine Frau Schmiedin hat sich Sorgen gemacht. Besuch sie doch mal!

Ich glaube, in keiner Kategorie wird der Unterschied zwischen diesen zwei Spielen so gewaltig sein wie in dieser. Naja, wenn es anderthalb so viele Monster gibt, die alle ihre eigenen Waffen und Rüstungssets haben und zwei neue Waffenklassen, dann werdet ihr euch vielleicht denken können, dass MH4U hier die Nase vorn haben wird. Aber wenn es nur das wäre! Nein Capcom hat sich wirklich die größte Mühe gegeben, die Anzahl des Equipmets auf jede erdenkliche Weise in geradezu lächerliche Höhen zu treiben.

Die größte Ursache ist hierfür der Einsatz des Händlers, der es euch erlaubt, Materialien besiegter Monster gegen andere Materialien zu tauschen. Hauptsächlich von Monstern, die es in MH4U nicht gibt. Und daraus könnt ihr euch dann einige Waffen und Rüstungen des jeweiligen Monsters bauen. Es gibt wirklich alles in diesem Game, selbst das, was es nicht gibt! Und so kommt ihr eben doch noch an die Lagiacrus-Ausrüstung, obwohl ihr das Monster im Spiel selbst nicht bekämpfen könnt.

Alleine damit wird das Rüstungsinventar bestimmt noch einmal verdoppelt. Und damit nicht genug! Es gibt sogar einige Monster, die gleich mehrere Rüstungen haben, und damit meine ich nicht die Unterscheidung von Lowrank zu Highrank. Es gibt ein paar EX-Rüstungen, die neben den normalen noch ein paar besondere Materialien benötigen. Und zu guter Letzt gibt es noch eine Möglichkeit, randomgenerierte Waffen und Rüstungen über Gildenquests zu erhalten. Somit ist die Zahl an Ausrüstungsgegenständen praktisch ebenfalls unbegrenzt, auch wenn ich persönlich nicht wirklich warm werden kann mit diesen sogenannten „Relikten“.

Ich hatte noch so viele andere Bilder, aber ich wollte dieses Bild unbedingt verwenden!

Zu den Rüstungen addieren sich auch zusätzliche Rüstungs-Skills, auch wenn nur wenige der Fähigkeiten wirklich „neu“ sind. Allerdings gehen bekannte Skills nun höher wie Ausweichen+3, Angriff++++ (25) oder „Critical God“ (Experte+30). Desweiteren gibt es neue kombinierte Skills wie „Muskelkraft“ (KO-König+Ausdauerentzug), „Ruhige Hd.“ (Fechten+Scharfschwert) oder „Tarnung“ (Kapazität hoch+Schleichen+Kombination%+), welche nur in besonders seltenen Rüstungssets vorkommen und oft nur zum Teil (die Relikte besitzen zum Beispiel oft Punkte in diesen Skills) erfüllt werden.

Ach, und eure Mitstreiter, welche diesmal MH-typisch wieder Felyne-Kameraden sind, besitzen auch ihre eigenen Waffen und Rüstungssets. Allerdings sind nur sehr wenige davon G Rang und bis eure Katzen die besiegen können, vergehen Monate des Trainings. Ihr müsste diese nämlich dafür in einem Schere-Stein-Papier-ähnlichen Minispiel auf die Jagd schicken. Die Auswahl benutzbarer Items ist dafür größtenteils gleichgeblieben. Es gibt zwar 1-2 Erze mehr, aber das Kerninventar ist praktisch unverändert.

Eine weitere Sache ist zwischen den Spielen noch aufgefallen. In MH3U hatte ich mich wie ein Schnitzel darüber gefreut, dass die Waffen und Rüstungen im G-Rang ihr Design verändern. Beispielsweise änderten die Brachydios-Waffen ihre Farbe. Überraschenderweise geschieht dies in MH4U bereits im Highrank (ähnlich ändern auch einige Monster ihr Moveset bereits) und ich war besorgt, das Spiel verpulvert all sein Potenzial bereits dort und bietet im G-Rang dann nur noch Upgrades von den Dingen die wir schon kennen. Aus diesem Grund habe ich mit dem Artikel auch so lange gewartet, denn ich habe inzwischen genug gesehen um diesbezüglich Entwarnung zu geben; auch im G-Rang erwarten euch noch jede Menge exklusive Waffen und Rüstungen.

Zur Abwechslung jetzt auch mal wieder ein cooles Bild.

Alles in allem kann man den Umfang von MH4U am ehesten als „überschwänglich“ bezeichnen. Der Umfang ist so groß, dass ich schon fast sagen würde, er ist zu groß. Nein wirklich, der Umfang kann in solchem Maße schon ein Kritikpunkt sein. Das Spiel hat so viele Drachenältesten, dass ihr nachdem ihr einmal das Bossmonster geschafft habt, einfach keinen Grund habt je wieder Monster niedrigerer Stufen zu farmen, zumal Waffen von Ältesten selten etwas zu wünschen übrig lassen. Weil das Angebot einer kleinen Ecke bereits alle Bedürfnisse erfüllt, braucht man das große Ganze eigentlich schon fast nicht mehr.

Außer natürlich, man hat sich zum Ziel gesetzt, wirklich sämtliche Waffen im Spiel zu besitzen…ich habe dies bei Tri und 3U gemacht und es ist mir beide Male bis auf 2-3 Event- oder Rostwaffen gelungen. Inzwischen erreicht in viel kürzerer Zeit meine Spielzeit bei MH4U langsam die von 3U insgesamt, aber sieht es vielleicht so aus als wäre ich langsam mal wenigstens halb fertig? Nein! Mir scheint dies langsam wirklich einfach ein unmögliches Unterfangen zu sein, wenn man nicht seine sämtliche Freizeit daran opfern will, zumal man ja noch ganze zwei Waffenklassen extra zum Sammeln hat… ihr könnt jedenfalls sehen, wo das hinführt.

Sonstiges

Jetzt noch ein Monster girl, sonst beschwert sich Shino wieder.

Ich könnte jetzt noch einige Dinge erwähnen, wie etwa die neuen Funktionen in der Küche, dass man jetzt 10 Steaks auf einmal braten kann, dass es mehr Monster mit Schleimelement und sogar ein paar neue Zustandsveränderungen gibt, dass einige Waffen besondere Eigenschaften haben wie dass sie sich automatisch anschärfen, während ihr ausweicht, aber ganz ehrlich, nach all dem halte ich das für Kleinkram und das macht dann auch nicht mehr aus. Es wäre sicher auch zu viel, um all die Änderungen im Detail aufzuzählen. Ich komme also nur auf die schwerwiegenderen Sachen zurück.

Eine Sache, die ich noch unbedingt erwähnt haben will, ist der Schwierigkeitsgrad. Dieser wurde ja bei MH3U stark kritisiert, weil das Spiel laut zahlreicher Veteranen „zu einfach“ sei. Andere behaupteten, man wurde mit der Zeit einfach besser. Der große Knackpunkt lag im Prinzip daran, dass die HP der Monster für zwei Spieler ausgerichtet waren, da die 3DS-Version keinen Online-Modus besaß und daher auch allein schaffbar sein sollte. Dadurch war man mit vier Spielern online oft sehr schnell fertig und stark unterfordert. Es gab zwar spezielle Event-Quests mit Super-Monstern, auf die war man dann meistens aber gar nicht vorbereitet.

Ein Kirin-Girl darf in einem MH-Artikel auch einfach nicht fehlen, oder?

Zwar bestreite ich MH4U diesmal größtenteils nur im Duo mit Shino, für uns ist aber trotzdem ziemlich deutlich, dass dieses Spiel wirklich bedeutend schwerer als 3U ist. Gebt nicht zu viel auf diese Zahlen, aber ich habe einmal nachgetestet und berechnet, dass die Monster online etwa 3x so viel HP haben dürften wie solo. Und Online zu Viert zu spielen macht das Jagen auch nicht unbedingt leichter…einfach weil die Monster unbarmherziger sind und es mehr Spieler gibt, die damit nicht klar kommen.

Nicht zuletzt bietet MH4U dank Gildenquests auch von Haus aus mehr Herausforderungen. Das was es bei 3U nur in Form von wenigen Event Quests gab, hat dieses Spiel praktisch direkt mit drin! Und ich kann euch aus eigener Erfahrung auch versichern, das Spiel ist wie durch ein Wunder trotzdem noch alleine spielbar. Ich versuche mich nämlich gerne mal an den stärksten Monstern solo. Das dauert dann zwar immer eine habe Ewigkeit, aber es klappt.

Ein kleines Wort noch zu den Auszeichnungen. In MH3U waren diese alle zu sammeln schon ein Ding der Unmöglichkeit dank solch abhorrender Vorgaben wie „sammle 1 Million Rohstoffpunkte“. Auch hier hat – wer hätte es gedacht – MH4U eine größere Anzahl, es ist aber nicht mal so, dass ihr in dem Spiel dafür mehr tun müsst – im Gegenteil. Die größere Anzahl rührt im Prinzip daher, dass man die wenigen unschaffbaren Erfolge in viele Schaffbare aufgeteilt hat, wie zum Beispiel 3 maximierte Waffen einer Klasse zu besitzen je Award – anstatt 10 Waffen aller Klassen für einen einzigen… Dadurch hat man in diesem Spiel gleich noch einen weiteren Anreiz zum Weiterspielen.

Nachwort

Damit neigt sich mein Vergleich auch nun langsam dem Ende zu. Ich denke man hat gesehen, dass MH4U das größere und bessere Spiel ist – das ultimativere Monster Hunter, wenn man so will. Allerdings ist dieser Sieg alles andere als eindeutig und es gibt die ein oder andere Sache, die MH3U seinem Nachfolger sogar voraus hat und die man eventuell vermissen würde. Alles in allem überzeugt 4U jedoch mit seinem geradezu erschlagenden Umfang und seinem angemesseneren Schwierigkeitsgrad. Würde ich die beiden Spiele anhand eines Bildes vergleichen, es würde so aussehen:

Monster Hunter Size Comparison

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