Die Entwicklung der Monster Hunter-Reihe

Kill that Rathalos!

Und das von mir, deren erster und bisher einziger Titel erst in der dritten Generation war. Und damit begrüße ich euch zum nächsten Teil des Gaming-Monats auf Mondsternlein. In diesem Teil widme ich mich – und das wird euch bei dem Titel jetzt mächtig überraschen – damit, wie sich die Monster Hunter-Spielreihe im Laufe der Zeit entwickelt hat. Mit einer starken Emphasis auf die anstehenden Teile (Monster Hunter 4 und Monster Hunter 3 Ultimate) schließlich geziemt es sich ja nicht, in der Vergangenheit zu leben.

Überblick

In letzter Zeit habe ich es aber auch mit Überschriften. Ähem.

Über die Monster Hunter-Reihe gilt es zu wissen, dass sie nicht einfach wie die meisten Spielreihen ihre Spiele in linearer Sukzession herausbringt, sondern multidimensional vorgeht. Das heißt, wir haben nicht einfach Teil 1, Teil 2, Teil 3, sondern wir haben von einem Teil auch mal gleich mehrere Ausführungen. Außerdem unterscheidet so manche Quelle (unter anderem das spezialisierte MH-Wiki) auch noch nach Lokalisierungsort, was ja mal so richtig sinnvoll ist. Die dafür verantwortliche Intelligenzbestie würde ich ehrlich gesagt auch mal gerne jagen.

Hier seht ihr die gar nicht mal so übersichtliche Übersicht aus besagtem Wiki, die einfach mal doppelt so viele Spiele aufzeichnet wie es eigentlich gibt. Warum sie das machen ist mir schleierhaft, vielleicht haben die unterschiedlichen Namen sie verwirrt (Freedom und Portable sind jeweils dieselben Spiele, das eineist der internationale Name und das andere die japanische Bezeichnung), aber das erklärt Monster Hunter 3 nicht. Vermutlich haben sie das einfach eingetragen, als der Release nur für Japan angekündigt war (so wie es derzeit bei Monster Hunter 4 der Fall ist) und es dann einfach vergessen zu aktualisieren. Sowas nennt man dann Inkompetenz. Haushohe Monster können sie erschlagen, aber nicht mal anständig eine Internetseite führen. Ich habe euch deshalb mal eine Übersicht erstellt, mit der man hoffentlich auch etwas anfangen kann:

Überblick der MonHun-Spiele

Blau findet ihr dabei immer den japanischen Titel, den Internationalen in violett. Das Online-Spiel Frontier sowie die ganzen  Nebentitel, nur wenig mit der eigentlichen Reihe zu tun haben, habe ich mal rausgekürzt. Effektiv gibt es derzeit also drei Generationen, zu denen jeweils eine Konsolen-, Portable- und G-Version existieren, was das bedeutet, erkläre ich später. Dass die Grafik immer noch ein wenig diffus wirkt, liegt übrigens daran, dass Capcom inkonsistent bei ihren Spielebenennungen vorgeht.

Die ersten Monster Hunter

Das allererste Monster Hunter war, naja, Monster Hunter. Es erschien im März 2004 (Europa Mai 2005), zu einer Zeit, in der Monster jagen noch lange nicht so episch war wie heute. Es war sozusagen das Steinzeitalter der Serie, in der bisher nur Großschwert, Schwert und Schild, Lanze, Hammer und Armbrust erfunden waren, die Waffen keine bessere Schärfe als grün zuließen und gerademal 30 Monster zum Töten entdeckt waren. Davon waren dann nochmal 13 nur kleine Viecher und nicht mal der Rede wert, drei weitere sind nicht mehr aufzufinden, da sich diese nur auf Online-Wiesen tummelten, welche irgendwann von Capcom, dem blutrünstigen Gott aller Drachen, vernichtet (aka „die Server heruntergefahren“) wurden.

Das große Flagschiffmonster des Spiels war Rathalos, und auch das war damals noch lange nicht so episch wie heute. Viele seiner heutigen Kniffe und Attacken hat der König des Himmels erst im Laufe seiner Evolution erlernt. Ebenso fehlte ihm wie sämtlichen anderen Monstern die Fähigkeit, seine Farbe zu wechseln und dadurch noch viel epischer zu werden.

"I want to hug you!"

Dies änderte sich im Januar 2005, in dem Rathalos und Rathian die ersten azur- und pinkfarbenen Subspezies zur Welt brachten, und viele andere Monster taten es ihnen gleich – auch wenn Rathalos und Rathian die einzigen waren, die es schafften, dabei zu glitzern. Das machte sie zu seltenen Subspezies. Auch die Jäger entwickelten sich weiter: Sie bauten Farmen und Felyne-Küchen und schärften ihre Waffen so lange, bis sie blau und weiß wurden (wie sie das machen ist mir bis heute ein Rätsel). All das führte dazu, dass es neue, epischere G-Rang-Jagden gab: Monster Hunter G war geboren.

Noch im Dezember desselben Jahres erkannten jedoch die Jäger, dass es unpraktisch war, ihre riesigen Waffen und dann auch noch eine Konsole mit auf die Jagd zu schleppen. Also brachten sie das Spiel auf die PSP und nannten es dann Monster Hunter Portable (und das meinte ich mit inkonsistenten Spielnamen, nach dem Muster ihrer späteren Spiele müsste es nämlich Monster Hunter Portable G heißen, aber vergesst das mal schnell wieder). Im Mai 2006 fanden diese Entwicklungen auch ihren Weg nach Europa und USA, nur weil die Amerkaner einen Freiheitsfetisch haben, nannten sie es kurzerhand in Freedom um. Es ist daher eine Lüge, dass MHG nie außerhalb Japans erschien, da es identisch mit MHF ist. Genau genommen müsste deshalb die linke, mittlere Spalte meiner Übersicht leer bleiben, denn einen eigenständigen Freedom-Teil, wie es ihn in den späteren Generationen geben sollte, gab es nie.

Die zweite Monster-Generation

Ist das nicht süß? Also ich finde es süß.

Während dies in Europa geschah, machten sich die japanischen Jäger bereits (seit Februar 2006) auf in neue Gefilde. Sie bauten eine neue Stadt und ein neues Dorf und entdeckten, dass sie auch auf Türmen und in einer Stadt jagen konnten. Auch entdeckten sie neue Monsterarten: Die Pelagus und die Carapaceon. Ebenso fanden sie sich konfrontiert mit einer Vielzahl an neuen Drachenältesten, von denen sie der Kushala Daora wohl am meisten beeindruckt hatte, da sie ihn kurzerhand auf die Spielhülle von Monster Hunter 2 als Flagschiffmonster pappten. Es heißt übrigens dos, nicht zwei. Ein Jäger will schließlich cool klingen.

Als größte Neuerung erfanden die Jäger zu jeder existierenden Waffe eine Nebenvariante: Schwert und Schild bekam Doppelschwerter, das Großschwert das Langschwert, die Lanze die Kanonenlanze, der Hammer das Jadghorn und die Armbrust den Bogen. Ansonsten sah das Spiel eine große Reihe kleiner Veränderungen. Interessant fand ich, dass es keine neuen Monster bereits existierenden Arten gab. Capcom wollte wohl dafür sorgen, dass sich die zweite Generation (anders als MHG) stärker von dem ersten Spiel abhebte – eine Bestrebung, die sich auch in den kommenden Generationen abzeichnet.

Diese Veränderungen gingen zunächst am Westen vorbei – im Februar 2007 wurde jedoch auch die zweite Generation auf die PSP gebannt, welche aufgrund von ihrer leichten Tragbarkeit wohl auch in die ganze Welt kam: Monster Hunter Freedom 2. Anders als in der ersten Generation unterscheidet es sich jedoch mit dem neuen Flagschiffmonster Tigrex und dem Endbossmonster Akantor (und damit verbunden neuen Waffen, Rüstungen und Materialien) inhaltlich vom Vorgänger, wenn auch nur geringfügig.

Ich fand schon immer, Monster sollten öfter miteinander Kämpfen.

Im Vergleich zu dem ähnlich benannten Vertreter der Erstgeneration fehlte dem Ableger allerdings der G-Rang. Dieser sollte zurückkehren in der kollosalen Fortsetzung Monster Hunter Portable 2nd G, was 2008 in Japan und Korea und 2009 auf der westlichen Hemisphäre erschien. Dieser Teil umfasste inhaltlich alles, was es je in Monster Hunter gegeben hatte, sämtliche Monster, sämtliche Areale, sämtliche Waffen – und noch mehr. Dies mag die Entwickler dazu getrieben haben, den Ableger hierzulande Unite zu taufen – oder sie hatten plötzlich Interesse an der Deutschen Wende gefunden. Gott sei Dank haben sie MH3U nicht Monster Hunter Freedom Unite Justice! genannt. Das wäre peinlich.

Wenn wir bei deutscher Geschichte bleiben wollen: Die Zeit von MHFU könnte man als die Gründerjahre des Jägerkönigreiches bezeichnen. Das Spiel fasste neben seinem erweiterten Inhalt zwei Monster aus Frontier, Subspezies von 2nd Gen-Monstern, Bossmonster für Arten, die bisher nur kleine Monster fassten sowie das Flagschiffmonster Nargacuga und Endbossmonster Ukanlos. Außerdem hat man zum ersten Mal einen Felyne-Helfer und alles ist generell umfangreicher und besser. Das macht MHFU zum bis heute noch umfangreichsten Ableger der Serie. Eins ist klar: Wer MHFU gespielt hat, kann sich die vorhergehenden Teile wirklich sparen.

Neue Anfänge

Wasserdrachen waren schon immer toll.

Und das mag für die Entwickler möglicherweise ein schwerer Fehler gewesen sein. Bisher war es stets so, dass ein Teil immer auch alle Monster des Vorgängers enthielt. Im August 2009 erkannte jedoch der Drachengott Capcom, dass dies Monster Hunter immer epischer und epischer machen würde und die Kämpfe gegen die Monster spätestens in der vierten Generation so gewaltige Ausmaße annehmen würden, dass die Welt daran zerbrechen würde. Und deshalb entschied sich der Drachengott Capcom, alle existierenden Monster und Jagdareale zu vernichten. Nur Rathalos, Rathian, Diablos und ein paar kleine Monster überlebten das Fegefeuer, das den Westen erst April 2010 erreichte.

Dies stellte die Jäger vor einem riesigen Problem: Ohne ihre Beute konnten sie sich nicht mehr ihren Lebensunterhalt sichern und würden zugrunde gehen. Also wurden die Jäger gezwungen, erneut neue Gebiete zu erschließen – vorderrangig entdeckten sie die Meere für sich. Viele ihrer Waffen waren allerdings nicht wasserdicht, nur Schwert und Schild, Großschwert, Hammer, Lanze und Langschwert verblieben. Ihre Armbrüste zerfielen durch ungenügende Wartung in drei Teile, waren aber wie durch ein Wunder noch brauchbar. In ihrer Not erfanden die Jäger einen neuen Waffentyp, die Morph-Axt – und entdeckten neue Monster.

Unter den neuen Monstern fanden sich drei Vogelwyvern, zwei Flugwyvern und drei Drachenältesten, die übrigen Monster waren entweder klein oder für sie völlig neue Gattungen, die sie Leviathane und Kampfwyvern (originell, kämpfen können sie alle) nannten. Die Jäger waren allerdings ziemlich erstaunt, dass sich in den gesamten Breiten des Meeres kein einziger (großer) Fischwyvern finden ließ – vielleicht lag es auch daran dass der Gobul sie mit seiner Laterne erblinden ließ und sie ihn deshalb als Leviathan sehen wollten. Alles in allem hatte Monster Hunter 3 mit seinen 35 Monstern, wovon ein Großteil kleine Biester war, deutlich weniger Umfang als seine Vorgänger – das wäre dann der Gründerkrach, wenn man bei den Deutschlandmetaphern bleiben will.

Wenigstens zu ein was ist das Wiki zu gebrauchen

Dieses Ergebnis mag viele langjährige Jäger enttäuscht haben und irgendwo ist das auch verständlich. Insbesondere die PSP-Teile zeugten bisher von einem derart monströsen (>,>) Umfang, dass für sie MH3 ein klarer Rückschritt war. Dies wurde vor allem dadurch gerechtfertigt, dass die Verbesserungen in der dritten Generation vom Unterwasserkampf abgesehen meist eher unauffälliger Natur waren. Aus der Sicht eines Menschen, der zum ersten Mal ein Jagdmesser in die Hand nahm, war Monster Hunter aber nach wie vor ein großartiges und langanhaltendes Erlebnis. Und genau das schien, was die Entwickler versucht haben zu erreichen: Neue Märkte erschließen. Da kam es ihnen gerade Recht, dass Nintendo mit seiner Wii eben eine solche Marktpolitik vertrat, was die beiden dann letztendlich wohl auch zusammengebracht hat.

Das soll heißen, MH3 ist in jedem Aspekt noch ein wunderbares und enorm umfangreiches Spiel, das andere Spiele im Vergleich in den Schatten stellt – nur eben dem Offensichtlichen, dem Vergleich mit den eigenen Vorgängern hält es nicht stand, weshalb es viel Kritik einstecken musste. Aus meiner Sicht kann ich mir aber auch schwer vorstellen, einen der Vorgänger nach MH3 zu spielen, die vielen komfortablen Feinheiten in Tri fallen doch auf, wenn sie einem weggenommen werden (zum Beispiel wie sich die Lebensleiste nach einem Treffer unmittelbar reduziert).

Viele Jäger waren auch mit den Unterwasserkämpfen überfordert, da sie nun in drei Achsen ausweichen mussten. Deshalb flüchteten viele von ihnen Dezember 2010 zurück an Land, wo sie dann auch wieder ihr ganzes Waffenarsenal benutzen konnten. An Land entdeckten sie auch, dass einige weitere Monster das Fegefeuer überlebt hatten, insbesondere die Subspecies und die prominenten Monster der zweiten Generation. Auch entdeckten sie drei neue Varianten der Pelagus, Vogelwyvern, einen Leviathan und Drachenältesten sowie Jinouga, eine neue Gattung, die sie sogleich auf ihre Fahnen setzten. Damit entstand die Ära von Monster Hunter Portable 3rd, die nie ihren Weg in den Westen fand und es nun, da Ultimate hier erscheint, es wohl auch nie tun wird.

Der Unterschied zwischen MH3 und seiner portablen „Variante“ ist enorm. So enorm, dass man sie gar nicht mehr als Varianten bezeichnen kann. Der PSP-Teil spielt in einem völlig anderem Dorf und Stadt und bietet völlig andere Funktionen als MH3. Zum Beispiel hat man wieder eine Felyne als Mitstreiter und kann diese mit eigenen Waffen und Rüstungen ausstatten. Desweiteren sind andere Areale und Waffen zugänglich, am auffälligsten ist aber, dass die Unterwasserkämpfe – gerade das, was MH3 am meisten ausgemacht hat – fehlen. Ich habe nicht den blassesten Schimmer, warum sich die beiden Teile derart unterscheiden. Möglich wäre, dass MH3 eine derart negative Kritik erfuhr, dass die Entwickler sich zu den alten Stärken zurückbesann – vielleicht wollten sie aber auch einfach ihren alten Markt ebenso zufrieden stellen wie ihren neu erschlossenen.

Beobachtungen und Fazit

Bestes Kirin-Girl auf Danbooru. Bestes.

An dieser Stelle möchte ich mal kurz auf das Verhalten der Spieler eingehen. Überall lese ich, dass Capcom nie Teile dieser Spielereihe lokalisieren würde. Wer aber aufmerksam gelesen oder auch nur einen kurzen Blick auf meine Übersicht geworfen hat, sollte gemerkt haben, dass es effektiv nur zwei Teile gab, die nicht lokalisiert wurden (Komme mir niemand mit MH4, das gibt es auch in Japan noch nicht!). Woher also all dieses Kriegsgebrüll kommt, ist mir unerklärlich. Vielleicht haben sie sich ja die Übersicht im Wiki angesehen, wer weiß.

Was ich auch immer wieder höre ist, dass dies angeblich einer zu kleinen Anhängerschaft im Westen geschuldet sei. Diese Information stammt wahrscheinlich aus Interviews mit den Entwicklern selbst, aber ich glaube Capcom leidet hier an derselben Krankheit, die die MHFU-Spielern in MH3 befallen hat. Die Anzahl westlicher Monster Hunter-Fans ist enorm, aber eben nicht so enorm wie sie in Japan ist. In Japan ist Monster Hunter so beliebt, dass es einen eigenen Nationalfeiertag bekommen hat. Das ist in Amerika oder bei uns natürlich nicht so. Aber gering ist unsere Zahl trotzdem nicht und viele Ereignisse beweisen das.

Ein Beispiel ist der Vorfall, durch den Monster Hunter Frontier in Korea geschlossen wurde. Anders als in Japan bezahlte man den Dienst in Kore nicht monatlich, er wurde jedoch mit einer Einwohnernummer, von der jeder Koreaner eine besitzt, geschützt. Das hinderte aber nicht die Spieler hierzulande, sich das Spiel zu besorgen, sie klauten sich die Nummern einfach. Das nahm dann solche Ausmaße an, dass sich kein wirklich koreanischer Spieler mehr anmelden konnte, weil seine Nummer bereits vergeben war. Wenn das nichts über die Entschlosssenheit europäischer und amerikanischer Zocker aussagt, dann weiß ich auch nicht.


So episch kann nur ein Jäger sein.

Ich habe übrigens beobachten können, dass der Großteil der Monster Hunter-Fans aus Deutschen besteht. Ich habe mich bereits bei MH3 gewundert, wie oft man mit Gleichsprachigen zusammenkam. Man traf auch Franzosen oder besonders oft auch Spanier, aber meistens waren es wirklich Deutsche. Und ich beobachte dies auch außerhalb, und da scheine ich nicht die einzige zu sein. Wenn ich in Youtube „Monster Hunter“ eingebe, muss ich suchen, damit ich ein Video finde, das nicht in Deutsch ist. Der oberste Kommentar in diesem Video scheint das gleiche erlebt zu haben. Oder er fragt sich, warum jeder Deutsche fickt, kann bei der Ausdrucksweise auch sein.

Wenn ich mir dann die Abonnentenzahl dieser Kanäle anschaue, kann ich Capcoms Marktanalyse nicht wirklich trauen. Aber ich will nicht etwas infrage stellen, ohne eine Alternative erklären zu können. Wenn wir uns anschauen, welche Spiele hier nicht lokalisiert wurden, erhalten wir zunächst MH2während MHF2 hier erschien. Der Logik nach wird sich MH1 daher schlechter verkauft haben als MHF1. Ein Kunststück, den MHF1 war schließlich zehnmal besser. Wenn sie es gleich MHFG genannt hätten könnte so eine Konfusion gar nicht entstehen.

Dann haben wir das Portable 3rd, das sie nicht lokalisieren wollten. Ich gehe davon aus, dass sie gemerkt haben, dass sie sich mit MHF2 geirrt haben und es deshalb ausgelasssen haben. MH3 haben sie wohl vordergründig lokalisiert, um die Kaufkraft von Wii-Besitzern auszukundschaften. Und es scheint Erfolg zu haben, wenn ich mir so ansehe, wofür die kommenden Teile so erscheinen. Ich glaube MHFU hat den westlichen PSP-Markt langfristig gesättigt. Ein Nachteil, wenn man lange Spiele produziert ist, dass die Spieler auch lange damit zufrieden sind. Aber letztlich ist es nur eine Möglichkeit, und derer gibt es viele – zu viele um wirklich sagen zu können welche stimmt.

Ausblick

die Zukunft sieht nass aus.

Kommen wir doch mal zu dem Teil, auf den ihr nur die ganze Zeit über gewartet habt. Wenn euch was nicht interessiert, hättet ihr auch runterscrollen können, ich zwinge euch ja nicht, alles zu lesen. Außer das hier, diese unnötigen und absichtlich langgestreckten Textfiller, in denen nichts wichtiges steht, da zwinge ich euch wirklich, weil ich ja eben gesagt habe, dass jetzt gleich was spannendes kommt und ihr müsst ja nachsehen, ab wo das anfängt. Ich bin ja sowas von gemein.

Es ist der Dezember 2011, an dem sich die japanischen Jäger zurückbesinnen, um erneut die Meere zu erobern. Inzwischen ist es ihnen gelungen, ihr gesamtes Arsenal wasserfest zu machen und ihre großen und kleinen Armbrüste zu reparieren. Auch haben sie einige neue Fähigkeiten und Techniken erworben. Doch auch die Monster entwickelten sich weiter: Neben einigen besonders seltenen Subspecies haben sie zu ihrer alten Stärke zurückgefunden, die sie vor dem großen Fegefeuer hatten, und erlauben somit wieder G-Rang Quests. Viele von ihnen besitzen neue Attacken und anderes Verhalten in den höheren Quests. Durch diesen evolutionären Fortschritt konnten viele neue Monster im Moga-Wald heimisch werden, wo sie auf freien Jagden gesichtet wurden.

Desweiteren verwenden die Jäger ihre moderne Ausrüstung, um ihr Sichtfeld von nervigen Anzeigen zu befreien. Sie sind nun in der Lage, ihr HUD frei anzupassen und z.B. den Platz ihrer Karte und Lebensleiste frei zu bestimmen (ich fände es ja lustig, mal ganz ohne Lebensleiste zu spielen). Aufgrund von dieser Freiheit können sie nun ihre Umgebung besser und in höherer Qualität wahrnehmen, ihre Feinde besser anvisieren und die Schatten realistisch und nicht nur als schwarze Kreise erkennen. Desweiteren haben sie viele ihrer Rüstungen neu angepasst und mit neuem Aussehen und Skill Points versehen. Im März 2013 werden endlich auch die westlichen Jäger ihre Vorbereitungen abgeschlossen haben und dieses Abenteuer in Angriff nehmen. Die Entwickler versuchten mit dem Namen Monster Hunter 3 Ultimate ganz klar eine Parallele zu Unite aufstellen, die Ähnlichkeit von MHFU und MH3U ist nicht zu verkennen.

Der Umfang nimmt im Vergleich zu MH3 und MHF3 enorm zu – ihr dürft die Zeit, die ihr in der Stadt verbracht hat, nun auf euerem Dorf zubringen, die Stadtzeit könnt ihr noch mal getrost verdoppeln. Zahlreiche Doppel- und Epische Jagden werden verfügbar sein und neue Inhalte lassen sich per kostenlosem Download aktivieren und bleibend in euer System einfügen. Dadurch müsst ihr jetzt nicht mehr mehrere Wochen warten, bis die Event Quest wieder verfügbar ist. Auch könnt ihr euren Cha-Cha mit in die Stadt nehmen und bekommt noch einen dritten Mitstreiter. Selbstverständlich verfügen auch die beiden über neue Fähigkeiten.

Goa Magara

Und während wir uns noch auf die Jagd nach dem Flagschiffmonster Brachydios begeben, steht in Japan bereits die nächste Ära vor der Tür: zu dem neuen Ableger Monster Hunter 4 ist noch nicht viel bekannt. Er wurde kürzlich auf dem Sommer 2013 verschoben. Bisher ließ sich vorhersehen, dass MH4 (das mal wieder falsch benannt wurde, denn es erscheint nur für den 3DS und ist somit eigentlich ein portabler Teil) eine neue Art zu Jagen. Die Gebiete im neuen Teil werden dreidimensional strukturiert sein, gekämpft wird nun also auch an Wänden und Hängen und mehreren Ebenen. Die Jäger meistern zudem die Fähigkeit, Sprungattacken auszuführen und auf Monstern zu reiten, doch die Monster wollen sich das nicht gefallen lassen.

Es ist klar, dass die Jäger neue Waffen benötigen, um mit dieser neuen Bedrohung fertig zu werden. Deshalb haben sie bereits die Entwicklung an zwei neuen Waffentypen begonnen: zum einen eine neue Axt, welche eine Mischung aus Schwert und Schild und Morph-Axt zu sein scheint, sowie den völlig neuen Insektenstab, mit dem man Monstern ihre besonderen Fähigkeiten absaugen kann. Ob noch weitere Waffen entwickelt werden können, muss sich noch zeigen – ebenso fragen sich die Jäger noch, welche Monster sie in den neuen Gebieten erwarten werden. Bisher entdeckten die Späher Rathalos, Rathian, Tigrex, Yan Kut-Ku und Dromes. Auch neue Monster entdeckten sie, einen Pelagus, eine riesige Spinne und ein krötenähnliches Monster.

Desweiteren entdeckten sie, dass ein fürchterlicher Wyvern sein Unwesen treibt, der einen neuen Statuseffekt auf Monster und Jäger ausübt: Den Drachenvirus. Dieser Virus bringt Wyverns in einen rasenden Zustand, der sie enorm kräftig und unkontrollierbar macht. Auch Jäger lassen sich von diesem Virus anstecken, was ihn so gefährlich macht. Um mit dieser neuen Bedrohung umgehen zu können, entscheiden sich die Jäger, in einer Karawane umherzuziehen anstatt in nur einem Dorf zu bleiben. Dadurch lernen sie viele Leute kennen und es entwickelt sich eine stärker ausgeprägt Geschichte.

Mehr ließ sich von der Zukunft nicht erfahren, denn Schnee verrieselte die Sicht auf die Kristallkugel.

Monster Hunter und ich wünschen euch frohe Weihnachten.

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10 Kommentare zu “Die Entwicklung der Monster Hunter-Reihe

  1. shinobakura sagt:

    Eine wirklich lange Geschichtsstunde. Ich kann es wirklich kaum erwarten, bis ich endlich Monster Hunter 3 ultimate zocken kann und ich mich dann auch wieder Online ins Schlachtgetümmel stürzen kann. Bis dahin muss ich aber erst mal noch versuchen Monster Hunter 3rd durchzubekommen, denn gegen einige Bosse sehe ich da immernoch überhaupt kein Land. ^^‘ Monster Hunter ist und bleibt episch und spannend und es wird wohl nie wieder eine Spielereihe geben, nach der ich mir so sehr die Finger lecke. Ich glaube meinen Monster Hunter Tri Spielstand übertrifft alles was ich je in anderen Games erspielt habe. Ich hielt sonst schon meinen FF X Spielstand mit 250 Spielstunden für groß, aber das ist ja gar nichts dagegen wie lange ich am Wii Game von Monster Hunter geseßen habe und selbst da habe ich nicht freiwillig aufgehört, sondern nur wegen Internetproblemen.

    Ich wünsche dir sonst noch schöne Weihnachtsfeiertage und das die Zeit bis zum nächsten Monster Hunter schnell vergehen mag!

    • StarlinM00N sagt:

      „Eine wirklich lange Geschichtsstunde.“
      Hoffentlich hat sich das Lesen gelohnt. Ich hab mir wirklich Mühe gegeben.
      Dieser Artikel hat mich 10 Stunden meines Lebens gekostet.

      „Bis dahin muss ich aber erst mal noch versuchen Monster Hunter 3rd durchzubekommen, denn gegen einige Bosse sehe ich da immer noch überhaupt kein Land. ^^’“
      Manche Quests sind aber auch enorm schwer. Bei Tri gab es da zum Beispiel die, bei der man Rathalos und Lagiacruz zusammen jagen muss. Man kann also eine Donnerwaffe nehmen und Rathalos schnell besiegen, aber dann bekommt man Lagiacruz nicht tot. Andersherum ist es mit Feuer. Am schlimmsten ist aber, dass man bei Lagi unterwasser einfach einen Schild braucht, bei Rathalos ist man aber mit schnellen Waffen besser dran. Da ist es schön, wenn man sich eine Armbrust so zusammenkombinieren kann, dass sie alles nötige hat, aber Solo ist man dann die ganze Zeit nur mit Ausweichen beschäftigt. Und die leben dann noch an zwei gegenüberliegenden Ecken der Karte. Ich hatte letztens einen gefangen und den anderen zum humpeln gekriegt – und dann ist die Zeit alle.
      Noch schlimmer ist das bei der Dual-Diablos-Quest, was aber auch nur daran liegt, dass es im Lowrank keine Eis-Armbrust gab und dann weiß ich nicht, wie meine Munition (und Zeit) für alle beide reichen soll.
      Welche Monster machen denn dir Probleme?

      „Monster Hunter ist und bleibt episch und spannend und es wird wohl nie wieder eine Spielereihe geben, nach der ich mir so sehr die Finger lecke.“
      Da sind wir schon zwei.

      „wie lange ich am Wii Game von Monster Hunter geseßen habe“
      Ich überlege schon, das zu fotografieren, weil mir meine Spielzeit niemand, der das Game nicht kennt, abkaufen würde. Ich zitiere mal die Top 5 aus meinen Nintendo-Kanal:
      Monster Hunter Tri, 958 Std. 41 Min. 157-mal aufgerufen
      Fire Emblem Radiant Dawn, 395 Std. 46 Min. 112-mal aufgerufen
      Super Smash Bros. Brawl, 325 Std. 59Min. 92-mal aufgerufen
      Zelda: Twillight Princess, 226 Std. 13 Min. 64-mal aufgerufen
      Xenoblade Chronicles, 180 Std. 48 Min. 26-mal aufgerufen
      gefolgt von Super Paper Mario, Metroid Prime Trilogy und Okami. Die Wii hatte so herrliche Spiele.

      „Internetproblemen“
      Dieses Wort macht mir Angst, das Internet ist auf der Wii U bei mir nämlich um einiges hakeliger als auf der Wii. Meine Verbindung ist einfach mal verflucht langsam und es war ein Wunder, dass ich MH3 trotzdem problemlos spielen konnte (oder es lag an guter Programmierung. Bittebittebitte Capcom, lass Ultimate genauso gut funktionieren). Hier habe ich ja schon Probleme, den eShop aufzurufen, weil mir das Internet öfter wegbricht, als es da bleibt. Wenn Ultimate Remote-Spiel unterstützt, dann könnte ich es ja mit zur Uni nehmen und das Campusnetz missbrauchen…

      „Ich wünsche dir sonst noch schöne Weihnachtsfeiertage und das die Zeit bis zum nächsten Monster Hunter schnell vergehen mag!“
      Das wünsche ich uns allen. Ich muss mit Hochdruck meine Yandere-Kollegen und Kolleginnen davon abhalten, das Lokalisationsteam zu sabotieren. Die Entwickler von MH4 haben sie ja leider erwischt.

  2. shinobakura sagt:

    „Bei Tri gab es da zum Beispiel die, bei der man Rathalos und Lagiacruz zusammen jagen muss. Man kann also eine Donnerwaffe nehmen und Rathalos schnell besiegen, aber dann bekommt man Lagiacruz nicht tot.“
    Ohja das Quest war wirklich hardcore. Jedoch kannst du auch einfach eine Waffe mit Drachen Element nehmen und schon fast du gegen beide was effektives.

    „Welche Monster machen denn dir Probleme?“
    Momentan verzweifle ich unter anderem an Black-Diablos. Er ist einfach zu agressiv und zieht so verdammt viel ab. Ansonsten bereitet mir Deviljho extreme Schwierigkeiten, da ich noch keine richtig gute Blitzwaffe habe. Um eine zu bekommen muss ich erst einmal den Stein von Zinogre und die Dinger sind auch schon wieder ganz schön zäh. Danach muss ich dann Deviljho farmen für ein Drachenschwert und damit packe ich dann hoffentlich alle späteren Bosse, Bei Tri hat es damals geklappt.

    „Die Wii hatte so herrliche Spiele.“
    Mich konnte bis jetzt nur Monster Hunter und Twillight Princess reizen. Wobei ich bei Twillight Princess die Steuerung manchmal echt bescheiden fand. Ansonsten konnte ich noch keine guten Spiele finden.

    • StarlinM00N sagt:

      „Ohja das Quest war wirklich hardcore. Jedoch kannst du auch einfach eine Waffe mit Drachen Element nehmen und schon fast du gegen beide was effektives.“
      Das stimmt schon. Dann schauen wir mal die Drachenwaffen in Tri an:
      – Alatreon (nur High Rank)
      – Dämonjho (ebenfalls High Rank)
      – Rostscherben (Low- und High Rank)
      Dazu kam dann noch, dass ich erst im High Rank herausgefunden habe, dass man aus den Rostwaffen doch tatsächlich etwas nützliches machen kann.
      Und bei der Armbrust? Wenn 20 Schuss Drachen S für beide reichen würden…ich hab extra noch Schnellfeuer Donner S 60x plus Blitzkäfer zum dazukombinieren und Feuer S 60x plus (ich glaube Feuerkraut hieß es?) und sie werden trotzdem allesamt alle. Ebenso Gift, Lähmung, Schlaf samt Fassbomben+, alles weg und dann sitzt man auf Standardmunition am Ende und die Zeit tickt…

      „Momentan verzweifle ich unter anderem an Black-Diablos“
      Ah, das ist besonders interessant für mich da ich das noch nicht kenne. Sind die Subspecies denn so groß anders als ihre normalen Varianten? Ich stelle mir die irgendwie wie das gleiche nur in bunt vor. Also so in etwa wie es bei den Jaggi und den Baggi ist, wenn man von dem Schlafangriff mal absieht ist es ja wirklich das gleiche.

      „Mich konnte bis jetzt nur Monster Hunter und Twillight Princess reizen. Wobei ich bei Twillight Princess die Steuerung manchmal echt bescheiden fand. Ansonsten konnte ich noch keine guten Spiele finden.“
      Also ich kann sagen dass ich noch nie so viele Spiele für eine Konsole hatte wie bei der Wii. Ich kann mir aber auch gut vorstellen dass man das anders sieht wenn man auch eine HD-Konsole danebenstehen hatte. Mal sehen, wie es bei der Wii U wird.

      Ich glaube übrigens Zinogre/Jinouga ist das Monster, auf das ich mich am meisten freue. Wobei auch das Endgame-Monster ja mal so richtig toll aussieht.

  3. shinobakura sagt:

    „Das stimmt schon. Dann schauen wir mal die Drachenwaffen in Tri an:“
    Naja, ich habe damals recht schnell damit angefangen nur noch Online zu zocken und als ich mich dann wieder den Offline Quests annahm, hatte ich schon praktisch alle High-Level-Waffen.

    „Und bei der Armbrust? Wenn 20 Schuss Drachen S für beide reichen würden…ich hab extra noch Schnellfeuer Donner S 60x plus Blitzkäfer zum dazukombinieren und Feuer S 60x plus (ich glaube Feuerkraut hieß es?) und sie werden trotzdem allesamt alle.“
    Gut, die Probleme kenne ich nicht. Nach einigen Wochen habe ich aufgegeben den zweiten Boss mit Armbrust zu killen und rannte dann ewig mit dieser tollen Axt rum. Ab Online stieg ich dann auf Grosschwert um.

    “ Sind die Subspecies denn so groß anders als ihre normalen Varianten? Ich stelle mir die irgendwie wie das gleiche nur in bunt vor.“
    Einige verändern sich kaum, andere jedoch schon ziemlich extrem. Agnaktor und Barroth wechseln z.B. ihr Element zu Eis und der goldene Rathian ist richtig, richtig, richtig, RICHTIG hart zu killen. Der ist dann halt aus Gold und seine früheren Schwachstellen sind nun immun. Außerdem ändert sich bei allen die Kampftechnik ein wenig. Sie benuzten andere Skills und verhalten sich meist aggresiver und schlauer. Black Diablos z.B. macht nun um einiges mehr Damage und ist praktisch dauerhaft im rage-mode. Außerdem ist die HP viel höher. Man kann dann außerdem auch neue Rüssis aus den bauen. Momentan trage ich ja selbst Uragaan Subspecies Rüstung und die sieht Hammer geil aus.

    „Ich kann mir aber auch gut vorstellen dass man das anders sieht wenn man auch eine HD-Konsole danebenstehen hatte.“
    Hehe. Naja, die PS3 bietet unter anderem BlazBlue, Skyrim, Demon und Dark Souls, Tales Of Graces, Monster Hunter 3rd, DMC 4, Disgaea 3+4. Ach ich mag diese Konsole einfach. ^^
    Ich besitze die Wii echt nur für Monster Hunter und Zelda Teile. Die Wii U werde ich auch nur dafür kaufen. Dieser ganze Mario-Kram interessiert mich ab den neuen Generationen nicht mehr.

    • StarlinM00N sagt:

      „Naja, ich habe damals recht schnell damit angefangen nur noch Online zu zocken und als ich mich dann wieder den Offline Quests annahm, hatte ich schon praktisch alle High-Level-Waffen.“
      Bei mir war das genau andersherum; als ich zum ersten Mal Online gegangen war hab ich schon den Offline-Modus durchgehabt und durfte dann wieder mit vollem Lagiacrus-Set nochmal die ganz schwachen Monster killen. Ich hab dann auch einfach mal die ersten Queststufen ge-solo-t.

      „Einige verändern sich kaum, andere jedoch schon ziemlich extrem.“
      Das ist doch mal schön zu hören. Ich hatte schon befürchtet, das wäre eine Masche um die Monsterzahl größer aussehen zu lassen. Ich freu mich drauf.

      „und der goldene Rathian ist richtig, richtig, richtig, RICHTIG hart zu killen“
      Ahja, das sind dann die seltenen Subspecies. Von denen hat Ultimate übrigens doppelt so viele wie alle anderen Teile. Und es gibt Subspecies für Drachenälteste, was es seit Aschen-Lao und White Fatalis nicht mehr gegeben hat (Frontier ausgenommen)

      „Momentan trage ich ja selbst Uragaan Subspecies Rüstung und die sieht Hammer geil aus.“
      Ui, die Rüstungen der Subspecies sehen auch nochmal anders aus? Das ist schön. Das war ja in Tri ein wenig ärgerlich, dass man sich im High Rank nochmal eine identische Rüstung machen musste, nur weil die Abwehr größer war (und in manchen Fällen die Skills anders waren.)
      Die Rüstungsskills sollen in Ultimate ja nochmal anders verteilt sein. Ich hoffe ja, die Barioth-Rüstung hat immer noch Ausweichen+2 und Ausweichen hoch, das war immer meine Lieblingsrüstung. Die hab ich dann auch trotz -20 Feuerabwehr und Hitze Verstärken in den Vulkan mitgenommen. Das hat mir Online in der Lobby immer wieder mal ein wahnsinnsgeflame (ha. ha. ha.) eingebracht…
      Auch sehr gefallen hat mir die Bnahabra-Rüstung (mit Diablos-Kombi) oder die vom Gildenliebchen. Glücksverstärker ist einfach wunderbar.

      „Naja, die PS3 bietet unter anderem BlazBlue, Skyrim, Demon und Dark Souls, Tales Of Graces, Monster Hunter 3rd, DMC 4, Disgaea 3+4. Ach ich mag diese Konsole einfach.“
      Davon hätte mich jetzt vor allem Tales of Graces interessiert (das soweit ich weiß auch für Wii gekommen wäre, aber sie wollten es ja nicht Lokalisieren)
      Bei Skyrim hatten mich nach einer Weile die Knie-Witze so sehr genervt, dass ich auch gleichen einen richtigen Hass auf das Spiel bekommen habe.

      “ Dieser ganze Mario-Kram interessiert mich ab den neuen Generationen nicht mehr.“
      Die Mario Bros., also die 2D-Teile, gehen an mir auch vorbei, aber die Galaxy-Reihe fand ich schon noch ziemlich gut.

  4. shinobakura sagt:

    „Das ist doch mal schön zu hören. Ich hatte schon befürchtet, das wäre eine Masche um die Monsterzahl größer aussehen zu lassen.“
    Ja davor hatte ich auch erst Angst, aber war unbegründet. Ist schon cool, wenn man dann Agnaktor auf einmal in der Tundra antrifft und er einen mit Eis Attacken zuhaut, oder wenn Gigginox anstelle von Gift seine Höhle mit mit Blitzattacken vollspammt. Seine dauer Paralyse ist außerdem sogar noch schlimmer das das ständige vergiften.

    „Ahja, das sind dann die seltenen Subspecies. Von denen hat Ultimate übrigens doppelt so viele wie alle anderen Teile. Und es gibt“
    Um den zu kriegen, musste man auch erst eine bestimmte Anzahl von Wyvern Monster killen. Gut, dass ich immer soviele Great Jaggis gemacht habe.

    „Ui, die Rüstungen der Subspecies sehen auch nochmal anders aus? Das ist schön.“
    Jo, die haben dann auch ganz andere Effekte und andere Elemente.

    “ Das war ja in Tri ein wenig ärgerlich, dass man sich im High Rank nochmal eine identische Rüstung machen musste, nur weil die Abwehr größer war“
    Ohja, das hatte echt genervt.

    “ Die hab ich dann auch trotz -20 Feuerabwehr und Hitze Verstärken in den Vulkan mitgenommen. Das hat mir Online in der Lobby immer wieder mal ein wahnsinnsgeflame (ha. ha. ha.) eingebracht…“
    Erinnert mich daran, wie immer alle über meine High Rathian Rüstung hergezogen sind, weil ich damit… wie hieß das doch gleich? Na auf jedenfall so einen negativen Status hatte, wo ich in Lava Hammer schnell Schaden fresse und sowas. Dafür hatte ich die Rüstung aber so hinbekommen, dass ich Immun gegen Stun und gegen brüllen war. Spätestens dann also, wenn sich alle anderen die Ohren zuhalten mussten und ich ganz gemütlich hin maschieren konnte, um dem Vieh den schwanz abzuhacken, hatt keiner mehr gelacht. ^^

    „Davon hätte mich jetzt vor allem Tales of Graces interessiert “
    Ja das Game ist auch echt der Hammer. Ich meine die Story ist hardcore Random und vorhersehbar, aber die Grafik, die Charkatere und das Kampfystem sind der Hammer. Außerdem kann man es zu zweit zocken und sich recht schnell schon abartige Schwierigkeitsgrad freischalten. Ich und Satiro haben jetzt bereits Chaos und haben ca. 2 Wochen für einen Boss trainieren müssen. Jetzt sind wir beim nächsten und wollen schon fast aufgeben und das ist noch am Anfang des Spiels. Obwohl wir von 50 Spielstunden sicher 40 nur trainiert haben, kann uns fast jeder neue wilde Gegner sofort wieder mit einem Schlag killen. Ach ich liebe dieses Spiel! Sollte ich in 10 Jahren mal damit durch sein, gibt es auch einen Artikel dazu.

    „Bei Skyrim hatten mich nach einer Weile die Knie-Witze so sehr genervt, dass ich auch gleichen einen richtigen Hass auf das Spiel bekommen habe.“
    Das Spiel ist eigentlich auch echt Scheiße. Ich als riesiger Fan der Gothic Reihe hatte mir etwas ähnliches erhofft und an sich ist das Spiel auch wirklich geil, doch nach 30-40 Spielstunden hat man keine Lust mehr, zum 500. mal einen Dungon zu spielen, der schon wieder genauso aussieht und die Drachen gehen einem so auf die Nerven…. Ich denke die existieren nur begrenzt? Aber selbst wenn ich den an der einen Stelle 7 mal erledige, ist der nachher sofort wieder da -.- Ich habs nie durchbekommen.

    • StarlinM00N sagt:

      „Ja davor hatte ich auch erst Angst, aber war unbegründet.“
      „Jo, die haben dann auch ganz andere Effekte und andere Elemente.“
      Das ist doch schön zu hören.

      „Gut, dass ich immer soviele Great Jaggis gemacht habe.“
      Immer auf die kleinen…
      Ich habe übrigens gelesen, dass die Monster im G-Rang noch mal neue Fähigkeiten dazubekommen, der Qurupeco soll zum Beispiel einen neuen Tanz haben, der alle Jäger einschläfert…und während alle von Gigginox-Hentais träumen, ruft er dann irgendein Hardcore-Monster.

      „wo ich in Lava Hammer schnell Schaden fresse und sowas“
      War das nicht sogar Hitze erhöhen? Ich erinnere mich aber nicht daran, dass die Rathian-Rüstung das hätte, die hatte Dämonischer Schutz oder wie das hieß.
      Das geniale war ja, dass man im Vulkan ja sowieso immer ein Kaltgetränk mit hat und einen der Skill dann eigentlich auch vollkommen egal ist. Wobei es auch immer wieder Helden gab, die das Ding vergessen haben…unter anderem auch mal ich.

      „Ich meine die Story ist hardcore Random und vorhersehbar, aber die Grafik, die Charkatere und das Kampfystem sind der Hammer.“
      Wenn ich Glück habe bringen sie es ja vielleicht für die Wii U nochmal…ich glaube ja nicht daran.

      “ Obwohl wir von 50 Spielstunden sicher 40 nur trainiert haben, kann uns fast jeder neue wilde Gegner sofort wieder mit einem Schlag killen.“
      Ja was zum…

      „Das Spiel ist eigentlich auch echt Scheiße.“
      Das klingt ja genau wie das, was ich an MMOs hasse. Also jetzt werde ich das Spiel garantiert nicht mehr anrühren.

  5. shinobakura sagt:

    „Ich habe übrigens gelesen, dass die Monster im G-Rang noch mal neue Fähigkeiten dazubekommen, der Qurupeco soll zum Beispiel einen neuen Tanz haben, der alle Jäger einschläfert…und während alle von Gigginox-Hentais träumen, ruft er dann irgendein Hardcore-Monster.“
    Oh fuck und ich hasse Qurupeco so schon wie die Hölle.

    „die hatte Dämonischer Schutz oder wie das hieß.“
    Genau das war es.

    „Das geniale war ja, dass man im Vulkan ja sowieso immer ein Kaltgetränk mit hat und einen der Skill dann eigentlich auch vollkommen egal ist.“
    Naja, du kennst das doch, wenn man nah an der Lava steht und dann immer ein wenig Damge bekommt, der war in der Rathian Rüstung dann abartig hoch und ich bin daran mehr als nur einmal verreckt. Bei vielen Bossen stört das aber nicht und dank Stun und Brüll Immunität war ich eh sehr schwer zu töten.

    „Wenn ich Glück habe bringen sie es ja vielleicht für die Wii U nochmal…ich glaube ja nicht daran.“
    Denke ich auch eher nicht. Vielleicht schafft es aber Tales of Xillia auf beide Konsolen.

    „Ja was zum…“
    Heute haben wir es endlich geschafft den Boss zu killen, an dem wir seit einer Woche festhängen. Wir haben einfach solange geübt, bis wir ihn in einer ewig langen Kombo killen konnten. Brauchte aber auch mit der Taktik noch 10. Versuche. Weil sobald der einmal einen Skill macht war es vorbei. Oh ich liebe dieses Game!!

    „Das klingt ja genau wie das, was ich an MMOs hasse. Also jetzt werde ich das Spiel garantiert nicht mehr anrühren.“
    Hol dir Gothic I für den PC und spiel das mal. Ernsthaft, das habe ich damals aus langerweile gemacht und ist wohl das einzige Game das ich jemals hatte, was mich sogar mehr fesseln konnte als Monster Hunter. Als ich damals Teil II bekomme habe, hab ich 3 Tage fast ohne schlaf durchgesuchtet. Leider kenne ich neben Gothic I+II nichts wirklich gutes mehr in dem Sektor. Weswegen ich ja auch Skyrim gehofft hatte und total enttäuscht war.

    • StarlinM00N sagt:

      „Oh fuck und ich hasse Qurupeco so schon wie die Hölle.“
      Ich erinnere mich noch an das erste Mal wo ich den bekämpft hatte. Ich weiß gar nicht wie oft ich die Quest versucht habe bevor es mal geklappt hatte. Das war aber schon beim Großjaggi so, im allerersten Versuch hab ich bestimmt zehn mal die Quest angenommen, bin dann zwei mal gestorben und hab mit Nebenquest beendet, bevor ich den wirklich geschafft hatte. Man weiß ja auch bis kurz vor Schluss nie, wie lange es noch dauert sie zu besiegen. Da war das Humpeln immer schon ein Siegesmoment, wenn man endlich wusste, dass man gleich gewonnen hat. Mittlerweile kann man sich ja leider irgendwie denken, wie lange die Quest noch dauert.

      Am tollsten fand ich ja meinen ersten Kampf mit dem Lagiacruz. Ich hab total defensiv gespielt und die Quest dann mit 49 Minuten (also eine Minute vor Abbruch) abgeschlossen. Und wenn man dann als nächstes die Fang-Quest kriegt denkt man auch nur „Noch einen drauf? Wie soll denn das gehen?“ Aber irgendwie wird man einfach besser und schafft es trotzdem.

      „Genau das war es.“
      Ich finde ja lustig wie das „Schutz“ es irgendwie so klingen lässt, als wäre es ein positiver Effekt.

      „Naja, du kennst das doch, wenn man nah an der Lava steht und dann immer ein wenig Damge bekommt, der war in der Rathian Rüstung dann abartig hoch und ich bin daran mehr als nur einmal verreckt.“
      Ah, jetzt weiß ich auch mal was das Ding macht, ich hab nämlich den Effekt nie verstanden, und die Beschreibung war ja so herrlich nichtssagend…irgendwie komisch dass einen grade die Rüstung eines Feuermonsters gegen Lava anfällig macht.
      Kann ich mir übrigens gut vorstellen, wie das passiert, wenn einen ein Tailswipe grade dort hinkickt und der Jäger sich nicht bequemen will, schnell aufzustehen. Ich bin mir sicher da ragen auch gleich die unreifen Mitjägerlein los…kann ja nicht sein, dass Jäger beim erlegen riesiger Monster sterben, sowas!!!! Du N00B!!!!!!111

      „Vielleicht schafft es aber Tales of Xillia auf beide Konsolen.“
      Das will ich mal hoffen.

      „Hol dir Gothic I für den PC und spiel das mal.“
      Ich hab mal auf dem PC eines Bekannten Gothic II gespielt (glaube dass es das war, da entkommt man grade aus so einem Gefängnis und rennt in die nächste Stadt und fängt dort an zu questen) und war nicht so begeistert davon. Weiß nicht mehr genau was es war, vielleicht war ich auch einfach nicht weit genug gekommen.

      „Weswegen ich ja auch Skyrim gehofft hatte und total enttäuscht war.“
      Also ich hab mal Morrowind gespielt und fand da den Anfang auch so lächerlich. Das ging ja so:
      „Ui, mein erster Gegner! Gleich mal angreifen!“ – verfehlen – verfehlen – verfehlen – verfehlen („Mache ich irgendwas falsch?“) – Ihr Waffenskill ist nun 3. („Ah.“) – verfehlen – verfehlen – Treffer! – verfehlen – Ihr Waffenskill ist nun 6. – verfehlen – Treffer! – Treffer! – verfehlen – Ihr Waffenskill ist nun 9. ( -,-*)
      Irgendwann hatte ich dann alle daedryschen Waffen gesammelt und weil die so schwer waren, hab ich so einen Typen in nem Haus so lange provoziert, bis er mich angriff und ich ihn folgenlos killen konnte. Dann schmiss ich seine Sachen raus und hab meine Waffensammlung auf seinem meinem Bett gelegt und alles neu eingerichtet.
      Alles in allem ein zwar ganz umfangreiches, aber echt sinnfreies Spiel.

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