Selene’s System 2.0

Durch den Namen habe ich eine Ausrede, einfach random Bilder mit Monden zu posten!

Eigentlich fühle ich mich noch nicht so richtig bereit, diesen Artikel über mein Bewertungssystem zu schreiben, aber meine Leser wollten ihn unbedingt. Nehmt es mir also nicht übel, wenn es deswegen ein wenig kreuz und quer durch den Gemüsegarten geht – ihr selbst seid Schuld! Nein ich mache den Artikel natürlich trotzdem anständig. Hoffentlich. Nein ganz bestimmt.

Zuallererst sollte ich vielleicht noch einmal darauf eingehen, dass ich bereits zu Beginn ein wenig über mein Bewertungssystem und dessen Gründe geschrieben habe. Ich will mich natürlich nicht wiederholen und schließe daran an, was ich dort geschrieben habe, also wenn ihr es nicht mehr ganz vor Augen habt (oder jemals hattet), dann lest euch vielleicht lieber erst mal den durch.

Andererseits bin ich mir auch bewusst, dass Artikel nur temporäre Lösungen sind und mit der Zeit vergessen werden, das ist nicht nur bei euch so, auch ich hatte mit der Zeit den Inhalt jenes Artikels vernachlässigt und nur deshalb kam es erst überhaupt zu der Diskussion, die in diesen Artikel hier resultierte. Aus dem Grund werde ich demnächst auch mal die Seite „Selene’s System“ aktualisieren, damit das Wichtigste dort vermerkt ist und dass ich im Zweifelsfalle direkt darauf verweisen kann.

Nun wende ich mich zuerst mal dem Problem zu, durch welches dieser Artikel hier (jetzt schon) existiert. Ich habe mich aus diversen Gründen (die ich in dem verlinkten Artikel beschrieben habe) gegen eine handelsübliche 10-Punkte-Skala entschieden. Das bringt für mich einige Vorteile mit sich, die ich auch in jenem Artikel beschrieben habe, was ich aber natürlich nicht erklärt habe, sind die Nachteile, die das hat.

Zusammenfassen könnte man diese mit einem Wort: Vergleichbarkeit. Da ich meine Wertungskriterien an jede Serie anpasse, sehen die Bewertungen bei grundverschiedenen Serien natürlich völlig anders aus. Das macht einen Vergleich  in bestimmten Fällen ziemlich schwierig. Ich exemplifiziere das vielleicht am besten mal an zwei Serien…mal sehen, was könnten wir da nehmen…?

Okay, ich musste mich für ein passendes Beispiel echt absuchen und selbst das ist nicht perfekt. Es lässt sich jedenfalls wie ich hoffe anhand der Ratings schlecht erkennen, welche der beiden Serien ich jetzt mehr mochte. Das ist ganz besonders in drei Situationen der Fall:

1. Serien mit grundverschiedenen Genres
2. Blankes Mittelmaß vs. Extreme Pole
3. Sehr viele vs. Ganz wenige Kriterien

Das Problem ist mit meinem Bewertungssystem einfach da, aber das nehme ich einfach in Kauf, denn ich finde das besser, als alles über einen Kamm zu schären. Nozaki-kun vs. Kaiji ist für mich, als frage man mich, ob ich Erdbeeren oder Pizza lieber mag – sowas kann man machen, für wirklich sinnvoll halte ich das aber nicht. Euch mag vielleicht auch aufgefallen sein, dass ich Vergleiche dieser Art in meinen Saisonartikeln sowieso mache, wenn ich die Serien in eine Reihenfolge bringe oder schreibe, dass eine Serie „die Beste“ war. Nur steckt das dann eben nicht in den Zahlen, sondern mache ich extra (in den Beschreibungen, dem Layout, etc.). Dadurch kann ich das dann auch einfach bleiben lassen, wenn es gerade wirklich mal nicht sinnvoll ist und werde nicht von meinem Bewertungssystem schon zu einer Entscheidung gezwungen.

Jetzt aber zu einem viel gravierenderen Problem: Bis eben war es Vergleichbarkeit innerhalb meines Blogs, jetzt geht es mir um die Vergleichbarkeit nach außerhalb. Natürlich ist mir bewusst, dass die meisten anderen immer noch auf eine 10-Punkte-Skala zurückgreifen und dass diese dann natürlich auch in ihren 10-Punkte-Skalen denken. So kann Shino zum Beispiel nicht auf meinen Blog kommen um zu schauen, wer von uns die Anime-Adaption der Light Novel „Ich wurde wegen des Harems meiner kleinen Schwester zu lebenslanger Haft verurteilt“ kritischer bewertet hat. (Ist aber sowieso er, ich mochte den Anime nämlich).

Und das finde ehrlich gesagt auch ich ziemlich schade. Nur was macht man, wenn man die Zahlen so nicht vergleichen kann? Na was schon, man fängt natürlich an zu rechnen. Macht das bloß nicht! Wie sich gezeigt hat, führt bloße Mathematik nur dazu, das System zu vermurksen. Dass die einzelnen Punkte nämlich nicht einfach alle gleich gewichtet werden dürfen, war eigentlich von Anfang an ein Grundgedanke meines Systems, nur hatte ich diesen mit der Zeit selbst vergessen, da er lange Zeit einfach nicht von Relevanz war.

Dieser Grundgedanke bestand übrigens darin, dass die Gewichtung der Punkte selbst nicht einfach anhand ihres quantitativen Ausmaßes geschehen kann, sondern in hohem Grade subjektiv ist. Zum einen sitzen wir ja nicht mit einer Stoppuhr da, um sagen zu können: Okay! Diese Folge hatte genau 62 Sekunden Comedy und 13 Sekunden Plot! Zum anderen ist die Zeit auch nicht repräsentativ dafür, ob eine Szene wirklich wichtig war.

Und darüber lässt sich dann eben schwer streiten. Dem einen ist Stil völlig egal, einer findet Handlung wichtiger als Charaktere oder umgekehrt. Und in einer ambitionierten Serie macht eine blöde Comedy-Szene vielleicht mehr kaputt, als in einem Harem. Auch wenn es objektiv dieselbe Szene ist. Auf alle Fälle können und dürfen nicht alle Punkte mit derselben Wichtung eingehen, wie es bei einer mathematischen Rechnung der Fall ist. Die Frage ist dann aber: Was nu?

Ich habe mir mir gerungen, ob ich thematisch beim Gleichen bleibe oder wechsle zu Awesome Typen mit Mond.

Die erste und einfachste Möglichkeit wäre, wir lassen einfach alles so wie es ist und nehmen damit in Kauf, dass wir mein Bewertungssystem und die Zehn-Punkte-Skala nicht vergleichen können.

Die zweite Möglichkeit wäre, dass ich die Gewichtung im Stillen selbst vornehme und an jede Bewertung eine gewichtete, umgerechnete und repräsentative Gesamtbewertung im Stile einer 10-Punkte-Skala anzuhängen. Das hätte dann aber den Nachteil, dass diese Bewertung überhaupt nicht durchsichtig ist und jeder Leser, der das versucht nachzurechnen, wird sich wundern, warum er denn auf ganz andere Zahlen kommt. Auch finde ich, gibt man dadurch die ganzen Vorteile meines Systems auf und jeder interessiert sich am Ende nur noch für das Gesamtergebnis.

Die dritte Möglichkeit wäre: Ich überlasse das Wichten einfach euch. Jeder kann die Punkte individuell nach seinen eigenen Maßstäben gewichten und sich sein persönliches Gesamtergebnis ausrechnen. Ich fände diese Idee eigentlich sogar interessant. Man erhält daraus dann ja so ein Starlin-Ich-Ergebnis, das wie eine Mischform aus meinen und euren Ansichten darstellt. Ich wäre gespannt, was dabei rauskommt. Kann aber auch sein, dass dabei einfach Murks rauskommt.

Und zu guter letzt existiert auch noch die Möglichkeit, dass ich meine persönliche Wichtung zu den Bewertungen dazuschreibe. Dann käme sowas raus wie: Handlung (16%): 3/5, Charaktere (32%): 4/5 etc. etc. Ihr seht wahrscheinlich schon, dass das ganze System dadurch einfach nur unübersichtlicher und komplizierter wird und wenn ich an den zusätzlichen Aufwand denke, den ich dann jede Saison für 5-10 Serien habe…die Dinger sind so schon die meiste Arbeit am bloggen. Und ich glaube auch dann sehen meine Leser da nicht mehr durch, wenn da noch mehr Zahlen stehen.

Aber wisst ihr was das blödeste daran ist? Sowas lädt auch einfach nur dazu ein, das Ergebnis willentlich zu verfälschen. „Hey die Serie war eigentlich doof, aber ich mochte cute sadist-chan, also wichte ich einfach mal „Charaktere“ mit etwas mehr, hehehe…“ Das gilt nicht nur für die Letzte, sondern praktisch für alle Lösungen außer der, es gleich ganz sein zu lassen. Was meint ihr denn, welche Lösung die beste ist?

So, nachdem das geklärt ist, wollte ich noch ein paar andere Sachen ansprechen. Zunächst einmal muss ich dafür auf eine gar nicht so offensichtliche Sache hinweisen, nämlich: auf einer Skala von 1 bis 10, was ist denn da die Mitte? Ihr meint, es wäre fünf? Falsch! Die Mitte, oder auch der Durchschnitt, liegt bei einer solchen Skala bei 5,5. Das glaubt ihr mir nicht? Dann prüfen wir das doch mal graphisch und rechnerisch nach:

Zehnerskalen im Vergleich

1 + 2 + 3 + 4 + 5 + 6 + 7 + 8 + 9 + 10 = 55
55 / 10 = 5,5

0 + 1 + 2 + 3 + 4 + 5 + 6 + 7 + 8 + 9 + 10 = 55
55 / 11 = 5

Bei einer Skala von 0 bis 10 hat man fünf Zahlen links und fünf Zahlen rechts, die fünf ist also definitiv die Mitte. Geht die Skala von 1 bis 10, hat man aber nur vier links und fünf rechts, die Mitte liegt also bei 5,5. Rechnerisch ergibt sich der Durchschnitt daher, dass man bei der 1-10-Skala zehn Argumente hat und demnach durch 10 teilen muss. Die 0 verändert zwar nicht den Gesamtwert, aber da man durch 11 teilen muss, ergibt sich bei dieser Skala die 5 als Mittelwert.

Allgemein verhält es sich so, dass bei einer geraden Anzahl von Argumenten der Durchschnitt immer zwischen zwei Zahlen (auf Komma fünf) steht. Bei einer ungeraden Anzahl ist die Mitte hingegen immer genau auf einer Zahl. Aus diesem Grund besitzt mein Bewertungssystem auch keine 0 als Argument, denn von 1-5 liegt die Mitte dann genau auf der 3 – und nicht etwa auf der 2,5.

Warum ist diese Mitte so wichtig? Die Mitte ist bei einem Bewertungssystem praktisch die wichtigste Zahl, denn auf ihr liegt der „Durchschnitt“. Sofern man nicht auf die Idee kommt, von 10 runterzuzählen oder bei 0 anzufangen, ist das der Orientierungspunkt einer jeden Bewertung. Wenn der jetzt auf 5,5 liegt, ist das irgendwie defizitär, denn eine 5/10 wäre dann nicht mittelmäßig, sondern schlechter als das Mittelmaß!

Aus diesem Grund ist es dann auch wichtig, bei der Umrechnung richtig aufzupassen. Das Mittelmaß meiner Skala liegt bei 3. Das Mittelmaß bei einer funktionierenden 10-Punkte-Skala liegt bei 5. Man kann also nicht einfach meine Zahlen x2 nehmen und kommt dann zu einer 10-er Skala hin, schließlich wäre dann ja 6/10 der Durchschnitt. Ich habe euch mal in einer Grafik die Umrechnung veranschaulicht:

Wie praktisch, dass ich bei Selbsterpainteten Grafiken immer millimetergenau arbeite - so konnte ich die zwei Grafiken problemlos ineinander integrieren.

Und dies ist mir tatsächlich erst beim erstellen der Grafik aufgefallen. Als ich den Fehler mit dem Umrechnen gemacht habe, habe ich immer mit 5 = 10, 4 = 7,5 usw. gerechnet. Aber selbst das wäre noch falsch, denn die kleinere Skale umfasst nicht einzelne Zahlen, sondern Bereiche der Größeren! Der Unterschied besteht ja einfach darin, dass die Kleinere weniger ausdifferenziert ist. Eine 3 ist also eigentlich keine 5, sondern irgendwas zwischen der 6 und der 4. Nur mache ich bei solchen Krümeln einfach keinen Unterschied mehr, bei mir gibt es eben nur „normal“, „gut“ und „richtig gut“.

Wir haben also noch einen Grund, das Umrechnen sein zu lassen. Die Zahlen geben ja nur grob meine Ansicht von einer Serie wieder, man sieht also nicht, ob eine 5/5 jetzt eine 10/10 wäre, eine 9/10, oder eine 8,2/10. Man kann da verschiedene Ansätze nutzen, wie etwa immer die Mitte eines Bereiches zu nehmen, aber letztendlich bekommt man nie etwas besseres als ein Ergebnis, das ziemlich ungenau und fehleranfällig ist.

Jetzt werden sich die Zehnerleute unter euch vielleicht fragen, warum ich auf dieses Fünfersystem beharre. Einerseits ist Selene’s System durch die Ausdifferenzierung in Genre schon genauer als eine einzelne Zahl es je sein könnte. Andererseits bin ich auch einfach nicht in der Lage, mehr als den Unterschied zwischen „gut“ und „richtig gut“ zu machen. Wann ein Charakter jetzt eine 7,5/10 und ab wann 8/10 ist…der Unterschied ist für mich genauso wenig sichtbar wie der zwischen R0 blau und R128 blau. Und ich behaupte, euch geht es da ganz ähnlich.

Noch nie waren Farbpaletten so metaphorisch.

Und damit bin ich jetzt endlich dort angekommen, worüber ich in diesem Artikel eigentlich schreiben wollte. Nämlich über die Frage, ab wann ich bei einer Serie eine 4 verteile und ab wann eine 5 (beziehungsweise eine 2 und 1). Das mache ich nämlich nicht, wie manche von euch vielleicht denken, nach dem Zufallsprinzip. Eigentlich hatte ich vor, für jede einzelne Kategorie eine Systematik zu entwickeln, da ich aber jetzt so schon einiges geschrieben habe und ich auch nicht die Zeit hatte, mir darüber ausreichend Gedanken zu machen, mache ich das hier einfach nur an einer Einzelnen deutlich und behalte mir den Rest vielleicht für ein anderes Mal vor.

Nun habe ich mir überlegt, welche Kategorie ich als Beispiel nehmen könnte. Handlung? Nach welchen Kriterien kann man beurteilen, ab wann eine Handlung gut ist? Ich hatte kürzlich einen Artikel über Plottwists geschrieben, aber das alleine macht eine Handlung ja nicht aus. Tiefer hatte ich mich damit aber noch nicht beschäftigt. Charaktere? Da hatte ich einen Artikel über Persönlichkeit, aber auch das reicht nicht wirklich aus, um irgendwie auf Richtlinien zum Bewerten von Charakteren zu kommen. Das sind einzelne Aspekte, auf die ich bereits hingearbeitet habe und selbst da kommen wir nicht mal annähernd hin. Irgendwie wirkt dies wie eine Aufgabe für Jahrhunderte.

Das Bewertungsschema, über das ich mir bisher die meisten Gedanken gemacht habe, ist das über Animationen – auch, weil ich es für eines der Leichtesten halte. Über Animationen hatte ich ebenfalls bereits einen Artikel geschrieben. Vor über einem Jahr war das? Krass. Generell warte ich zunächst in einem Anime darauf, ob mir die Animationen überhaupt auffallen – sei das positiv oder negativ. Wenn das nie passiert, tja, dann waren die Animationen wohl einfach nichts Besonderes, und das ist weder gut noch schlecht.

Wenn mir Animationen auffallen, schaue ich danach, ob die Animationen auch einen Mehrwert für die Serie hatten oder einfach planlos eingeworfen wurden. Animationen sollen nicht einfach nur hübsch aussehen, sie müssen auch richtig eingesetzt worden sein! Zu guter Letzt steht noch die Frage, ob diese auffallenden Stellen Einzelerscheinungen waren oder ob sie sich wirklich durch die ganze Serie durchziehen. Denn nur dann war die Serie als Ganzes wirklich gut animiert. Schematisch dargestellt sieht dieses System so aus:

Bewertungsschema Animationen

Ein solches Schema wollte ich für jedes Bewertungskriterium haben, das ich auf meinem Blog führe. Wie ihr sehen könnt, pegeln sich die meisten Linien am Ende bei der 3 ein, um zu den äußersten Wertungen zu kommen, müssen allerdings sämtliche Fragen in diese Richtung beantwortet worden sein. Erwartungsgemäß ergibt sich bei der Anwendung eine Gauß’sche Glockenkurve: Die meisten Serien bleiben beim Mittelmaß liegen, eine 4 oder 2 erreicht man noch relativ einfach, zur 5 oder 1 zu kommen ist allerdings ganz schön schwer und verteile ich dementsprechend seltener.

Wie man aus dem Schema auch sehen kann, sind mehr als fünf Punkte auf der Skala auch einfach nicht sinnvoll, schließlich haben wir gar nicht genügend Fragen, um mehr als das überhaupt ausdifferenzieren zu können. Ich habe jetzt aber auch nicht vor, dieses Schema robotisch zu verfolgen. Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Ergebnis in einem bestimmten Fall überhaupt nicht zutreffend ist, dann ist das eher ein Grund, das Schema noch einmal zu überdenken und eventuell anzupassen, als die Serie unbedingt in dieses Schema pfriemeln zu wollen.

Okay, damit ist aber zunächst erst einmal genug über mein Bewertungssystem gesagt worden. Ihr könnt gerne Anregungen oder Meinungen dazu äußern. Mir sind beim Schreiben auch gleich mehrere Ideen zu weiteren Artikeln gekommen, für den Moment wäre das aber einfach ein wenig viel auf einmal. Ich spiele mit dem Gedanken, gleich eine Reihe daraus zu machen, der unmittelbar nächste Artikel wird aber bestimmt erst mal etwas anderes. Jetzt übergebe ich das Wort aber erst mal an meine Leser, denn nachdem ihr diesen Artikel unbedingt haben wolltet, erwarte ich jetzt auch unbedingt eure Rückmeldungen!

Pokemon war noch nie so stilvoll.

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11 Kommentare zu “Selene’s System 2.0

  1. ClearSky sagt:

    Du könntest ja statt einer Gewichtung, die Punkte in der Reihenfolge aufschreiben, in der sie für dich in der Serie wichtig waren. Das wäre ein Kompromiss aus Genauigkeit/Arbeitsaufwand (falls du das nicht sowieso schon so machst).

    Was deinen Grafiken übrigens fehlt sind Chibis! Mit Chibis wäre alles viel leichter und verständlicher, das haben wir doch in Dog Days gelernt!

    Zum Rätsel:
    Ich weiß zwar nicht was Cortices sind, aber auf die Gefahr hin in die Falle zu tappen, sage ich mal 7. Denn er braucht ja noch 2+5 zu denen die er sowieso schon hat.

    • StarlinM00N sagt:

      „Du könntest ja statt einer Gewichtung, die Punkte in der Reihenfolge aufschreiben, in der sie für dich in der Serie wichtig waren. Das wäre ein Kompromiss aus Genauigkeit/Arbeitsaufwand (falls du das nicht sowieso schon so machst).“
      Das klingt wirklich nach einer verdammt guten Idee und ich denke ernsthaft darüber nach, das ab demnächst so zu machen.

      „Was deinen Grafiken übrigens fehlt sind Chibis! Mit Chibis wäre alles viel leichter und verständlicher, das haben wir doch in Dog Days gelernt!“
      Verdammt, du hast Recht! Diesen Einwand muss ich mir sofort zu Herzen nehmen und gleich mal ein paar passende Chibis für den Zweck raussuchen.

      „Ich weiß zwar nicht was Cortices sind“
      www.http://dictionary.reference.com/browse/cortices

      Übrigens tatsächlich genau in die Falle getappt, sieben ist es schonmal nicht.
      Da ich glaube, dass sich nicht nochmal jemand an dem Rätsel versucht, hier der Trick: Wenn er die erste Waffe baut, verbraucht er ja die drei Stück, die er schon hat. Für die zweite Waffe bräuchte er also neben den fünf nochmal drei weitere, da die fünf zu dem Zeitpunkt gerechnet wurden, als er die drei Stück noch hatte.

      Ich finde diese Rätsel lustig, und werde wohl bald ein weiteres machen.

  2. ClearSky sagt:

    „Verdammt, du hast Recht! Diesen Einwand muss ich mir sofort zu Herzen nehmen und gleich mal ein paar passende Chibis für den Zweck raussuchen. “
    Yay^^

    Mist, hatte über diese Möglichkeit auch kurz nachgedacht aber die Formulierung war so unklar, meh.

    „Ich finde diese Rätsel lustig, und werde wohl bald ein weiteres machen.“
    Hier ein Rätsel aus einem Spiel das ich früher mal gespielt habe (es gab da einige solcher Rätsel – aber nicht googeln):
    What goes up and down but never moves?

    • StarlinM00N sagt:

      Ich hab ne Weile über passende Metaphern nachgedacht, my best guess ist: Die Temperatur?
      Ansonsten vielleicht: Meine Stimmung? Die Sonne? Wobei die dreht sich um ihre eigene Achse, oder nicht?
      Manchmal auch diverse Internetseiten, zu denen mein Blog zum Glück nicht gehört, haha.

      • ClearSky sagt:

        Die richtige Antwort ist: Eine Treppe
        Wobei die Temperatur eigentlich auch passen würde, mir fällt zumindest kein Gegenargument ein.
        Kp ob sich die Sonne dreht, aber sie bewegt sich zumindest vom Zentrum des Universums weg, steht also nicht still. Dann würde sich zwar auch die Treppe mit der Erde bewegen aber das ist natürlich in Relation zur Umgebung zu sehen.

  3. shinobakura sagt:

    „aber meine Leser wollten ihn unbedingt.“
    Ja weil du bewertest Anime anders als alle anderen und wir verstehen das dann nicht.

    „Okay, ich musste mich für ein passendes Beispiel echt absuchen und selbst das ist nicht perfekt. Es lässt sich jedenfalls wie ich hoffe anhand der Ratings schlecht erkennen, welche der beiden Serien ich jetzt mehr mochte.“
    Also ich finde das Beispiel sehr gut gewählt. Und man erkennt, dass du Kaiji wohl mehr mochtest. Weil das hat höhere Wertungen bei allem?

    „So kann Shino zum Beispiel nicht auf meinen Blog kommen um zu schauen, wer von uns die Anime-Adaption der Light Novel “Ich wurde wegen des Harems meiner kleinen Schwester zu lebenslanger Haft verurteilt” kritischer bewertet hat.“
    Ja und das macht mich immer wieder traurig : (

    „Na was schon, man fängt natürlich an zu rechnen. Macht das bloß nicht!“
    Meh….. Ich rechne aber so gerne!

    „Die erste und einfachste Möglichkeit wäre, wir lassen einfach alles so wie es ist und nehmen damit in Kauf, dass wir mein Bewertungssystem und die Zehn-Punkte-Skala nicht vergleichen können.“
    Und wir als Leser können dann nur sehr wenig mit diesen Wertungen anfangen, weil wir nichts anderes gewohnt sind.

    „Die zweite Möglichkeit wäre, dass ich die Gewichtung im Stillen selbst vornehme und an jede Bewertung eine gewichtete, umgerechnete und repräsentative Gesamtbewertung im Stile einer 10-Punkte-Skala anzuhängen.“
    Genau das wollen wir! Also ich will das.

    „Die dritte Möglichkeit wäre: Ich überlasse das Wichten einfach euch. Jeder kann die Punkte individuell nach seinen eigenen Maßstäben gewichten und sich sein persönliches Gesamtergebnis ausrechnen.“
    Ich entscheide also subjektiv über deine Wertung? Öhm. Also gibst mir dann em Ende immer recht. Gut zu wissen.

    „Bei einer Skala von 0 bis 10 hat man fünf Zahlen links und fünf Zahlen rechts, die fünf ist also definitiv die Mitte.“
    Dann mache ich also alles richtig, Denn wenn man es genau nimmt gehen meine Wertungen von 0 – 10. Was ihr habt noch nei eine 0er Wertung gesehen? Tja aber sicher auch keine 10er oder? Also könnte man meinen es geht bei mir von 1 – 9 und schon wieder gewinne ich!
    Richtig?

    „Generell warte ich zunächst in einem Anime darauf, ob mir die Animationen überhaupt auffallen – sei das positiv oder negativ.“
    Ja genau das mache ich auch. Ansonsten ist es bei mir einfach Durchschnitt.

    „Animationen sollen nicht einfach nur hübsch aussehen, sie müssen auch richtig eingesetzt worden sein!“
    Da sagst du echt mal was Wahres.

    @ ClearSky
    „Was deinen Grafiken übrigens fehlt sind Chibis! Mit Chibis wäre alles viel leichter und verständlicher, das haben wir doch in Dog Days gelernt!“
    Dies!

    So ich versuche dann mal zusammenzufassen, was ich aus dem Artikel gelernt habe:

    Unser aller Bewertungsystem ist schlecht und deines viel besser. Dafür aber auch unfassbar schwer zu verstehen und nicht vergleichbar mit unserem. Dies wirst du aber nicht ändern und uns einfach weiterhin verwirren. Trotzdem können wir dank diesem Artikel nun aber schon ein wenig mehr damit anfangen und den Taschenrechner einfach stecken lassen. Also ich bin so weit zufrieden.

    • StarlinM00N sagt:

      „Genau das wollen wir! Also ich will das.“
      Tja, wie es aussieht, wollen andere wohl aber doch andere Dinge.

      „Ich entscheide also subjektiv über deine Wertung? Öhm. Also gibst mir dann em Ende immer recht. Gut zu wissen.“
      So war das aber überhaupt nicht gemeint. Das sollte heißen, dass du, wenn du jetzt meinst okay, Handlung ist in der Serie das Wichtigste, dann darfst du beim Umrechnen den Punkt eben sagen wir mal zu 40% eingehen lassen und den Rest eben nur mit 20%. Das würde also zu einem Ergebnis führen, wie ich die Serie bewerten würde, wenn ich die Punkte genauso gewichten würde wie du. Das hätte eine ganz andere Ebene der Vergleichbarkeit.
      Ist aber auch egal, die Idee war eh Blödsinn.

      „Also könnte man meinen es geht bei mir von 1 – 9 und schon wieder gewinne ich!
      Richtig?“
      Eine 1-9-Skale klingt aber auch echt dämlich.
      Nun…wenn du es genau wissen willst…da deine Skale ja noch unbedingt Komma-fünf-Stellen haben muss, wird es noch komplizierter. Dann kriegt man fürs Durchschnittrechnen nämlich so lustige Probleme wie auf die Idee zu kommen, bei 4,6 aufzurunden. Dadurch hat dein System nämlich 19 bzw. 20 Stellen und man muss es eigentlich wie eine 20er-Skala behandeln.
      Shino, wie kannst du nur anders sein als wir anderen und eine 20er-Skala verwenden, dadurch kapiert doch keiner mehr, was Sache ist!

      „Unser aller Bewertungsystem ist schlecht und deines viel besser.“
      Das habe ich zwar glaube ich so nie gesagt, aber wenn du das so siehst, dann umso besser für mich, wa? 😉

      „Dafür aber auch unfassbar schwer zu verstehen und nicht vergleichbar mit unserem. Dies wirst du aber nicht ändern und uns einfach weiterhin verwirren. “
      Ich glaube ich muss aber mal etwas genauer fragen: Wo genau liegt dein Problem? Mein Bewertungssystem ist ja auch nicht wunderbar systematisch und zweckorientiert und was sich nicht schon auf den ersten Blick von selbst erklärt, das beschreibe ich ja nun näher. Wenn man nur mal versuchen würde es zu verstehen ist es doch eigentlich gar nicht mal so schwer. Also was jetzt? Hast du einfach keine Lust, es zu verstehen?

      Aufgrund deiner Formulierung will ich vielleicht mall etwas klarstellen. Es ist ja nicht so, dass ich mich einfach bockig stelle und einfach aus Prinzip etwas anderes mache, sondern ich mache das aus meiner Sicht triftigen und nachvollziehbaren Gründen, weil ich an dem, was gängig ist, nun mal einen Defizit sehe.
      Von mir verlangen zu wollen, mich anzupassen, mit nichts anderem als der breiten Masse als Begründung, kommt eigentlich einer Befürwortung eines ungerechtfertigten Hypes gleich. „Ja ich weiß, das ist Unsinn, aber wir alle anderen machen es doch genauso, also komm, mach mit!“
      Ich hoffe, da hab ich mich nur verhört.

      • shinobakura sagt:

        „So war das aber überhaupt nicht gemeint.“
        Schade.

        „Eine 1-9-Skale klingt aber auch echt dämlich.“
        Danke.

        „Dann kriegt man fürs Durchschnittrechnen nämlich so lustige Probleme wie auf die Idee zu kommen, bei 4,6 aufzurunden.“
        Hey das ist erst einmal passiert und kommt auch nicht wieder vor.

        „Shino, wie kannst du nur anders sein als wir anderen und eine 20er-Skala verwenden, dadurch kapiert doch keiner mehr, was Sache ist!“
        Und andere jammern noch rum ich soll wieder mit Prozenten und einer 100er Skala anfangen. Außerdem bin ich nur anders, weil ich mich oft nicht zwischen zwei Punkten entscheiden kann. Sieh das wie du willst.

        „Das habe ich zwar glaube ich so nie gesagt, aber wenn du das so siehst, dann umso besser für mich, wa?“
        Ja etwa nicht?

        „Wenn man nur mal versuchen würde es zu verstehen ist es doch eigentlich gar nicht mal so schwer. Also was jetzt? Hast du einfach keine Lust, es zu verstehen?“
        Du bist anders, das macht mir Angst, AHHHH!!!!

        „Ich hoffe, da hab ich mich nur verhört.“
        Ich wollte dich nur ein wenig ärgern eigentlich. Klar sollst du alles schön so lassen wie es ist. Weil wenn du dich jetzt einfach der Masse anpasst, wäre die Welt ja entgültig im Arsch, Ich meine die Welt ist so schon total verkackt. Stell dir jetzt mal vor das würde noch schlimmer werden, durch den Wegfall weiterer Kreativität in der Anime-Blogger-Szene. Mein Jun, wir müssten schon anfangen auf andere Planeten umzuziehen.

        Ich sagte ja eigentlich auch ich sei nun dank diesem Artikel voll zufriedengestellt.

        • StarlinM00N sagt:

          „Und andere jammern noch rum ich soll wieder mit Prozenten und einer 100er Skala anfangen. Außerdem bin ich nur anders, weil ich mich oft nicht zwischen zwei Punkten entscheiden kann. Sieh das wie du willst.“
          Also von einer 100er Skala rate ich ganz ehrlich ab. Kein Schwein könnte so genau bewerten, dass er mit zwei Stellen nach dem Komma noch etwas ausdrücken könnte. Warum nicht gleich eine Vierstellige Skala? „Okay, dieser Anime war jetzt genau eine 62,74 Wert!“ Ja klar. Als ob es irgendeinen fühlbaren Unterschied zwischen einer 7,6 oder einer 7,7 geben würde. Unterschiede in solchen Bereichen wären doch die reinste Willkür.

          „Ja etwa nicht?“
          Ja, ähm, genau, ich bin toll, und so.

          „Du bist anders, das macht mir Angst, AHHHH!!!!“
          So eine Reaktion gegenüber einer Yandere ist hingegen auch verständlich.

          „Ich wollte dich nur ein wenig ärgern eigentlich. Klar sollst du alles schön so lassen wie es ist. Weil wenn du dich jetzt einfach der Masse anpasst, wäre die Welt ja entgültig im Arsch, Ich meine die Welt ist so schon total verkackt. Stell dir jetzt mal vor das würde noch schlimmer werden, durch den Wegfall weiterer Kreativität in der Anime-Blogger-Szene. Mein Jun, wir müssten schon anfangen auf andere Planeten umzuziehen.“
          Warum lese ich hierin noch viel mehr Sarkasmus als davor?
          Aber stimmt schon, wenn es mich nicht gäbe, dann käme das wirklich einem Weltuntergang gleich.

          „Ich sagte ja eigentlich auch ich sei nun dank diesem Artikel voll zufriedengestellt.“
          Achso? Dann hat ein Bug wohl den Abschnitt wo das so drinstand verschluckt. Immer diese Internetpostboten, einfach unzuverlässig die Leute v_v

  4. Eisigerhauch sagt:

    Ein interessanter Artikel zu dem ich eigentlich eine längere Antwort schreiben wollte. Eigentlich ist ein schönes Wort.
    Die Problematik mit den 5,5 sehe ich nicht, mir gefällt das so viel besser, die 5 deckt durchschnittlich bis unterdurchschnittlich ab und die 6 durchschnittlich bis überdurchschnittlich. So ein Durchschnitt ändert sich auch mit den Serien die man gesehen hat, zumindest wenn man sich an einem Vergleich versucht. Ich finde es viel schwieriger ein ‚perfektes‘ Mittelmaß zu ermitteln als eine 1,49 als 1 oder eine 9.51 als eine 10 zu bewerten. Die Schönheit an dieser Art der Betrachtung liegt für mich bei Tendenzen, die es einfacher machen in Retrospektive eine Bewertung anzupassen. Deine 3 erscheint mir wesentlich stabiler.
    Subjektivität im Bezug auf deinen Rucola Pizza gegenüber Erdbeereis Vergleich nehme ich gerne auf mich, so eine subjektive und trotzdem kritische Liste gefällt mir doch sehr gut. Mich stört es nicht im geringsten, dass ich so:
    # Name C M W
    1 Drama 180 6.50 6.21
    3 Mystery 71 6.64 5.95
    39 Action 238 5.30 5.33
    41 Hentai 45 4.02 5.10
    eine Balance habe. Ist das wirklich ein Nachteil?
    Es hält mich eben nicht zwangsläufig davon ab, die Titel im Genre zu vergleichen und in das Gesamtbild einzufügen.
    Mir gefällt deine Art der Bewertung allerdings auch recht gut, die Option mit der Gewichtung finde ich interessant, aber nicht nötig.

    • StarlinM00N sagt:

      „Eigentlich ist ein schönes Wort.“
      Das ist es wirklich. Eigentlich.

      „So ein Durchschnitt ändert sich auch mit den Serien die man gesehen hat, zumindest wenn man sich an einem Vergleich versucht. “
      Ich hab zum Durchschnitt sogar noch einen zusätzlichen Artikel in Planung, der solche und ähnliche Dinge thematisieren soll.
      Ein Durchschnitt ist für mich ein Punkt, und kein Bereich. Wenn es ein Bereich wäre, gäbe es wirklich keine Probleme…eigentlich. Wenn man die Mitte als den Richtwert benutzt, an den man alle anderen Bewertungen ausrichtet, dann lohnt es sich schon, ein genaues Bild von diesem Wert zu haben.
      Und meines Wissens bezeichnet MAL nur die 5 als „average“ und die 6 als „nice“. Wenn du das anders handhabst, kann ich nur sagen, dann bist du besser als MAL.

      „Rucola Pizza gegenüber Erdbeereis“
      Igitt, ich hasse Rucola, das riecht so streng.

      “ Ist das wirklich ein Nachteil?“
      Nunja, ich finde eben, dass andere Genres auch andere Maßstäbe haben. Wir würden halt alle SoL-Anime per se abwerten müssen, wenn sie keine Handlung haben, zumindest, wenn wir konsequent bleiben wollen. Ich könnte da eigentlich genauso wie Shino oben scherzhaft meinte sagen, dass mir so eine Zahl dann nichts mehr sagt. Du kannst für dich im Kopf ja Vergleiche anstellen, ich hingegen werde mich ohne weitere Informationen nur wundern können, warum du jetzt dieses Drama besser bewertet hast als die Actionserie. Ich könnte eins dann anfangen und einschlafen und es könnten Streitereien entstehen.
      Sowas verhindert die Genreteilung eben direkt, da man gleich sehen kann, was man von der Serie zu erwarten hat.
      Aber ich wiederhole mich.

      „die Option mit der Gewichtung finde ich interessant, aber nicht nötig.“
      Dazu scheint echt jeder eine andere Meinung zu haben. Ich werde mich beim nächsten Saisonartikel entscheiden, ob ich was verändere oder nicht.

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